NHL-Eishockeymagazin
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2005-10-09 

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SPIELTAG 09.10.2005

Montreal - Toronto 5-4 (0-0/3-2/2-2)

Goalie Ed Belfour (TOR) hat erneut das Nachsehen.

Saki Koivu`s 500. NHL-Spiel war mit Sicherheit eines der unterhaltsamsten Spiele die der Kapitän der Canadiens bisher in der Liga bestritten hat. Das dies so war und das der Abend für Koivu und sein Team zu einem umjubelten Auswärtserfolg, übrigens dem Dritten in Folge in dieser noch so jungen Saison, werden sollte, danach sah es zumindest in den ersten 20 Minuten der Begegnung noch gar nicht unbedingt aus. Relativ statisch und torszenenarm startete die Partie im Air Canada Centre zu Toronto. Lediglich neun Torschüsse brachten beide Teams gemeinsam im ersten Drittel zustande.
Dies änderte sich dann ab dem zweiten Abschnitt deutlich. Reichlich Tormöglichkeiten und ständig wechselnde Führungen prägten danach eine sehr unterhaltsame NHL-Begegnung. Die Gästeführung durch Alexander Perezhogin(29.) drehten Alexander Steen(22.) und Tie Domi(23.) innerhalb weniger Sekunden zugunsten der Gastgeber um, bevor Niklas Sundstrom(24.) und Sheldon Souray(25.pp) die Gäste durch einen Doppelschlag abermals in Front schossen.
Im Schlussabschnitt erkämpften sich die Gastgeber dann zunächst die Führung erneut zurück. Matt Stajan(43.pp) und Nik Antropov(51.) netzten ein, bevor die Gäste für ihren vorbildlichen Kampfgeist durch Steve Begin(54.) und Mike Ribeiro(56.) wieder belohnt wurden.
Es war erst der dritte Sieg der Canadiens im Air Canada Centre in Toronto. Entsprechend zufrieden gab sich ihr Coach Claude Julien anschließend: "Es war ein aufregendes Spiel heute Abend. Wir haben viele Fehler gemacht. Zeitweise wirkten wir bereits etwas müde und angeschlagen, aber wir haben Moral bewiesen und uns durchgekämpft. Die Mannschaft hat ihren Willen und ihre Zielstrebigkeit heute unter Beweis gestellt!" Auch Saku Koivu strahlte: "Wir haben eine junge Truppe diese Saison. Spielentscheidende Dinge gelingen uns zur Zeit auch noch spät in den Spielen. Das ist etwas auf das wir aufbauen können und das uns Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben geben sollte!"

Buffalo - Ottawa 0-5 (0-1/0-1/0-3)

Dominik Hasek(OTT) feierte seinen 64. NHL-Shutout.

Das Ergebnis fiel deutlicher aus, als das Spiel war. Senators Torhüter Dominik Hasek feierte mit 35 Saves in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie den 64. Shutout seiner NHL-Karriere. Die Gäste aus Buffalo begannen stark und konnten sich, auch bedingt durch drei &Üuml;berzahlsituationen, ein &Üuml;bergewicht erspielen. Doch in Führung gingen die Hausherren vor 19.661 Fans im Corel Centre, was einen neuen Besucherrekord für die Arena bedeutet. Jason Spezza(15.) konnte nach einem Puckverlust von Sabres Verteidiger Toni Lydman Torhüter Ryan Miller mit einem Schuss ins rechte Eck überwinden.
Der Schlüssel des Spieles lag heute im Powerplay, wo Buffalo insgesamt sieben Möglichkeiten ungenutzt ließ und das Gegentor zum 3-0 durch Martin Havlat(45.sh) sogar bei nummerischer &Üuml;berlegenheit hinnehmen musste. Auf der anderen Seite nutzten die Senators drei von fünf &Üuml;berzahlsituationen, indem Dany Heatley(29.pp) Mitte der Partie zum 2-0 erhöhte, sowie Wade Redden(48.pp) und Chris Neil(58.pp) den hohen Sieg festmachen konnten.

