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2004-04-29 

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SPIELTAG 29.04.2004

Philadelphia - Toronto 1-4 (0-0/1-3/0-1)
(Playoffstand 2-1)

Alexander Mogilny(TOR) bezwingt Robert Esche(PHI) und läutet damit den Sieg der Maple Leafs ein.

Heute Nacht auf heimischen Eis konnten die Toronto Maple Leafs ihre Ladehemmung ablegen und ihren Rückstand in der Playoffserie gegen die Philadelphia Flyers auf 1-2 verkürzen. Vor allem Leafs Rechtsaußen Alexander Mogilny(26.) agierte sehr auffällig, nicht nur als Schütze der 1-0 Führung, war ein Aktivposten und zeigte seine beste Leistung in den diesjährigen Playoffs.
Die Gäste aus Philadelphia konnten nur im torlosen ersten Spielabschnitt einigermaßen überzeugen, hatten in dieser Phase sogar die größeren Spielanteile als ihre Gastgeber. Nach der ersten Pause verloren die Flyers völlig den Faden und ergaben sich ihrer Niederlage.
Neben Mogilny konnten noch Alexei Ponikarovsky(27.) und Chad Kilger(36.) Gästegoalie Robert Esche zur vorentscheidenden 3-0 Führung überwinden ehe Tony Amonte(39.pp) im Powerplay das einzige Highlight der Flyers setzte.
Ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war von den Flyers auch im letzten Drittel kaum zu spüren gewesen. Die Leafs unterbanden jegliche Hoffnungen ihrer Gäste auf eine Spielwende durch viel Körpereinsatz. Schließlich setzte Darcy Tucker(52.pp) mit seinem Powerplaytor zum 4-1 den Schlusspunkt.

San Jose - Colorado 0-1 OT (0-0/0-0/0-0/0-1)
(Playoffstand 3-1)
Todgesagte leben länger. Die Colorado Avalanche konnten Dank ihres Kapitäns Joe Sakic(66.), der nach gut fünf Minuten in der Verlängerung doch noch Gästegoalie Evgeni Nabokov bezwingen konnte, ihren ersten Sieg im Conference-Halbfinale gegen die San Jose Sharks feiern. Zuvor hatten die Hausherren ein 4-minütiges Überzahlspiel als Alex Korolyuk auf der Strafbank saß, noch kläglich vergeben.
In einer von Spannung kaum noch zu überbietenden Partie schenkten sich die Kontrahenten im Kampf um den Puck keinen Millimeter auf dem Eis.
Schon während der torlos verlaufenden regulären Spielzeit hatten beide Schlussleute mehrmals Gelegenheit sich auszuzeichnen, wobei sich schon hier die Hausherren als Meister beim Ausnutzen von hochkarätigen Torchancen erwiesen. Mehrere Male rettete aber auch das Torgestänge für den bereits geschlagenen Nabokov.
Dessen Gegenüber, David Aebischer, war ebenso ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft. Bei manchem schnell vorgetragenen Konter der Kalifornier war er deren Endstation. Insgesamt kam der junge Schweizer auf 27 Rettungstaten bei seinem ersten Playoff-Shutout in diesem Jahr.
Für die mannschaftlich so geschlossen auftretenden Sharks war es erst die zweite Niederlage in den diesjährigen Playoffs. Am Samstag Nachmittag haben sie Gelegnheit im heimischen HP Pavillon ihren zweiten 'Matchball' zu verwandeln.

 

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