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2005-10-20 

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SPIELTAG 20.10.2005

Fedor Tyutin und Tom Poti (NYR) können Mark Parrish(NYI) nicht am Passen hindern.

N.Y. Islanders - N.Y. Rangers 3-2 SO (1-0/0-0/1-2/0-0/1-0)
Das einzige Tor im Penaltyschießen beim Stadtderby zwischen den New York Islanders und New York Rangers im Madison Square Garden von Manhattan erzielte Miroslav Satan(41.pp) und verschaffte damit seinen Islanders zwei Auswärtszähler.
Bereits während der regulären Spielzeit hatte Satan im Powerplay zur 2-0 Führung getroffen. Ein Vorsprung, der wie sich herausstellen sollte, zwingend nötig war, da die Rangers anschließend noch einmal zulegen konnten. Jaromir Jagr(41.), postwendend nach Satans Treffer, und Petr Prucha(55.pp), der einen Schuss von Fedor Tyutin abfälschte als Islanders Jason Blake auf der Strafbank saß, retteten die Hausherren in die Overtime und damit einen durchaus verdienten Punkt.
Das erste Tor des Abends hatte Alexei Yashin(14.pp) bei einer 5 gegen 3 Überzahlsituation für die Islanders erzielt. In der folgenden halben Stunde bis zur zweiten Pause hatten die Hausherren deutlich mehr Spielanteile, waren aber noch nicht in der Lage Gästegoalie Rick DiPietro zu bezwingen.

Anaheim - St. Louis 2-3 (1-0/0-1/1-2)
Mit einem Glücksschuss 57 Sekunden vor Spielende bescherte Eric Brewer(60.) den schwach in die Saison gestarteten St. Louis Blues ihren zweiten Sieg. Nur 20 Sekunden nachdem Teemu Selanne(59.pp), er bestritt heute seine 400. NHL-Partie, die Mighty Ducks of Anaheim auf einen Punktgewinn hoffen gelassen hatte, ließ Brewer mit einem Handgelenksschuss von der blauen Linie Gästetorwart Ilya Bryzgalov schlecht aussehen.
Bryzgalov war beim Stande von 1-1, Sandis Ozolinsh(8.) hatte die Kalifornier mit 1-0 in Front gebracht und Christian Backman(28.pp) im Powerplay ausgeglichen, für den verletzten Stammgoalie Jean-Sebastien Giguere eingewechselt worden.
Erstmals bezwingen lassen musste sich Bryzgalov, der es auf 12 Rettungstaten brachte, zu Beginn des Schlussabschnitts von Dean McAmmond(44.pp), der sich nach der Partie über seine bisherige Saisonleistung von drei Toren freute: "Eigentlich hatte ich mir vorgenommen diese Saison 15 bis 20 Treffer zu erzielen, doch jetzt sollte ich diese Messlatte wohl etwas höher hängen. 25 Tore sollten es schon werden."

San Jose - Minnesota 1-6 (0-1/1-0/0-5)
Die Minnesota Wild bedankten sich bei ihren gut 18.000 Zuschauern im Xcel Energy Center von St. Paul mit fünf Toren in einem furiosen Schlussdrittel und einem 6-1 Kantersieg gegen die San Jose Sharks.
Auf Seiten der Hausherren war erstmals in dieser Saison Marian Gaborik mit von der Partie und ihr slowakischer Stürmer hatte mit zwei Assists bei den Treffern von Willie Mitchell(15.) zur 1-0 Führung sowie beim 6-1 von Filip Kuba(57.) einen durchaus gelungenen Saisoneinstand.
Die optisch teilweise sogar überlegenen Sharks konnten zwei Drittel lang nicht nur die Begegnung offen halten sondern ihnen gelang durch Niko Dimitrakos(38.) vor der zweiten Pause der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich.
Im Schlussdrittel wurden die kalifornischen Gäste aber eiskalt ausgekontert. Innerhalb von elf Minuten ließen Derek Boogard(43.), Marc Chouinard(45.sh), bei nummerischer Unterlegenheit, Pierre-Marc Bouchard(49.) und Todd White(54.) keine Zweifel mehr aufkommen, wer als Sieger das Eis verlassen wird.

Bei Ian Laperrieres Tor war die Welt der Avalanche noch in Ordnung.

Los Angeles - Colorado 5-4 (1-3/3-1/1-0)
Nicht zum ersten Mal in dieser Saison verschenkten die Colorado Avalanche einen schon sicher geglaubten Heimsieg. Craig Conroy(60.) machte in der Schlussminute mit seinem Siegtor zum 5-4 Endstand das Debakel der Avalanche perfekt. Die 'Avs' hatten hinter dem Tor die Scheibe verloren, ihr Schweizer Goalie David Aebischer kam zu spät zurück in seinen Kasten und Conroy hatte wenig Mühe die schwarze Hartgummischeibe im Netz unterzubringen.
Dabei waren die Hausherren im Mittelabschnitt nach Toren von Ian Laperriere(10./19.), Andrew Brunette(16.pp) und Joe Sakic(27.pp) schon mit 4-1 in Front gelegen und hatten wie die sicheren Sieger ausgesehen. Der Schein trügte jedoch. Vielleicht sollte den Jungs aus der 'Mile High City' einmal gesagt werden, dass man sich auch auf solche komfortablen Vorsprünge nicht ausruhen kann.
Den Los Angeles Kings war die mangelnde Arbeitseinstellung ihrer Gastgeber auf jeden Fall recht. Die Kalifornier gaben sich nicht geschlagen und münzten ihre Spielü,berlegenheit auch in Tore um. Pavol Demitra(15.sh/29.), Lubomir Visnovsky(36.) und Sean Avery(40.) sorgten noch im Mittelabschnitt für den 4-4 Gleichstand.

 

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