Carolina - N.Y. Islanders 2-3 (1-0/0-1/1-2)
Die Islanders bescherten ihren Fans vor ausverkauftem Haus zwei Punkte gegen starke Gäste aus Carolina. Animiert durch die Anfeuerung der Zuschauer, die bereits 45 Minuten vor dem Eröffnungsbully einsetzte, begannen die Hausherren stark, doch die Canes ließen sich kaum beeindrucken und gestalteten die Partie über weite Strecken des ersten Abschnitts. Folgerichtig gingen sie durch Eric Staal(8./59.) in Führung.
Die Islanders kamen verbessert aus der Kabine und konnten sich nun mehr Tormöglichkeiten erspielen. Ein Powerplay nutzte schließlich Jason Blake(34.pp) zum zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Vor dem Treffer wurde den Islanders ein Tor nicht anerkannt und einmal trafen sie nur die Latte.
Im Schlussabschnitt schlug dann die Minute des Miroslav Satan(46.), der die Gastgeber mit seinem ersten Treffer für sein neues Team - er hatte weder in der Vorbereitung noch in den ersten zwei Saisonspielen getroffen -, erstmals in Führung brachte. Das Glück stand ihm dabei zur Seite, denn Canes Verteidiger Oleg Tverdovsky fälschte etwas unglücklich ab. Nur 87 Sekunden später konnte Shawn Bates(48.) vorentscheidend auf 3-1 erhöhen. Die Hurricanes versuchten zwar noch einmal heran zu kommen, doch der zweite Treffer des Abends und das bereits vierte Erfolgserlebnis der Spielzeit des Eric Staal kam 61 Sekunden vor der Schlusssirene etwas zu spät.

Washington - Atlanta 1-8 (1-2/0-1/0-5)
Die Capitals scheinen ein neuer Lieblingsgegner der Thrashers zu werden. Nach einem 7-3 Erfolg in der Hauptstadt am Freitag ließ Atlanta auch heute dem selben Gegner zu Hause keine Chance und behielt mit 8-1 deutlich die Oberhand. Vor allem Peter Bondra(7.pp/35.), der 14 Jahre für die Capitals aktiv war, lief erneut zu Hochform auf und fühlt sich in Atlanta anscheinend wohl. Die Gäste leisteten sich viele Fouls und bescherten so den Hausherren immer wieder &Üuml;berzahlsituationen, die diese teilweise konsequent nutzten. Neben Bondra verwerteten Greg DeVries(19.pp), Marc Savard(53.pp) und Patrik Stefan(58.pp) Powerplays. Auf der anderen Seite erzielte Jamie Howard(20.pp) kurz vor dem Ende des ersten Drittels den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1-2.
Aufgrund dieses Erfolgserlebnisses blieb die Partie im zweiten Abschnitt offen, doch Atlanta erhielt sich ein &Üuml;bergewicht und erhöhte in der 35. Minute durch Bondra folgerichtig zum 3-1. Anschließend ließ die Gegenwehr immer mehr nach und das Schützenfest nahm seinen Lauf. Washington Torhüter Olaf Kölzig konnte einem Leid tun, denn er zeigte immerhin noch 34 Saves und verhinderte so ein zweistelliges Debakel. Serge Aubin(42.), Scott Mellanby(44.) und Marian Hossa(56.) rundeten den Erfolg der Thrashers mit ihren Toren ab.

