Philadelphia - Tampa Bay 6-2 (3-0/2-0/1-2) (Playoffstand 1-1)
Tony Amonte und Jeremy Roenick(PHI) freuen sich über das vorentscheidende Tor von Vladimir Malakhov.
Zuhause auf heimischen Eis sind die Philadelphia Flyers ein anderes Kaliber, das durften auch die Tampa Bay Lightning schon gewusst haben. Dass die Flyers aber auch in der Fremde Eishockey vom Feinsten zelebrieren können, mussten die Tampa Bay Lightning heute Nacht feststellen, als sie im eigenem St. Petes Time Forum mit 2-6 Toren regelrecht untergingen.
Wie verwandelt gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen am Samstag präsentierten sich die Flyers heute Nacht den gut 21.300 Besuchern. Bevor die Hausherren richtig ins Spiel fanden, lagen sie auch schon mit 0-3 im Hintertreffen. Gute zehn Minuten waren erst absolviert als John Leclair(2.), es war sein erstes Tor in den diesjährigen Playoffs, Mark Recchi(9.pp), er fälschte einen Schuss von Ragnarsson unhaltbar ab, und Sami Kapanen(12.sh) sogar bei Unterzahl die Flyers auf die Siegerstraße schossen.
Damit hatten die Gäste aus Pennsylvania aber noch nicht genug. Dynamisch und druckvoll agierten sie auch im Mittelabschnitt. Sicherlich hatten auch die Hausherren die ein oder andere Torchance, doch während Gästegoalie Robert Esche stets zur Stelle war wirkte sein Gegenüber Nikolai Khabibulin nicht so sicher wie gewohnt. Nach dem 4-0 von Vladimir Malakhov(27.) wurde Khabibulin erlöst und durch John Grahame ersetzt.
Weitere zwei Mal nach Schüssen von Michal Handzus(40.) und Mattias Timander(44.) musste sich der Ersatzmann im Tor der Lightning bezwingen lassen. Danach ließen die Kontrahenten erst einmal die Fäuste sprechen. Allein in diesem Spielabschnitt mussten die beiden Referees 20 Strafen, darunter acht Disziplinarstrafen verhängen. Den Lightning blieb der schwache Trost, dass sie immerhin noch durch Tore von Ruslan Fedotenko(51.) und Martin St. Louis(58.pp) zu einer Ergebniskosmetik kamen.