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2005-10-19 

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SPIELTAG 19.10.2005

Jose Theodore(MON) befördert Dave Scatchard(BOS) unsanft aus seinem Torraum.

Boston - Montreal 3-4 (2-0/1-2/0-2)
Im dritten Anlauf kamen die Montreal Canadiens zu ihrem ersten Heimsieg. Heute Nacht bezwangen die Frankokanadier Dank zwei Powerplaytore im Schlussabschnitt von Mike Ribeiro(43.pp) und Alexander Perezhogin(50.pp) die Boston Bruins mit 4-3.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Canadiens ausgesehen. Durch zwei Gegentreffer von P.J. Axelsson(6.) und Brian Leetch(9.pp) waren sie früh mit 0-2 ins Hintertreffen geraden. Die Bruins konnten aber nach der ersten Pause nichts mehr zulegen und wirkten nicht so frisch wie ihre Gastgeber.
Aufgrund ihrer spielerischen Überlegenheit fast schon notgedrungen kamen die Canadiens durch Michael Ryder(26.pp) und Saku Koivu(34.) zum Ausgleich. Ein Remis, das nur von kurzer Dauer war, da Nick Boynton(36.pp) das anschließende Powerplay nutzte um seine Bruins noch einmal in Front zu bringen. Bei seinem Tor assistierte Verteidiger Brian Leetch, der damit seinen 1.000. Scorerpunkte erzielen konnte. Am Ende reichte es aber für die Gäste nicht einmal mehr für einen Ehrenpunkt.

Florida - New Jersey 3-4 (1-1/1-1/1-2)
Sechs Minuten vor Spielende beendete Alexander Mogilny(54.pp) mit dem 4-3 Siegtreffer eine erfolgreiche Aufholjagd der New Jersey Devils gegen die Florida Panthers und damit New Jersey kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge.
Die Kontrahenten hatten sich heute Nacht 60 Minuten lang eine abwechslungsreiche, spannende NHL-Partie geliefert mit dem besseren Start für die Panthers, welche durch ein Tor von Nathan Horton(18.) mit 1-0 in Front gingen. Die Freude der Gäste hierüber war aber nur von kurzer Dauer. Noch vor der ersten Pause nutzte Sergei Brylin(20.pp) ein Überzahlspiel der Devils um den Spielstand zu egalisieren.
Überhaupt konnte Devils' Coach Larry Robinson mit der Arbeit seiner Überzahlformationen sehr zufrieden sein. Auch das Tor zum 2-1 von Viktor Kozlov(34.pp) fiel als die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Dann folgte ein 'Durchhänger' der Devils, die nicht mehr so konsequent in die Zweikämpfe gingen und prompt bestraft wurden. Serge Payer(37.) und Juraj Kolnik(44.) sorgten mit ihren Treffern für die einzige Führung der Panthers in dieser Partie und damit für eine aufregende Schlussphase mit dem besseren Ende für New Jersey.

Vor Spielbeginn wurde das Jersey mit der Nr. 7 von Paul Coffey 'retired'.

Phoenix - Edmonton 4-3 OT (2-0/0-1/1-2/1-0)
Noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen sind die Edmonton Oilers in ihrer Heimpartie gegen die Phoenix Coyotes. Nach einem ganz schwachen Beginn und einem schnellen 0-2 Rückstand durch einen Doppelschlag von Oleg Saprykin(12./14.) kamen die im Schlussdrittel der regulären Spielzeit sich aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage stemmenden Westkanadier doch noch zu einem Ehrenpunkt.
Michael Peca(45.) und Marty Reasoner(48.pp) egalisierten binnen drei Minuten den Spielstand und die Kontrahenten mussten in die Overtime. In dieser avancierte Derek Morris(62.) mit seinem ersten Saisontor zum 4-3 Endstand zum Matchwinner für die Coyotes, die nach einem schlechten Saisonstart nun zwei Spiele in Folge gewinnen konnten.
Die weiteren Torschützen der Partie waren Igor Ulanov(26.) für die Hausherren und Shane Doan(42.) auf Seiten der Coyotes zum 3-1 Zwischenstand.

Todd Bertuzzi(VAN) rutscht in Nikolai Khabibulin(CHI).

Chicago - Vancouver 2-6 (0-0/1-4/1-2)
Für die Chicago Blackhawks gibt es schon seit geraumer Zeit im General Motors Place von Vancouver Nichts zu gewinnen. Zum sechsten Mal in Folge unterlagen sie heute Morgen den Vancouver Canucks in deren Heimstätte.
Über 18.000 Zuschauer im bis auf den letzten Platz ausverkauften GM Place erlebten, so sie Fans der Canucks waren, einen unterhaltsamen Eishockeyabend. Nach einem verhaltenen aber spielerisch keineswegs schlechten Beginn, einem torlosen Remis bis zur Drittelpause, kamen die Canucks in den folgenden 40 Spielminuten richtig in Schwung und verwandelten annähernd jede sich ihnen bietende Torgelegenheit. Überzeugend war vor allem ihr Überzahlspiel. Vier der sechs Tore des Schützenfests erzielten Mattias Ohlund(25.pp/33.), Sami Salo(27.pp), Brendan Morrison(49.pp) und Markus Naslund(60.pp) als die Canucks eine nummerische Überlegenheit auf dem Eis hatten. Den Torreigen hatte Daniel Sedin(23.) kurz nach der ersten Pause eröffnet.
Für die Gäste aus Chicago konnten Pavel Vorobiev(30.pp) und Martin Lapointe(44.pp) Ergebniskosmetik betreiben, richtig in Gefahr konnten sie den Heimerfolg der Canucks jedoch damit nicht bringen.

 

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