N.Y. Rangers - New Jersey 2-3 OT (1-1/1-0/0-1/0-1)
Eine unnötige Niederlage kassierten die Rangers im Derby gegen New Jersey. Brian Rafalski(64.) bescherte seinem Team drei Minuten und 17 Sekunden in der Verlängerung nach guter Vorarbeit von Viktor Kozlov den Zusatzpunkt, der aufgrund der &Üuml;berlegenheit der Gäste gerade in den ersten beiden Perioden schmeichelhaft ist. New Jersey zeigte mal wieder "alte Qualitäten" und profitierte vor allem von einen guten Martin Brodeur zwischen den Pfosten. New York prüfte ihn in den ersten 40 Minuten 26 Mal, während die Devils nur acht Schüsse auf seinen Gegenüber Hendrik Lundqvist abgeben konnten. Trotzdem reichte es nur zu einer 2-1 Führung der Rangers bis zu diesem Zeitpunkt. Jason Ward(5.) erzielte nach Begutachtung des Videobeweises das 1-0, welches Viktor Kozlov(16.) mit dem einzigen Torschuss der Devils im Auftaktdrittel ausgleichen konnte. Martin Rucinsky(29.) markierte Mitte der Partie die erneute Führung der bis dato überlegenen Blueshirts.
Anscheinend fiel der zweite Pausentee für die Gastgeber etwas bitter aus, denn in den letzten 20 Minuten entdeckten sie ihre Offensivqualitäten wieder und erzwungen mit dem 2-2 Ausgleich durch Alexander Mogilny(43.pp) die Verlängerung.

Boston - Pittsburgh 7-6 OT (2-3/2-3/2-0/1-0)
Es war wie in alten Zeiten. Dank der neuen Regeln entwickelte sich in der Mellon Arena eine Offensivschlacht in der die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen und Eishockeyunterhaltung pur erleben durften. 13 Tore fielen wobei Pittsburghs Kapitän Mario Lemieux(13.pp/32.) seine zwei ersten Treffer der Saison zum zwischenzeitlichen 2-1 und 5-4 markieren, sowie Top-Rookie Sidney Crosby(39.pp) in seinem dritten Spiel sein erstes NHL-Tor überhaupt schießen konnte.
Trotz des knappen Ergebnisses agierten die Gäste leicht überlegen, waren aber nicht in der Lage das Geschehen zu dominieren. Ganz im Gegenteil, denn die Penguins lagen ab Ziggy Palffys(4.) Treffer ständig in Führung und mussten diese erst in der Mitte des dritten Abschnitts endgültig einbüsen. Dem Erfolgserlebnis des Slowaken folgten die ersten Saisontore von Lemieux, von Ric Jackman(17.) und Brooks Orpik(21.). Die Gastgeber mussten aber zwei Mal den Vorsprung wieder abgeben weil Bostons Sergei Samsonov(12.) und Patrice Bergeron(16.) jeweils postwendend ebenfalls ins Schwarze treffen konnten.
Im zweiten Drittel glichen Pat Leahy(29.) und Travis Green(31.) das 2-4 sogar innerhalb von weniger als zwei Minuten aus und im dritten Durchgang gelang Glen Murray(48./77.) und Brad Boyes(50.) ein ähnliches Kunststück, indem sie von 4-6 auf 6-6 nur 77 Sekunden brauchten. Den Sieg sicherte schließlich Murrays zweites Tor des Abends in Overtime zum letztendlich verdienten 7-6 Auswärtserfolg.

Florida - Tampa Bay 1-2 (0-0/0-1/1-1)
Dem Trend vieler Tore in den Partien der neuen NHL-Saison setzten sich der Titelverteidiger und die Florida Panthers heute entgegen. Das lag aber in erster Linie an den Auftritten der beiden Schlussmänner Roberto Luongo bei den Gästen und Lightning John Grahame. Der Letztere hielt 33 von 34 Torschüssen und der Erste machte 27 Saves. Luongo musste sich nach zuletzt zwei Shutouts und fast 141 Minuten ohne Gegentor in dieser Spielzeit zum ersten Mal geschlagen geben, als Fredrik Modin(21.) die Führung markierte. Martin St.Louis(52.) erlöste die Zuschauer im St. Pete Times Forum knapp acht Minuten vor dem Ende mit seinem ersten Saisontreffer zum 2-0. Die Panthers konnten nur noch 52 Sekunden vor dem Ende eine &Üuml;berzahlsituation durch Joe Nieuwendyk(60.pp) zum Anschlusstreffer nutzen und damit Grahame den wohl verdienten Shutout stehlen.
Den Lightning gelang damit die Revanche für die 0-2 Niederlage 24 Stunden zuvor bei den Florida Panthers.

