Kristian Huselius(FLO) scheitert an Rick DiPietro(NYI).
Florida - N.Y. Islanders 3-1 (0-1/2-0/1-0) Sein schönstes Geschenk zu seinem 20. Geburtstag machte sich Floridas Rookie Rostislav Olesz(60.en) selbst. 35 Sekunden vor Spielende bugsierte er im Nassau Coliseum von Long Island in das mittlerweile verwaiste Netz der New York Islanders den Puck ins Tor und sicherte seinen Panthers damit einen 3-1 Auswärtserfolg.
Dabei hatte es zunächst für die Gäste aus Florida gar nicht gut ausgesehen. Die Islanders begannen sehr druckvoll und gingen auch nach gut sechs Spielminuten durch Neuzugang Miroslav Satan(7.) völlig verdient mit 1-0 in Führung. Dass der Rüchstand der Panthers bis zur ersten Drittelpause nicht noch höher ausfiel hatten sie vor allem ihrem Schlussmann Roberto Luongo zu verdanken, der sich wieder einmal als ein ganz starker Rückhalt erwies.
Im Mittelabschnitt wendete sich das Blatt zu Gunsten der Gäste die immer besser ins Spiel fanden. Zunächst profitierte Kristian Huselius(24.pp) von einem Überzahlspiel seines Teams und nur vier Minuten danach markierte Chris Gratton(28.) vorzeitig das Siegtor für die Panthers.
Die größte Chance doch noch für die Islanders einen Punkt zu gewinnen, vergab Miroslav Satan eine gute Viertelstunde vor Spielende als er mit einem Penalty an Luongo scheiterte.
N.Y. Rangers - Washington 2-3 (0-0/2-2/0-1) Nur 10.000 Besucher wollten ihren freien Thanksgiving Nachmittag im MCI Center von Washington verbringen und diese bereuten ihr Kommen nicht. Sie sahen eine abwechslungsreiche bis zum Ertönen der Schlusssirene spannende Partie gegen die New York Rangers mit dem glücklicheren Ende für die Hausherren.
Die Capitals aufgrund ihres Kaders als 'Underdog' in die Saison gestartet, konnten mit dem heutigen 3-2 Erfolg bereits ihren zweiten Sieg im vierten Spiel einfahren. Petr Sykora(27.), Steve Eminger(40.), zeitgleich mit dem Ertönen der Pausensirene, und ihr russischer Jungstar Alexander Ovechkin(50.pp) mit seinem bereits dritten Saisontor bescherten den Capitals die beiden Heimzähler und das obwohl sie zwei Mal in Rückstand geraten waren. Washington, bisher die Mannschaft mit den meisten Strafminuten, stand jeweils mit einem Mann weniger auf dem Eis als Jaromir Jagr(23.pp) und Marcel Hossa(31.pp) dem deutschen Schlussmann in Diensten der 'Hauptstädter' Olaf Kölzig keine Abwehrchance ließen.
Pittsburgh - Buffalo 2-3 OT (1-1/1-1/0-0/0-1) 21 Sekunden verblieben noch in der Overtime als Jochen Hecht(65.) vor 12.000 Zuschauern in der HSBC Arena zum Matchwinner für die Buffalo Sabres avancierte und den 3-2 Siegtreffer markierte. Letztendlich ein verdienter doppelter Punktgewinn für die Hausherren, die über die gesamte Spielzeit mehr Druck nach vorne entwickeln konnten als die Penguins. Insgesamt prüften die Hausherren 41 Mal Gästeschlussmann Marc-Andre Fleury, der durch die Verletzung von Jocelyn Thibaut zum ersten Mal in dieser noch jungen Saison im Tor der Penguins stand.
Bereits während der regulären Spielzeit waren die Sabres zwei Mal durch Tore von Rory Fitzpatrick(4.) und Paul Gaustad(31.) in Front gegangen, konnten sich aber nie lange über ihre Führung freuen. Ziggy Palffy(7.) und Mark Recchi(37.) gelangen jeweils kurz darauf die Gegentreffer. Für die Penguins bedeutete dies das dritte Unentschieden nach 60 Spielminuten. Den Zusatzpunkt in der Overtime oder im Shutout konnten sie sich bei keiner der Partien sichern und so müssen sie weiter auf ihren ersten Saisonerfolg warten.
Toronto - Ottawa 5-6 SO (0-1/2-3/3-1/0-0/0-1) Die Ottawa Senators behalten nach ihrem dritten Sieg im dritten Spiel ihre blütenreine Weste. Heute Nacht fanden die Toronto Maple Leafs im mit 18.680 Zuschauern nicht ganz ausverkauften Corel Centre in den Senators ihre Meister und dies trotz einer klasse Aufholjagd im Schlussabschnitt als sie binnen 125 Sekunden durch Treffer von Tie Domi(46.pp), Alexei Ponikarovsky(47.) und Tomas Kaberle(48.) nach einem 2-Tore Rückstand sogar mit 4-5 in Front gehen konnten.
Die Senators zeigten sich hiervon aber kaum geschockt und nur kurz nach der Gegentorflut stellte Jason Spezza(30./50.) mit seinem dritten Saisontor das Remis wieder her. Ebenfalls schon ihre dritten Saisontreffer für Ottawa konnten Dany Heatley(33.) und Teamkapitän Daniel Alfredsson(36.pp) für sich verbuchen. Beide Stürmer assistierten auch noch beim ersten Tor des Abends von Chris Neil(14.pp), so dass Spezza, Heatley und Alfredsson auf insgesamt acht Scorerpunkte in dieser Partie kamen.
