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2004-04-25 

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SPIELTAG 25.04.2004

Calgary - Detroit 2-5 (0-0/1-3/1-2)
(Playoffstand 1-1)

Steve Yzerman(DET) erzielt sein zweites Tor.

Durch einen verdienten 5-2 Erfolg konnten die Detroit Red Wings am Nachmittag die Serie nach der unglücklichen Niederlage im ersten Spiel ausgleichen. Die Begegnung brachte nicht nur den Sieg für die Gastgeber, sondern eine Wiedergeburt ihres Überzahlspieles, das sie während der regulären Saison äußerst erfolgreich und in den Playoff bisher mehr schlecht als recht betrieben hatten. Nur zwei Tore aus 35 Situationen standen für das viertbeste Powerplayteam der NHL in dieser Spielzeit zu Buche.
Nach einem dominanten ersten Abschnitt, in dem der Favorit deutlich machte, wer Herr im 'Joe' ist, war es Tomas Holmstrom(24.pp) der bei nummerischer Überlegenheit traf und damit die 20.006 Zuschauer endlich erlöste. Als dann Kapitän Steve Yzerman(31./33.) innerhalb von knapp zwei Minuten auf 3-0 erhöhte, wurde klar, dass die Zeichen von Detroit heute nur auf Sieg stehen konnten. Shean Donovan(34.) verkürzte zwar noch einmal und die Flames bemühten sich redlich, mehr war aber dieses Mal nicht drin.
Brett Hull(55.pp) und Brendan Shanahan(57.pp) sorgten schließlich im Powerplay für die Entscheidung, ehe der Flame Chuck Kobasew(59.) den 5-2 Endstand herstellte. Wings Torhüter Curtis Joseph musste lediglich 14 Schüsse parieren, während sein Gegenüber Miikka Kiprusoff mit insgesamt 27 Saves Schwerstarbeit verrichten musste. Detroit Verteidiger Nicklas Lidstrom bereitete vier Tore seiner Farben vor.

Colorado - San Jose 1-4 (1-0/0-2/0-2)
(Playoffstand 0-2)
Auch in der zweiten Partie der Serie bezwangen die San Jose Sharks am Mittag in Kalifornien im heimischen HP Pavilion die Gäste aus Colorado mit 4-1. Dabei hatte die Avalanche das Spiel zunächst noch fest im Griff. Im ersten Drittel bestimmten sie klar das Geschehen auf dem Eis und gingen durch Milan Hejduk(7.), nach herrlicher Vorarbeit von Mathew Barnaby, auch folgerichtig in Führung. Der Vorsprung hätte bis zum Drittelende leicht noch wesentlich höher ausfallen können, doch die Chancenverwertung war wieder einmal das Problem der Avs. Die Sharks hingegen fanden gegen die kompakt stehende Abwehr der Mannen aus Denver zunächst überhaupt kein Mittel.
Nach dem zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich der Haie durch Vincent Damphousse (32.pp), im Mittelabschnitt, begann eine erste wirkliche Drangperiode der Hausherren. Dem eigentlich regulären Führungstreffer der Avalanche durch Peter Forsberg nach einem mustergültigen Konter in der 36. Spielminute versagte das Schiedsrichtergespann die Anerkennung, weil der Schwede nach deren Meinung den Torwart behindert hatte und sich deswegen sogar für zwei Minuten auf die Strafbank begeben musste. Bereits wenige Minuten zuvor war Forsberg ein mit der Hand erzielter Treffer völlig zu recht von den Unparteiischen nicht gegeben worden. Wenige Sekunden vor Drittelende stellte Patrick Marleau(40.) den Spielverlauf dann vollends auf den Kopf, als er den 2-1 Führungstreffer für seine Farben markieren konnte.
Im Schlußabschnitt warfen die Avs dann noch einmal alles nach Vorne. Allerdings ohne richtiges Konzept und Erfolg. Trotz größter Chancen durch Sakic und Forsberg gelang es ihnen nicht, den Ausgleich zu erzielen. Im Gegenteil: Die Gastgeber konnten zwei weitere Konter durch Jonathan Cheechoo(47.), der den Puck akrobatisch zwischen seinen Beinen spielte, und Wayne Primeau(60.en) erfolgreich zum Sieg abschließen. Die Sharks können nun relativ beruhigt mit einer 2-0 Führung in der Serie im Gepäck nach Denver reisen, während die Avalanche bei ihren folgenden beiden Heimpielen bereits mächtig unter Druck steht, um in der Serie nicht endgültig auf die Verliererstraße zu geraten.

 

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