Philadelphia - Tampa Bay 1-3 (0-0/1-2/0-1) (Playoffstand 0-1)
Keith Primeau(PHI) landet in Nikolai Khabibulin(TAM).
Den Philadelphia Flyers fällt es schwer gegen die Tampa Bay Lightning zu punkten. Nach vier Niederlagen schon in den Aufeinandertreffen der regulären Saison, verloren sie auch Samstag Nachmittag das erste Conference Finalspiel im mit knapp 21.500 Zuschauern ausverkauftem St. Petes Forum von Tampa.
Die Gäste hatten zwar überlegen begonnen, waren das physisch stärkere Team gewesen, ihnen mangelte es aber vor dem von Nikolai Khabibulin gehüteten Gehäuse an Durchschlagskraft. So ging es auch mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause.
Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Lightning, welche auch gleich ihre erste Torchance kurz nachdem eine Strafe gegen Marcus Ragnarsson abgelaufen war durch NHL-Veteran Dave Andreychuk(23.) zur 1-0 Führung nutzten. Nur vier Minuten später zeigten auch die Flyers Spielwitz. Insbesonders Michael Handzus(27.), der zunächst mit einem Hackentrick die Scheibe Richtung Khabibulin schoss und dann beim Rebound zur Stelle war.
Damit war es aber auch mit der Herrlichkeit der Gäste vorüber. Die Lightning kontrollierten fortan das Spielgeschehen und zeigten sich nicht zum ersten Mal in den diesjährigen Playoffs als Meister im Torabschluss. Brad Richards(34.) brachte mit seinem fünften Saisontor die Hausherren erneut in Front.
Die Entscheidung zu Gunsten der 'Bolts' besorgte schließlich Chris Dingman(48.), der einen schnell vorgetragenen Konter mit dem 3-1 abschloss. Völlig konsterniert wirkte Philadelphia in den noch verbleibenden Minuten, exemplarisch hierfür, dass sie sich in den letzten 120 Sekunden, als sie mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen, keine einzige Torchance herausarbeiten konnten.