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2005-10-14 

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SPIELTAG 14.10.2005

Rangers' Martin Rucinsky gratuliert seinem Schlussmann Henrik Lundqvist.

New Jersey - N.Y. Rangers 1-4 (0-3/0-0/1-1)
Noch nicht einmal 4 1/2 Minuten benötigten die New York Rangers im ersten Drittel um im Madison Square Garden von Manhattan ihren Lokalrivalen, die New Jersey Devils, auf die Verliererstraße zu befördern.
Martin Rucinsky(12.), Ville Nieminen(12.) und Blair Betts(17.) schossen in dieser kurzen Zeitspanne die Manahattan 'Blueshirts' mit 3-0 in Front und sorgten so für eine schnelle Vorentscheidung. Zwar erholten sich die Devils von diesem Schock nach der zweiten Pause wieder und konnten durchaus in der Folgezeit mithalten, so richtig war der Wille nach einer Spielwende bei den Jungs aus East Rutherford jedoch nicht zu spüren. Wenn sie dann einmal, wie zur Mitte des zweiten Spielabschnitts John Madden nach einem Breakaway in Unterzahl, eine Riesengelegenheit hatten, dann war Rangers' junger Schlussmann Henrik Lundqvist zur Stelle.
Zu Beginn des letzten Spielabschnitts durchkreuzte aber doch noch Brian Gionta(45.) dessen Shutout-Bemühungen und erzielte das Ehrentor. Den alten drei Tore Abstand stellte Jaromir Jagr(53.pp) mit seinem vierten Saisontor zum 4-1 Endstand wieder her.

N.Y. Islanders - Washington 5-3 (3-1/0-1/2-1)
Die Washington Capitals müssen aufpassen, dass sie nicht zur Schießbudenfigur der Liga werden und dabei ihre Torhüter verschleißen. Heute Nacht bekam im Kasten der Capitals Brent Johnson den Vorzug vor Olaf Kölzig. Doch Johnson ging es nicht wesentlich besser als dem Deutschen. Trotz einer guten Leistung mit 44(!) Rettungstaten musste der Ersatzgoalie gleich fünf Gegentore hinnehmen. Mit nun 31 Gegentreffern in sechs Spielen zeigen die Capitals die schlechteste Defensivleistung der Liga.
Nach gut acht Spielminuten und Toren von Alexei Yashin(3.) und Trent Hunter(4.) sowie einem 'Shorthander' von Jason Blake(9.sh) war die heutige Partie zu Gunsten der New York Islanders gelaufen.
Die Capitals schöpften zwar noch einmal Hoffnung nachdem Matt Bradley(10.) und Steve Eminger(28.) bis zur zweiten Pause den Rückstand auf ein Tor verkürzen konnten, doch Petteri Nokelainen(42.) und Mark Parrish(44.) machten im Schlussabschnitt durch ihre Treffer schnell deutlich, dass sie sich diesen hochverdienten Sieg nicht mehr nehmen lassen. So war Washingtons drittes Tor in der Schlussminute von Matt Bradley(60.) nur noch Ergebniskosmetik, die aber über deren schlechte Leistung nicht hinwegtäuschen darf.

Boston - Florida 5-2 (2-0/1-2/2-0)
Mit einem hervorragenden Überzahlspiel legten die Boston Bruins den Grundstein für ihren 5-2 Auswärtserfolg in Sunrise gegen die Florida Panthers. Gleich die ersten zwei Überzahlsituationen nutzten die Gäste aus 'Beantown' durch Glen Murray(5.pp) und Patrice Bergeron(26.pp) zu einer 3-0 Führung, wischenzeitlich hatte noch Tom Fitzgerald(16.) getroffen, so dass die Partie für Floridas Schlussmann Roberto Luongo schon nach 25 Minuten beendet war. Er wurde durch Jamie McLennan ersetzt.
Im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts konnten die Panthers wesentlich mehr Akzente in der Offensive setzen und wurden auch durch zwei Tore von Nathan Horton(33.) und Juraj Kolnik(35.) für ihre Mühen belohnt. Plötzlich wurde die Partie wieder spannend. Selbst nachdem Brad Isbister(9 den alten 2-Tore Vorsprung wieder hergestellt hatte, gaben die Panthers noch nicht auf. Noch vor der Schlussminute ersetzten sie im Powerplay ihren Tormann durch einen weiteren Feldspieler, doch diesen Freiraum im Netz der Hausherren nutzte P.J. Axelsson(60.en,sh) zu einem 'Empty Net Goal'.

