Ottawa - Toronto 1-4 (0-3/1-0/0-1) (Playoffstand 3-4)
Auch dieser Schuss von Marian Hossa(OTT) fand nicht den Weg an Ed Belfour(TOR) vorbei ins Netz.
Zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren erwiesen sich die Toronto Maple Leafs als Stolperstein für die Ottawa Senators in den Playoffs. Die Leafs nutzten heute Nacht ihren Heimvorteil im alles entscheidenden siebten Spiel und gaben ihren kanadischen Nachbarn deutlich mit 4-1 Toren das Nachsehen.
Den Grundstein für den Erfolg legten die von den knapp 20.000 Fans frenetisch gefeierten Hausherren bereits im ersten Durchgang als Chad Kilger(7.) und zwei Mal Joe Nieuwendyk(8./20.) einen 3-0 Vorsprung herausschossen. Dabei machte Gästeschlussmann Patrick Lalime keinen besonders felsenfesten Eindruck.
Ab dem zweiten Drittel versuchte Ersatzmann Martin Prusek im Kasten der Senators sein Glück. Die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt schöpften auch wieder etwas Hoffnung als unmittelbar nach Wiederbeginn Vaclav Varada(21.) einen Rebound nach einem Schuss von Verteidiger Zdeno Chara mit dem Anschlusstor abschloss.
Es sollte aber das einzige Mal bleiben, dass sich Torontos Goalie Ed Belfour, in der gesamten Serie der herausragende Akteur auf Seiten der Leafs, eine Blöse gab. Vor allem während der Überzahlgelegenheiten der Senators im zweiten Durchgang sowie im Schlussdrittel als die Senators ihren Druck auf sein Gehäuse auch bei fünf gegen fünf stetig vergrößerten und ihn 14 Mal prüften war Belfour mit seiner Erfahrung der ruhende Pol in der Hintermannschaft der Gastgeber.
Die entgültige Entscheidung zu Gunsten der Leafs, die ohne ihre zwei verletzten Topstürmer Mats Sundin und Owen Nolan auskommen mussten, führte Bryan Mccabe(48.) mit seinem bereits dritten Saisontor herbei.