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2004-05-14 

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SPIELTAG 14.05.2004

Tampa Bay - Philadelphia 4-1 (2-0/0-0/2-1)
(Playoffstand 2-1)

Aus kurzer Distanz scheitert Keith Primeau(PHI) an Nikolai Khabibulin(TAM).

Zum ersten Mal in den diesjährigen Playoffs mussten sich die Philadelphia Flyers auf heimischen Eis geschlagen geben. Unbeeindruckt von der lauten Kulisse im Wachovia Center fuhren die Tampa Bay Lightning mit 4-1 Toren ihren fünften Auswärtssieg ein und liegen nun wieder nach Siegen mit 2-1 in Front.
Vorentscheidend zu Gunsten der Gäste aus Florida waren zwei Treffer von Cory Stillman(13.) und Ruslan Fedotenko(16.pp) zur Mitte des ersten Durchgangs innerhalb von knapp 2 1/2 Minuten. Bei beiden Toren machte Flyers' Schlussmann Robert Esche mit seinen Abwehrversuchen nicht gerade einen glücklichen Eindruck.
Wesentlich besser machte es da sein Gegenüber Nikolai Khabibulin im Mittelabschnitt, als die Hausherren wesentlich druckvoller agieren und ihn 13 Mal prüfen konnten. Khabibulin machte den Unterschied aus.
Nur Flyers Teamkapitän Keith Primeau(41.) fand unmittelbar nach der zweiten Pause einen Weg um Tampas Schlussmann zu bezwingen. Doch die Freude der Flyers und der knapp 20.000 Besucher im weiten Rund über das Anschlusstor währte nur 43 Sekunden dann stellte Vincent Lecavalier(42.) den alten 2-Tore Vorsprung wieder her. Den Treffer zum 4-1 Endstand markierte Brad Richards(49.).
In den letzten Sekunden der insgesamt sehr fair geführten Partie gingen bei einigen Akteuren wieder die Nerven durch und es kam noch zu kleinen Handgreiflichkeiten.

San Jose - Calgary 3-0 (0-0/1-0/2-0)
(Playoffstand 1-2)
Nach zwei Heimniederlagen in Folge haben die San Jose Sharks doch wieder das Siegen gelernt und bezwangen im Saddledome von Calgary die Flames mit 3-0 Toren. Die Entscheidung zu Gunsten der Kalifornier fiel dabei erst 110 Sekunden vor dem Ende der Spielzeit als zunächst Alex Korolyuk(59.;60.pp,en) die Scheibe an Miikka Kiprusoff im Gehäuse der Hausherren zum 2-0 unterbrachte und kurz darauf noch einmal der flinke Stürmer zum Endstand in das mittlerweile verwaiste Tor der Kanadier traf.
Schon in den Minuten zuvor, als die Flames mit dem Mute der Verzweiflung auf den Ausgleich drängten, boten sich den Sharks sehr gute Möglichkeiten ihren Vorsprung weiter auszubauen. Diesen hatte NHL-Veteran Vincent Damphousse(28.) mit seiner ganzen Erfahrung zur Mitte des zweiten Durchgangs erzielt.
Matchwinner der meist mit fairen Mitteln hart umkämpften spannenden Partie war zweifelsfrei Gästegoalie Evgeni Nabokov, der alle 34 Torschüsse der Hausherren parieren konnte und damit die, nach je vier Gegentreffern in den ersten zwei Partien, kritischen Stimmen an seiner Leistung verstummen ließ.
Was auch immer die Westkanadier versuchten in Nabokov, der seinen dritten Playoff-Shutout feiern durfte, fanden sie ihren Meister.

 

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