San Jose - St. Louis 7-6 (2-3/1-2/4-1)
Das zweite 7-6 an diesem vierten NHL-Spieltag fand in St. Louis statt, wobei die Geschichte der Partie ähnlich verlief wie in Pittsburgh. Die Gäste waren optisch überlegen, mussten aber nach der 3-2 Führung durch Scott Young(19.pp) - zuvor waren schon für San Jose Nils Ekman(5.) und Patrick Marleau(8.ps) mit einem Penalty, sowie für die Blues Christian Backman(11.pp) und Jamal Mayers(16./48.) erfolgreich gewesen - im weiteren Verlauf ständig einer Führung hinterher laufen.
Diese baute zunächst Petr Cajanek(23.pp) aus, ehe von Niko Dimitrakos(33./46.) verkürzt wurde. Das gleiche Spiel fand anschließend zwischen Jeff Hoggan(35.) und Tom Preissing(46.) zum Zwischenstand von 5-4 statt. Dimitrakos zweiter Treffer des Abens stellte kurzfristig ein Remis her, das aber Mayers durch sein zweites Tor kurz darauf wieder zunichte machte.
Die endgültige Wende schafften schließlich Brad Stuart(53.pp) in &Üuml;berzahl und Jonathan Cheechoo(59.), der knapp zwei Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene hinter dem gegnerischen Gehäuse stehend gewand zum rechten Pullykreis fuhr und Goalie Patrick Lalime mit einem Rückhandschuss überwand.

Anaheim - Nashville 2-3 SO (1-0/0-1/1-1/0-0/0-1)
Paul Kariya gelang gegen die Mighty Ducks of Anaheim, seine langjährige Heimatfranchise in der NHL, der Siegtreffer im Shootout für sein neues Team aus Nashville. Nach der regulären Spielzeit hatten sich beide Teams zuvor mit 2-2 Toren getrennt. Die Führung der Gäste durch Samuel Pahlsson(8.) aus dem ersten Drittel konnten die Gastgeber durch Yannic Perreault(28.pp/51.) zunächst wieder egalisieren, bevor dieser sein Team dann im letzten Abschnitt sogar kurzzeitig in Front schoss. Petr Sykora(54.) glich für die Gäste in der Schlussphase jedoch wieder aus, so dass es in Nashville zum Shootout kam.
Eine Niederlage mit der sich Gästecoach Randy Carlyle allerdings anschliessend sichtlich schwer tat: "Wenn Du den Shoottout verlierst, dann fühlst Du dich als hättest Du das ganze Hockeyspiel verloren. Das hast Du dann aber nicht! Wir haben lediglich den möglichen Zusatzpunkt verschenkt und sie haben eben Diesen gewonnen. Das ist die schlichte Realität! Das Spiel war körperbetont und hart. Es war für uns schwer zu spielen. Wir haben hart gearbeitet, von daher bin ich zufrieden."
Damit sind die Predators zum ersten Mal in ihrer noch jungen Franchisegeschichte mit zwei Erfolgen in eine Spielzeit gestartet. Für Perreault war es der erste Doppelpack seit knapp zwei Jahren, als er noch für Montreal aktiv war.

Colorado - Dallas 3-2 (0-0/2-1/1-1)
Mit einem Powerplaytreffer nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung bescherte Marek Svatos(59.pp) den Gästen aus Denver eine Minute und 57 Sekunden vor Schluss den Sieg und damit die ersten zwei Punkte der Saison. Avs Dan Hinote hatte Jason Arnott in der 54. Spielminute gecheckt. Der Stars-Akteur zog sich dabei eine tiefe, stark blutende Risswunde im Gesicht zu, worauf hin er Hinote attackierte. Star Bill Guerin und Avs Ian Laperriere mischten sich ein. Die Unparteiischen entschieden auf fairen Check von Hinote und sich damit gegen eine Strafe wegen hohen Stocks. Sie verbannten jedoch Arnott, sowie Laperriere des Feldes und belegten zusätzlich Guerin mit einer Zwei Minuten Strafe. Das bescherte den Gästen eine siebenminütige &Üuml;berzahl, die Svatos wenig später aus dem Gewühl heraus nutzen konnte.
Dallas tat insgesamt zu wenig, um sich den Sieg zu erarbeiten. Avs Schlussmann Peter Budaj wurde in seinem NHL-Debut nur 18 Mal geprüft, hielt aber wenige Sekunden vor dem Ende mit einem Save den Sieg für seine Farben fest. Sein Gegenüber Marty Turco musste bei 31 Torschüssen der Avalanche das ein oder andere Mal seine Klasse zeigen. Machtlos war er neben dem Siegtreffer beim 1-1 durch Pierre Turgeon(33.pp) und beim 2-1 durch Joe Sakic(40.).
Jere Lehtinen(21.sh) konnte die Gastgeber in Unterzahl in Führung bringen und Brenden Morrow(52.) sorgte knapp acht Minuten vor dem Ende für den umjubelten Ausgleich.

