Peter Forsberg(PHI) setzt sich gegen John Madden(NJD) durch.
New Jersey - Philadelphia 2-5 (1-0/1-2/0-3) Wiedergutmachung für ihre Auftaktniederlage gegen die New York Rangers betrieben heute Nacht die Philadelphia Flyers vor 19.590 Zuschauer im heimischen Wachovia Center gegen die New Jersey Devils. Dabei begannen die Hausherren dort, wo sie am Mittwoch aufgehört hatten mit einem indiskutablen Unterzahlspiel. Jamie Langenbrunner(4.pp) brachte die Gäste aus East Rutherford bereits nach gut drei Spielminuten mit 1-0 in Front und Devils' Rückkehrer Alexander Mogilny(25.pp) konnte zu Beginn des Mittelabschnitts ebenfalls im Powerplay sogar auf 2-0 erhöhen.
Die Flyers zeigten jedoch heute Moral und kamen über den Kampf zurück ins Spiel. Vor allem die Sturmreihe mit Peter Forsberg und Simon Gagne(31./39.) begann zu zaubern und zu punkten, so dass die Gastgeber bis zur zweiten Pause den Spielstand egalisiert hatten.
Deklassiert wurden die Devils im Schlussabschnitt: Jon Sim(41.), Michal Handzus(47.) und Turner Stevenson(50.sh), sogar bei nummerischer Unterlegenheit, machten aus dem Aufeinandertreffen der stark eingeschätzten Spitzenteams der Eastern Conference eine klare Angelegenheit für die Flyers.
Atlanta - Washington 7-3 (2-1/2-1/3-1) Völlig überfordert präsentierten sich die Washington Capitals in ihrer Heimpartie gegen die Atlanta Thrashers und gingen auch aufgrund der optischen Überlegenheit ihrer Gäste vor nur 13.000 Besuchern im heimischen MCI Center sang- und klanglos mit 3-7 unter.
Letztendlich mussten sich die Hausherren sogar noch bei ihrem Schlussmann Olaf Kölzig bedanken, dass die Niederlage nicht zweistellig ausgefallen ist. Mit 32 Rettungstaten bis zum Stande von 3-5 hielt Kölzig das Ergebnis noch einigermaßen in Grenzen. Als die Capitals in den Schlussminuten alles auf eine Karte setzten und ihren Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers herausnahmen, nutzten Slava Kozlov(19.en) und Marian Hossa(20.en,sh) den Freiraum zu zwei Empty Net Goals.
Zwischenzeitlich waren die Thrashers nach Toren von Peter Bondra(7.pp), Jaroslav Modry(18.pp), Bobby Holik(26.pp), Marc Savard(31.pp) und Eric Boulton(49.) sogar mit 4-1 bzw. 5-2 davongezogen. Auf der Gegenseite hatten Mathieu Biron(8.) und Brian Willsie(34.pp) verkürzen können. Etwas Hoffnung auf eine Spielwende weckte Andrew Cassels(53.pp) mit seinem Überzahltreffer im Schlussabschnitt.
Pittsburgh - Carolina 2-3 SO (0-2/0-0/2-0/0-0/0-1) Zu einem durchaus verdienten Auswärtspunkt kamen die Pittsburgh Penguins im RBC Center von Raleigh aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussabschnitt. Ryan Malone(44.pp) und Zigmund Palffy(59.pp) nutzten zwei Powerplaysituationen um den Spielstand auszugleichen. Den Zusatzpunkt sicherten sich aber dann doch die Hausherren im Penaltyschießen: Während auf Seiten der Penguins Mario Lemieux, Ziggy Palffy und Sidney Crosby verschossen ließ Hurricane Cory Stillman bei seinem Schuss Sebastien Caron keine Abwehrchance.
Die Hurricanes waren sehr agil und spielfreudig in die Partie gestartet. Nach den ersten 20 Spielminuten und Toren von Eric Staal(12.) und Cory Stillman(18.) sah es nach einer klaren Angelegenheit für die 'Canes' aus. Im Mitteldrittel zogen sich die 'Canes' etwas mehr zurück, kontrollierten aber das Spielgeschehen, was ihnen im letzten Durchgang jedoch nicht mehr gelang.
Calgary - Columbus 3-1 (0-0/1-0/2-1) Mit einer überzeugenden Auswärtsvorstellung kamen die letztjährigen Stanley Cup Finalisten aus Calgary zu ihren ersten zwei Punkten. Zunächst hatten die westkanadischen Gäste noch etwas Schwierigkeiten bei der Chancenverwertung, so dass es zur ersten Pause noch torlos Remis stand. Doch in den folgenden Spielabschnitten war ihre spielerische Überlegenheit doch zu groß für die Columbus Blue Jackets.
