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2004-06-08 

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SPIELTAG 08.06.2004

Calgary - Tampa Bay 1-2 (0-1/0-1/1-0)
(Playoffendstand 3-4)

Kapitän Dave Andreychuk(Cgy.) durfte IHN als Erster halten.

Der Stanley Cup des Jahres 2004 geht an die Tampa Bay Lightning! Ruslan Fedotenko(14.pp/35.) war dabei der entscheidende Siegbringer für das Team aus Florida. Seine beiden Treffer, jeweils Einer in den ersten beiden Spieldritteln, sorgten frühzeitig für relativ klare Verhältnisse auf dem Eis. So konnten die 22.717 Fans im St Pete Times Forum, was übrigens einen neuen Zuschauerrekord in der Halle in Tampa bedeutete, bereits recht frühzeitig mit den Feierlichkeiten auf den Rängen beginnen. Die Calgary Flames hatten in dieser Begegnung, zwei Tage nach der mehr als unglücklichen Heimpleite, letztendlich nicht mehr genügend zuzusetzen.
Zwar machten die Gäste nach dem Anschlusstreffer durch Craig Conroy(49.) am Ende noch einmal ordentlich Druck, doch es sollte außer einer weiteren Chance durch Jordan Leopold kurz vor Schluss nichts zählbares mehr dabei herausspringen.
Bereits im Eröffnungsabschnitt waren die Lightning das eindeutig aktivere Team auf dem Eis. Die Flames konnten sich sogar glücklich schätzen nach 20 gespielten Minuten nur mit einem Tor hinten zu liegen. Auch im Mitteldrittel änderte sich am Kräfteverhältnis auf dem Eis nichts entscheidendes. Torchancen waren dabei wieder einmal Mangelware. Beide Teams brachten es bis zur 30. Spielminute auf lediglich insgesamt 11 Torschüsse.
Nach dem vorentscheidenden 2-0 durch Fedotenko schien der Cup endgültig vergeben, zumal die Flames sich weiterhin selber so gut wie keine eigenen Torchancen erarbeiten konnten. Dass mit John Tortorella am Ende der erste US-Coach seit 1991 einen Stanley Cup gewinnen konnte, schien von diesem Zeitpunkt an nicht mehr ernsthaft in Gefahr zu geraten.
Der Anschluss durch Conroy entfachte zwar noch einmal neue Kampfkraft bei den Flames und ließ kurzfristig noch einmal für zehn Minuten Spannung im weiten Rund aufkommen, am verdienten Sieg der Lightning änderte das aber nichts mehr. So nahmen die Feierlichkeiten in Florida nach Spielschluss dann endgültig ihren Lauf, zumal Lightning Brad Richards auch noch mit der Conn Smythe Trophy für den wertvollsten Spieler der Playoffs ausgezeichnet wurde.
Die Calgary Flames können trotz der knappen Niederlage erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen, haben sie dem Vorrundenersten aus dem Osten doch über sieben Spiele alles abverlangt. Sie müssen ihrerseits jetzt jedoch aufpassen in der neuen Saison nicht in ein Leistungsloch zu fallen, wie es den beiden unterlegenen Außenseitern aus den Finalserien in den Vorjahren aus Carolina und Anaheim erging.

 

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