Beim Zwischenspurt der Maple Leafs zu Beginn des zweiten Spielabschnitts trafen Bryan McCabe(24.pp) und Darcy Tucker(25.pp).
Boston - Tampa Bay 4-2 (0-1/2-0/2-1) Die Tampa Bay Lightning als amtierender Stanley Cup Champion sind noch nicht richtig in der neuen Saison angekommen. Vor allem ihr Angriffsspiel dem sie hauptsächlich ihren Stanley Cup Triumph zu verdanken hatten, lässt noch viele Wünsche von Coach John Torterella offen. Darü,ber darf auch nicht hinwegtäuschen, dass Fredrik Modin(20.) die erste Torchance der Lightning 26 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zur 1-0 Führung nutzte.
Im zweiten Spielabschnitt drehten die Bruins den Spieß um. Jetzt hatten zwar die Hausherren etwas mehr Spielanteile die Tore schoss aber Boston. Brian Leetch(30.pp) und P.J. Axelsson(38.) brachten die Bruins im Mitteldrittel auf die Siegerstraße. Als dann kurz nach der zweiten Pause Travis Green(44.) auf 3-1 und Brad Isbister(50.) sogar auf 4-1 erhöhen bedeutete dies die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. Das noch folgende Tor von Dan Boyle(55.) war nur noch Ergebniskosmetik.
Vancouver - Detroit 4-2 (0-1/2-0/2-1) Nach drei Saisonsiegen in Folge mussten die Detroit Red Wings heute Nacht eine bittere Heimniederlage gegen die Vancouver Canucks hinnehmen, dabei hatte es für die Hausherren ganz gut begonnen. Nach noch nicht einmal vier Spielminuten gelang Mikael Samuelsson(4.) sein bereits viertes Saisontor und bis zur ersten Drittelpause hatten die Red Wings mehrmals Gelegenheit bei Überzahl ihren Vorsprung auszubauen. Überhaupt war das mangelhafte Powerplay das Hauptmanko der Wings. Zwei Mal standen sie sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis und konnten daraus kein Kapital schlagen. Dies sollte sich rächen: Matt Cooke(28.) und Henrik Sedin(39.), mit einem Tor und zwei Assists der beste Mann auf dem Eis, brachten die Westkanadier erstmals in Front. Zwar konnte Tomas Holmstrom(44.) im Schlussabschnitt noch einmal für die Red Wings ausgleichen, doch Anson Carter(52.) und Richard Park(60.en) mit einem Empty-Net Goal machten den doppelten Punktgewinn für die Canucks im Schlussspurt perfekt.
Calgary - Colorado 3-7 (0-2/1-4/2-1) 13 Gegentore in zwei Spielen, damit kann man keinen Blumentopf gewinnen. Nur 24 Stunden nach der 3-6 Niederlage in Detroit gingen die Calgary Flames auch im Pepsi Center von Colorado, beim Heimdebut der Avalanche sang- und klanglos unter. Zwischenzeitlich lagen die Westkanadier nach Gegentreffern von Wojtek Wolski(5.), Brett McLean(17.), einem Doppelschlag von Marek Svatos(22./37.), Antti Laaksonen(37.) und Patrice Brisebois(49.pp) sogar mit 6-1 im Hintertreffen. Ein zweistelliges Debakel bahnte sich zu diesem Zeitpunkt an.
Doch die Avalanche hatten ein Nachsehen mit den in der Defensive völlig überforderten Flames und ließen es im Schlussdrittel, in dem Marek Svatos(50.pp) noch seinen ersten NHL-Hattrick komplettieren konnte, etwas ruhiger angehen.
Etwas Ergebniskosmetik betrieben auf Seiten der Gäste Dion Phaneuf(38.) und Neuzugang Tony Amonte(44.sh/52.pp) mit seinen ersten zwei Saisontoren.
Edmonton - Anaheim 4-2 (0-2/2-0/2-0) Dass sie noch Spiele wenden können, das bewiesen die Edmonton Oilers schon von Samstag auf Sonntag Nacht in ihrer Heimpartie gegen die Vancouver Canucks und auch heute Morgen konnten sie im Pond of Anaheim noch zwei Zähler einfahren und untermauerten damit als einziges ungeschlagenes Team ihre Spitzenstellung in der Northwest Division.
Drei Powerplaytore von Raffi Torres(22.pp), Marty Reasoner(35.pp) und Radek Dvorak(49.pp) sowie ein 'Empty-Net' Tor 33 Sekunden vor Spielende von erneut Raffi Torres(60.en), es war bereits sein viertes Saisontor, drehten die insgesamt sehr ausgeglichene Partie zu Gunsten der Oilers.
Den ersten Durchgang hatten die gastgebenden Mighty Ducks eindeutig für sich entscheiden können. Sie kontrollierten in diesem Zeitraum das Spielgeschehen und ließen die Oilers kaum zu konstruktiven Angriffen kommen. Hochverdient war so auch die 2-0 Führung durch Treffer von Heimkehrer Teemu Selanne(7.) und Corey Perry(12.).
Durch völlig unnötige Strafzeiten in den folgenden Dritteln brachten sich die Ducks aber noch leichtfertig um den Lohn ihrer Mühen.