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2004-06-01 

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SPIELTAG 01.06.2004

Tampa Bay - Calgary 1-0 (1-0/0-0/0-0)
(Playoffstand 2-2)

Goalie Nikolai Khabibulin(T.B.) war diesmal nicht zu bezwingen.

Einen Heimvorteil scheint es in der diesjährigen Finalserie um den Stanley Cup nicht wirklich zu geben. Durch einen knappen 1-0 Sieg bei den Calgary Flames konnten die vor der Partie bereits stark unter Druck stehenden Tampa Bay Lightning die Playoffserie wieder auf 2-2 ausgleichen.
Viel entscheidender als der Heimvorteil stellt sich in diesem Vergleich bisher die Tatsache dar, welchem der beiden Kontrahenten jeweils das erste Tor des Abend gelingt. Zum bereits vierten Mal konnte nämlich dieses Team damit anschließend auch die Begegnung für sich entscheiden. Dass dieser Treffer von Brad Richards(3.pp), den er bei einer 5-3 Überzahlsituation für sein Team erzielen konnte, der Einzige des Abends bleiben würde, damit konnten die erneut weit über 19.000 Zuschauer im stimmungsvollen Saddledome in Calgary zunächst noch nicht rechnen. Doch letztendlich gelang es den Gastgebern über die verbleibenden 57 Spielminuten nicht Nikolai Khabibulin im Gästetor zum Ausgleich zu überwinden. So reichte der siebte Gamewinner der diesjährigen Playoffs von Richards, was im Übrigen einen neuen NHL-Rekord darstellt, zum am Ende glücklichen aber nicht unverdienten Auswärtssieg der 'Bolts'.
Im Unterschied zu den letzten Vergleichen der beiden Teams war das Eröffnungsdrittel diesmal das optisch Attraktivste. Viele Torschüsse auf beiden Seiten und ein hohes Spieltempo von Beginn an ließen die Erwartungen der Zuschauer in die Höhe schnellen. Doch konnten die Flames das hohe Tempo nicht über die ganze Spieldauer durchhalten. Besonders im Schlussabschnitt blieben viele Angriffsbemühungen des Teams von Coach Darryl Sutter gegen die Tief stehenden Gäste nur Stückwerk.
Im Mittelabschnitt hatte man da vergleichsweise noch wesentlich größere Gelegenheiten zum Ausgleich gehabt. Eine völlig unnötige Fünf-Minutenstrafe gegen Ville Nieminen, gut vier Minuten vor Spielende, minimierte die Ausgleichschancen der Flames dann noch einmal zusätzlich. Durch ein brutales Foul gegen Vincent Lecavalier erwies der Verteidiger seinem Team einen Bärendienst. Und auch die Auszeit durch Coach Sutter und die Herunternahme von Miikka Kiprusoff in den Schlusssekunden der Begegnung konnten an der Heimpleite für die Kanadier nichts mehr ändern. So konnten die Lightning nach dem Ertönen der Schlusssirene den sechsten Sieg unmittelbar nach einer Niederlage im vorherigen Playoff-Spiel bejubeln und sich damit den Heimvorteil im diesjährigen Finale zurückholen, wenn es in drei Tagen in Tampa Bay weitergeht und die Serie, nun auf maximal drei Partien begrenzt, quasi wieder von vorne beginnt.

 

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