N.Y. Islanders - Tampa Bay 2-3 OT (1-0/0-2/1-0/0-1) (Playoffstand 1-4)
Rick DiPietro(NYI) blickt über die Schulter als der Puck nach einem Schuss von Martin St. Louis im Netz landet.
Zum zweiten Mal in ihrer Franchisegeschichte ziehen die Tampa Bay Lightning in das Eastern Conference Halbfinale ein. Ihr Topscorer Martin St. Louis(65.) erzielte nach gut vier Spielminuten in der Overtime das 3-2 Siegtor gegen die New York Islanders, die nun nach der vierten Niederlage in der Serie in die Sommerpause gehen müssen.
Betrachtet man die gesamten 60 Minuten der regulären Spielzeit so war der Heimerfolg der Lightning durchaus verdient gewesen. Sie agierten technisch ausgereifter und mit mehr Engagement im Spiel nach vorne. Eventuell auch eine Folge des frühen Gegentores durch Oleg Kvasha(11.pp) im Powerplay, das Tampas Schlussmann Nikolai Khabibulin seinen Shutout-Streak nach gut 145 Minuten ohne Gegentor beendete.
Die Lightning ließen sich von dem Rückstand nicht beeindrucken und waren in der folgenden halben Stunde das spielbestimmende Team. Tim Taylor(37.) und Ruslan Fedotenko(39.) rückten zum Ende des Mittelabschnitts hin mit ihren zwei Toren binnen 124 Sekunden die Kräfteverhältnisse zurecht.
Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen guten Torgelegenheiten auf beiden Seiten, wobei Mark Parrish(48.) als Einziger eine zum 2-2 Gleichstand nutzen konnte und damit seine Islanders in die Overtime rettete.
Ottawa - Toronto 0-2 (0-0 /0-0/0-2) (Playoffstand 2-3)
Die Toronto Maple Leafs mussten heute Nacht auf ihren verletzten Teamkapitän und Spielmacher Mats Sundin verzichten konnten aber dieses Manko durch viel Einsatz und Kampfgeist wieder wett machen. Am Ende konnten die Leafs vor gut 19.500 Zuschauern im heimischen Air Canada Center einen 2-0 Sieg über die Ottawa Senators feiern und sich einen 3-2 Vorsprung in der Playoffserie verschaffen. Tie Domi(42.) und Joe Nieuwendyk(56.) erzielten die beiden Treffer der Hausherren erst im Schlussdrittel.
In den ersten zwei Durchgängen hatten die Leafs gewaltige Schwierigkeiten im Spiel nach vorne Akzente zu setzen. Nur sechs Torschüsse in 40 Minuten war die magere Ausbeute der 'Blueshirts'. Die Senators waren hier wesentlich spielfreudiger und kombinationssicherer als ihre Gastgeber. Allein ihrem Schlussmann, den fehlerfrei agierenden Ed Belfour, hatten es die Leafs zu verdanken, dass sie nicht frühzeitig ins Hintertreffen gerieten.
Die Null stand für Belfour auch am Ende der Partie, wie schon bei den zwei ersten Siegen der Leafs, und der Erfolg heiligt schließlich die Mittel.