Buffalo - Tampa Bay 4-3 SO (1-1/1-2/1-0/0-0/1-0)
Zum Auftakt einer drei Spiele währenden Auswärtstour mussten die überraschend stark in die Saison gestarteten Buffalo Sabres heute Nacht bei den Tampa Bay Lightning antreten und entführten durch ein mit 2-0 gewonnenes Penaltyschießen den amtierenden Stanley Cup Champions beide Punkte.
Während der regulären Spielzeit schenkten sich beide Teams nichts, den über 20.000 Besuchern im St. Pete Times Forum jedoch eine spannende, abwechslungsreiche Partie mit wechselnden Führungen. Daniel Briere(6.) brachte die Sabres bereits nach gut fünf Spielminuten in Front. Anschließend bekamen die Hausherren die Oberhand und gingen zwei Mal mit 2-1 und nachdem Paul Gaustad(31.) den Spielstand egalisiert hatte mit 3-2 durch Tore von Brad Richards(9.), Vincent Lecavalier(22.) und Vaclav Prospal(34.) bis zur zweiten Pause in Front.
Maxim Afinogenov(52.) rettete die Sabres schließlich mit seinem Ausgleichstor doch noch in die Verlängerung, in der die Sabres eine nummerische Überlegenheit von zwei Mann ungenutzt ließen.

Dallas - Calgary 3-2 OT (0-0/2-1/0-1/1-0)
Philippe Boucher(65.) verdarb mit seinem 3-2 Siegtreffer in der Verlängerung den Calgary Flames ihre Saison-Heimpremiere vor 19.289 Zuschauer im bis auf den letzten Platz besetzten Pengrowth Saddledome von Calgary. Herausragender Offensivakteur auf Seiten der texanischen Gäste war aber deren Teamkapitän Mike Modano, der an allen drei Treffern seiner Stars beteiligt gewesen war.
Nach einem torlosen relativ ereignisarmen ersten Spielabschnitt gingen die Stars durch zwei Überzahltore von Jere Lehtinen(30.) und Martin Skoula(34.) mit 2-0 in Front. Angetrieben von ihren sich nicht ungeduldig zeigenden Fans konnten knapp zwei Minuten später die Flames durch Steve Reinprecht(36.) den Rückstand verkürzen.
Dallas verlegte sich in der Folgezeit nur noch darauf den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Ein riskantes Unternehmen, das, wie die ersten Spieltage bewiesen, nach den NHL-Regeländerungen nur noch im seltenen Fall gelingt. Auch heute Nacht nicht: Chuck Kobasew(55.) vereitelte dieses Vorhaben fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem Ausgleichstor.

Paul Kariya(re.) und Kimmo Timonen freuen sich über das 2-1.

Nashville - Phoenix 5-4 SO (2-1/1-2/1-1/0-0/1-0)
Vier Spiele - acht Punkte. Makelloser könnte die Bilanz der Nashville Predators nicht aussehen. Nur 24 Stunden nach ihrem Auswärtserfolg in Denver gegen die Colorado Avalanche, gaben die Predators heute Morgen auch den Phoenix Coyotes mit 5-4 Toren das Nachsehen. Dieses Mal mussten die Gäste aber eine Zusatzschicht einlegen. Gegen das Team von Wayne Gretzky konnten sie sich erst im Penaltyschießen den entscheidenden Vorsprung verschaffen.
Während der regulären 60 Minuten erlebten beide Mannschaften ein auf und ab der Gefühle, dabei fielen sieben der acht Treffer, bei nummerischer Über- bzw. beim 3-2 von Nashvilles Greg Johnson(25.sh) sogar bei Unterlegenheit. Als Torschützen der Hausherren zeichneten sich Petr Nedved(7.pp), Mike Leclerc(22.pp) und Paul Mara(36./58.pp) aus.
Auf Seiten der Predators gaben neben Johnson noch Steve Sullivan(10.pp/42.pp) und Kimmo Timonen(18.pp) Phoenixs Schlussmann David LeNeveu das Nachsehen. Für die Coyotes war es bereits die vierte Saisonniederlage, alle mit einem Tor Unterschied, im fünften Spiel.

Detroit - Los Angeles 5-2 (1-0/0-1/4-1)
Wesentlich knapper als der Endstand von 5-2 vermuten lässt verlief die Partie zwischen den Detroit Red Wings und Los Angeles Kings im Staples Center von L.A. Erst in der Schlussminute konnten sich die Gäste aus Detroit durch zwei 'Empty-Net Goals' von Henrik Zetterberg(60.en) und Jiri Fischer(60.sh,en) sicher sein, heute Morgen beide Punkte aus Los Angeles entführen zu können.
In den ersten zwei Dritteln zeigten die Mannschaften sehr viel Respekt voreinander - das eigene Tor abzusichern war für sie oberste Prämisse. Kurz vor der ersten Pause fand dann aber doch noch Brendan Shanahan(18.) die Lücke in der Abwehr und brachte die Red Wings erstmals in Front.
Die Antwort der Kings erfolgte kurz nach der ersten Pause: Sean Avery(24.) egalisierte für sie den Spielstand. Die Red Wings ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, spielten abgeklärt weiter und wurden auch für ihre Geduld im Schlussabschnitt belohnt, als sie Kirk Maltby() in Unterzahl wieder in Führung brachte. Spektakulär verliefen die letzten fünf Spielminuten mit vier Toren. Dem erneuten Ausgleich von Jeremy Roenick(55.) ließ nur 53 Sekunden später Johan Franzen(56.) das 3-2 folgen.

 

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