Für Jason Spezza(OTT) war in dieser Szene Martin Gerber(CAR) die Endstation.
Ottawa - Carolina 2-3 (2-0/0-2/0-1) Jede noch so schöne Serie findet einmal ihr Ende. Heute Nacht hat es die bisher in sechs Spielen ungeschlagenen Ottawa Senators erwischt. Im RBC Center von Raleigh unterlagen sie den Carolina Hurricanes mit 2-3 Toren.
Als größter Spielverderber für die Kanadier erwies sich dabei der Schweizer Schlussmann Martin Gerber in Diensten der Hurricanes. Mit 44 Rettungstaten, davon alleine im Schlussabschnitt 24, war er der große Rückhalt der Hausherren und der Garant für deren Sieg.
Dabei hatte es zunächst gar nicht nach solch einem erfolgreichen Auftritt ausgesehen. Das Spiel hatte kaum begonnen, 14 Sekunden waren absolviert, da musste auch schon Gerber zum ersten Mal nach einem Schuss von Patrick Eaves(1.) aus dem Netz holen und nur drei Minuten später nutzten die Kanadier ihr erstes Überzahlspiel um durch Jason Spezza(4.pp) auf 2-0 zu erhöhen.
Wer hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es noch einen erfolgreichen Abend für die Hurricanes geben könnte. Doch die Senators trafen in der Folgezeit trotz großer optischer Überlegenheit im Gegensatz zu ihren Gastgebern einfach nichts mehr.
Eric Staal(28.pp) läutete mit seinem bereits sechsten Saisontor die Aufholjagd der Hurricanes ein, die Matt Cullen(32.) und unmittelbar nach der zweiten Pause Frantisek Kaberle(43.) abschloss.
Somit verbleiben die Nashville Predators als einziges noch ungeschlagenes Team der Liga.
Detroit - Columbus 6-2 (1-1/4-1/1-0) Ihre Spitzenstellung in der Western Conference untermauerten die Detroit Red Wings mit einem ungefährdeten 6-2 Auswärtserfolg bei den Columbus Blue Jackets, denen sie schon am vergangenen Samstag mit 6-0 in der Nationwide Arena das Nachsehen gegeben hatten.
Unbeeindruckt von Bryan Berard(11.pp)s frühem Powerplaytreffer spielten die Red Wings in den folgenden 50 Minuten ihre spielerische Überlegenheit aus. Je zwei Mal konnten Brendan Shanahan(17./37.pp) und Pavel Datsyuk(28./29.pp) Columbus' Schlussmann Marc Denis zur vorentscheidenden 4-2 Führung bezwingen. Zwischenzeitlich hatte Trevor Letowski(32.) noch einmal für die Hausherren getroffen, die den offenen Schlagabtausch im zweiten Drittel angenommen und dabei den Kürzeren gezogen hatten.
Den sechsten Sieg der Red Wings in Folge unter Dach und Fach brachten Mathieu Schneider(38.pp) mit einem unhaltbaren Gewaltschuss und im Schlussabschnitt Henrik Zetterberg(52.).
Boston - Toronto 4-5 SO (0-2/3-1/1-1/0-0/0-1) Als einziger von fünf Schützen konnte Eric Lindros seinen Penalty verwandeln und sicherte somit im Shootout nach einer kurzweiligen, spannenden Partie gegen die Boston Bruins seinen Toronto Maple Leafs den Zusatzpunkt.
65 Minuten incl. Overtime hatten die Kontrahenten im Air Canada Center von Toronto den gut 19.000 Besuchern spannende Eishockeyunterhaltung mit vielen Toren und wechselnder Führung geboten.
Ein Doppelschlag von Tie Domi(13.) und Bryan McCabe(14.pp) bescherte den Hausherren eine 2-0 Führung zur ersten Pause. Im zweiten Durchgang wendete sich zunächst das Blatt zu Gunsten der Gäste. Pat Leahy(24.) und jeweils auf Vorarbeit von Teamkapitän Joe Thornton Ian Moran(24.) sowie Glen Murray(32.) brachten die im Mitteldrittel drückend überlegenen Bruins erstmals in Front. Die Freude über die Führung währte jedoch nur fünf Minuten dann konnte Alexander Khavanov(37.) mit seinem ersten Saisontor den Spielstand erneut egalisieren.
Auch im Schlussabschnitt boten sich beiden Teams zahlreiche Torgelegenheiten jedoch nur Brad Boyes(44.) auf Seiten der Gäste und Leaf Alexei Ponikarovsky(56.sh) nach einem Konter bei Unterzahl konnten ihre nutzen.
In der fünfminütigen Overtime waren die Bruins dem Siegtor näher als ihre Gastgeber. Leafs Schlussmann Ed Belfour, der es trotz der vier Gegentreffer noch auf 48 Saves brachte, war jedoch in den brenzligen Situationen zur Stelle.