Shean Donovan(22.), Daymond Langkow(45.) und Darren McCarty(60.) zeichneten sich als Torschützen der geduldigen Gäste aus, die sich selbst nach dem Powerplaytreffer von Trevor Letowski(41.pp) zum 1-1 Remis nicht aus der Ruhe bringen ließen.
Roberto Luongo(FLO) bleibt Sieger gegen Rob DiMaio(TAM)
Tampa Bay - Florida 0-2 (0-0/0-0/0-2) Auch die amtierenden Stanley Cup Champions aus Tampa waren nicht in der Lage Roberto Luongo zu bezwingen. So durfte sich Floridas Schlussmann heute Nacht über seinen zweiten Shutout im zweiten Saisonspiel freuen und die Panthers sind noch immer ohne Gegentor. Lob für seine Vorstellung bekam Luongo nach der Partie auch von seinem Konkurrenten, Tampas Vincent Lecavalier: "Er ist zweifellos einer der besten Torhüter in der Liga. Es sollte niemand überraschen wie gut er ist." Hinten dicht zu halten und konzentriert defensiv zu spielen ist wichtig, doch um zwei Punkte einfahren zu können gehört auch das Tore schießen. Auch das beherrschen die Panthers und sei es auch erst spät in der Partie. In den letzten 2 1/2 Spielminuten machten Juraj Kolnik(58.) und Olli Jokinen(59.en) mit einem 'Empty Net Goal' den Heimerfolg perfekt.
Boston - Buffalo 1-4 (0-0/0-2/1-2) In einer unterhaltsamen, sehr offensiv geführten Partie bezwangen die Buffalo Sabres auf heimischen Eis die Boston Bruins mit 4-1 und konnten damit ihren zweiten Saisonsieg feiern. Richtig verstimmt über die Leistung seines Teams und der zweiten Niederlage zeigte sich Gästecoach Mike Sullivan: "Wir haben einen ganz starken Kader haben, doch die Jungs sind noch nicht bereit zu spielen. Das muss sich ändern." Im ersten Durchgang gingen die Sabres noch etwas leichtfertig mit ihren Überzahlsituationen um, so dass es zur ersten Drittelpause noch torlos Unentschieden stand. Besser wurde dies im Mittelabschnitt: Als Bruins' Verteidiger Jiri Slegr auf der Strafbank saß gelang J.P. Dumont(28.pp) die 1-0 Führung für die Hausherren, die sich damit nicht begnügten. Mike Grier(35.) erhöhte sieben Minuten später den Vorsprung auf 2-0.
Hoffnung doch noch etwas auswärts bewirken zu können schöpften die Bruins nach dem Anschlusstor von Glen Murray(47.), doch in der Folgezeit trat wieder ihre Abschlussschwäche zu Tage. Die Hausherren erteilten ihnen durch weitere Tore von Ales Kotalik(56.) und Maxim Afinogenov(59.pp), es war bereits sein drittes Saisontor, eine Lehrstunde in der Chancenverwertung.
San Jose - Chicago 3-6 (0-3/1-2/2-1) Eine überzeugende Heimvorstellung boten die Chicago Blackhawks in einem mit gut 11.000 Zuschauern nur halb gefüllten United Center ihren Fans. Die Blackhawks erwischten dabei einen Traumstart: Nach knapp acht Spielminuten und Treffern von Jim Vandermeer(1.), Tuomo Ruutu(6.pp) und Tyler Arnason(8.) lagen sie bereits mit 3-0 gegen die auf der ganzen Linie enttäuschenden San Jose Sharks in Front.
Als dann im Mitteldrittel Jassen Cullimore(22.pp) sogar noch auf 4-0 erhöhte war der Arbeitstag für Gästegoalie Vesa Toskala mit nur zehn Saves beendet. Er wurde durch Evgeni Nabokov ersetzt.
In der Folgezeit verlief die Begegnung etwas ausgeglichener und die Sharks konnten durchaus gute Ansätze zeigen, für eine Spielwende reichte es trotz der Tore von Marco Sturm(26.pp), Kyle McLaren(43.) und Milan Michalek(58.pp), wobei der Deutsche Marcel Goc zwei Assists für sich verbuchen konnte, nicht.
Zwischenzeitlich hatte Pavel Vorobiev(29./42.) mit seinen zwei Treffern die Führung der Blackhawks sogar auf fünf Tore ausgebaut.