Toronto - Philadelphia 1-3 (1-1/0-1/0-1) (Playoffstand 0-1)
Simon Gagne(PHI) lässt Ed Belfour(TOR) keine Abwehrchance.
Im ewig jungen Aufeinandertreffen mit den Toronto Maple Leafs verließen die Philadelphia Flyers heute Nacht das heimische Eis mit einem 3-1 Erfolg. Dabei gingen die Kontrahenten äußerst diszipliniert und keineswegs so physisch wie bei den Playoffaufeinandertreffen vor einem Jahr zu Werke. Nur f&uumml;nf Strafen mussten die beiden Hauptschiedsrichter gegen bei Mannschaften verhängen. Profitieren aus den Überzahlsituationen konnte jedoch keiner. Alle vier Treffer der Partie fielen bei nummerischem Gleichstand auf dem Eis.
Tony Amonte(8.), Marcus Ragnarsson(26.) und Simon Gagne(56.) erzielten gleichmäßig verteilt auf die drei Drittel die Treffer der Hausherren. Den kanadischen Gästen, die nur im ersten Spielabschnitt durch Alexander Mogilny(15.) Flyers' Schlussmann Robert Esche bezwingen konnten, war doch in mancher Szene anzumerken, dass sie im Gegensatz zu den Flyers eine schwere über sieben Spiele gehende Erstrundenserie in den Knochen hatten. Ihnen fehlte es teilweise an Spritzigkeit gegen die kompakt stehenden Hausherren.
Calgary - Detroit 2-1 OT (0-0/1-1/0-0/1-0) (Playoffstand 1-0)
Die Calgary Flames waren wieder einmal für eine Überraschung gut. In 'Hockeytown' bezwangen die Westkanadier den großen Favoriten dieser Serie, die Detroit Red Wings mit 2-1 Toren und liegen nun in der Playoffserie erst einmal in Front.
Dabei bewiesen die Gäste, dass sie auch noch andere Stürmer als MVP Finalist Jarome Iginla in ihren Reihen haben die treffen können. Marcus Nilson(63.) erzielte nach gut 2 1/2 Minuten in der Overtime das Siegtor für die Flames. Deren ersten Treffer zum 1-1 Gleichstand hatte Robyn Regehr(38.) im zweiten Durchgang markiert.
Doch auch die Red Wings wirkten nach ihrer relativ langen Spielpause keineswegs eingerostet. Sie starteten ganz stark und mit viel Elan in ihre Heimaufgabe. In den ersten zehn Spielminuten ließen sie keinen einzigen Schuss der Gäste auf das von Curtis Joseph gehütete Gehäuse zu. Am Ende des ersten Drittels lautete das Torschussverhältnis 13-2 zu Gunsten der Red Wings - der Spielstand aber noch immer 0-0 Remis.
Die durchaus leistungsgerechte 1-0 Führung der Hausherren erzielte Robert Lang(27.). Die Wings versäumten es jedoch weiter nachzusetzen und wenn sie weitere Male gefährlich vor dem Kasten ihrer Gäste auftauchten dann war Miikka Kiprusoff zur Stelle.
Colorado - San Jose 2-5 (0-3/1-2/1-0) (Playoffstand 0-1)
Die San Jose Sharks verschafften sich mit einem herausragenden Patrick Marleau(11./32./34.pp) in ihren Reihen eine hervorragende Ausgangsposition in der Playoffserie gegen die Colorado Avalanche. Mit 5-2 Toren schossen sie im heimischen HP Pavillon die Colorado Avalanche vom Eis. Die Kalifornier benötigten nicht viel Zeit um das Spiel an sich zu reißen. Bereits zur ersten Drittelpause nach weiteren Treffern von Vincent Damphousse(13.) und Scott Hannan(20.pp) lagen die Hausherren mit 3-0 in Front.
Für Colorados Schweizer Schlussmann David Aebischer war nach einer guten halben Stunde beim Stande von 1-5 aus seiner Sicht der Arbeitstag beendet und er durfte, durch Tommy Salo ersetzt, vorzeitig zum Duschen.
Die Hoffnungen der Avalanche auf eine Spielwende nach dem Anschlusstor von Steve Konowalchuk(30.pp) machte Marleau mit einem Doppelschlag binnen 84 Sekunden zur Mitte der Partie zunichte.
Den Schlusspunkt durfte mit Peter Forsberg(41.pp) wieder ein Avalanche setzen. In den letzten Minuten erwiesen sich die Gäste, von denen gleich sechs Akteure mit Strafen belegt wurden, nicht gerade als faire Verlierer. Es wurden mit einigen ruppigen Einlagen gleich die Claims für das zweite Aufeinandertreffen am Samstag Abend abgesteckt.