Vancouver - Edmonton 3-4 SO (1-1/0-1/2-1/0-0/0-1)
Geburtstagskind Raffi Torres war der Mann des Tages in Edmonton. Nicht nur dass der nun 24-Jährige wenige Sekunden vor Schluss die Begegnung mit seinem zweiten Tor des Tages wieder ausgleichen konnte, er war auch noch einmal im anschließenden Shootout für seine Farben erfolgreich, während Todd Bertuzzi und Markus Naslund hingegen für die Gäste von der Pazifikküste scheiterten. Pech hatte auch Oilers-Stürmer Ryan Smith, der im ersten Abschnitt nach einem Zusammenprall mit einem Gästeverteidiger das Spiel verlassen musste.
Shawn Harcoff(2.) brachte die Gastgeber zunächst in Front, bevor Markus Naslund(18.pp/36.pp) kurz vor Drittelende das Spiel wieder egalisieren konnte. Im Mitteldrittel eines intensiv geführten Spiels mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten traf lediglich Raffi Torres(23.pp) für sein Heimteam, bevor Naslund und Sami Salo(53.) die Gäste durch einen Doppelschlag erstmalig in Führung schossen. Doch nur 23 Sekunden vor dem planmässigen Ende der Begegnung schlug Geburtstagskind Torres abermals zu und rettete sein Team in die dann torlose Overtime.
Insgesamt ging der Shootout-Sieg der Oilers in Ordnung, denn alleine im Mitteldrittel gelangen dem Team 21 Torschüsse. Ausschließlich einem gut aufgelegten Gästegoalie Dan Cloutier war es in dieser Phase des Spiels zu verdanken, dass sein Team nicht bereits hier hoffnungslos in Rückstand geriet.

Minnesota - Phoenix 1-2 (1-1/0-0/0-1)
Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge konnte Trainer Wayne Gretzky mit seinen Phoenix Coyotes den ersten Sieg im ersten Heimspiel der neuen Saison einfahren. Wie er selbst nach der Schlusssirene in einem Interview sagte, werde seine Mannschaft sicherlich dafür keinen Schönheispreis bekommen, aber die zwei Punkte könne ihnen keiner mehr nehmen.
Tatsächlich verlief diese Partie nicht gerade berauschend, wobei die erste Hälfte nach elf Minuten durchaus unterhaltsam wurde, denn Wes Walz und Tyson Nash lieferten sich nach einem groben Foul von Denis Gauthier einen sehenswerten Kampf. Infolgedessen gerieten die Gastgeber in Unterzahl, in der Minnesotas Randy Robitaille(14.pp) zum 1-0 einschießen konnte. Fünf Minuten später wurde Ladislav Nagy(19.ps) bei einem Konter von den Beinen geholt, woraufhin der 26-jährige Tscheche den fälligen Penalty sicher zum Remis verwandelte.
Im zweiten Durchgang verflachte die Partie zusehends. Kaum sehenswerte Aktionen waren zu bestaunen, was sich im letzten Abschnitt noch verschlimmern sollte. Auf lediglich vier Torschüsse brachten es die Teams, wobei Shane Doan(46.) einen Versuch von Sean O'Donnell entscheidend abfälschen konnte, so dass der Puck zum 2-1 Sieg ins Netz flog.

 

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