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2004-04-13 

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SPIELTAG 13.04.2004

Philadelphia - New Jersey 2-4 (1-0/1-3/0-1)
(Playoffstand 2-1)
Auch John LeClairs(Phi.) Einsatz gegen Colin White(N.J.) reichte diesmal nicht aus.

Nach zwei knappen 2-3 Niederlagen in Philadelphia konnte nun der Titelverteidiger zurück schlagen und mit einem 4-2 Heimerfolg die Serie wieder offener gestalten. Vorausgegangen war eine ausgeglichene Partie in der es bedingt durch gute Defensivarbeit nur wenige klare Chancen gab. Die Teams waren sich sogar so gleich, dass fünf der sechs Treffer bei nummerischen Vorteilen fielen.
Den Torreigen eröffnete Jeremy Roenick(9.pp) im ersten Abschnitt, als Paul Martin wegen Behinderung auf der Strafbank saß, ehe Patrik Elias(22./38.pp) nach nur 86 Sekunden im zweiten Durchgang der Anschluss gelang. Keine zwei Minuten darauf legten die Flyers in Person von Tony Amonte(24.pp), erneut im Powerplay, wieder vor. Diesen Vorsprung egalisierte New Jersey Paul Martin(25.pp) während des nächsten Überzahlspiels jedoch nur wenig später. Das tor- und ereignisreiche zweite Drittel beendete schließlich Elias mit seinem zweiten Treffer des Abends.
Der Rückstand beflügelte die Gäste während der letzten 20 Minuten merklich, denn sie legten einen Gang zu und setzten die Devils stark unter Druck. Die Hausherren hielten diesen aber gekonnt stand und waren sogar noch in der Lage durch Brian Gionta(47.pp) ihre Führung auszubauen. Diesen und zwei weitere Treffer bereitete New Jersey Scott Gomez vor, der Dank seiner drei Vorlagen neben Patrick Elias wohl zu den Matchwinnern gehörte.

Tampa Bay - N.Y. Islanders 3-0 (2-0/0-0/1-0)
(Playoffstand 2-1)
Die Serie zwischen den Lihgtning und den Islanders scheint sich zu einem Kampf der Torhüter zu entwickeln, denn zum dritten Mal in Folge endete die Partie zu Null, wobei jeweils eine Drei auf der anderen Seite stand. Diesmal gelang es den Gästen drei Treffer zu erzielen und Goalie Nikolai Khabibulin seinen Kasten sauber zu halten.
Der ungewöhnlichen Serie entsprechend war die Begegnung schon nach weniger als vier Minuten gelaufen. Tampas Brad Richards(4.pp) nutzte das erste Powerplay zum 1-0, womit der Sieger eigentlich schon fest stand. Am vorprogrammierten Ausgang wollten die Hausherren offenbar noch nicht unbedingt etwas ändern, denn sie agierten vorerst unverändert. Erst nachdem Martin St. Louis(7./60.en) das 2-0 geschossen hatte, wachten die Mannen von Long Island auf und legten mehr Siegeswillen an den Tag. Den nun folgenden Druck hielten die Gäste jedoch stand und blieben ohne Gegentor.
Auch im zweiten Abschnitt, als die Angriffsbemühungen stetig wuchsen, gelang ihnen kein Erfolgserlebnis. Ihre besten Chancen hatten Mariusz Czerkawski und Kenny Jonsson in den letzten Minuten vor der zweiten Pause, scheiterten aber am hervorragend aufgelegten russischen Schlussmann. Das erwartete Ergebnis machte schließlich St. Louis perfekt, indem er zehn Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den Puck im verwaisten Gehäuse zum 3-0 unterbrachte.

Toronto - Ottawa 2-0 (0-0/1-0/1-0)
(Playoffstand 2-1)
Ein für zwei kanadische Teams unerwartet einsatzarmes und faires Spiel sahen die 18.500 Zuschauer im Corel Centre zu Ottawa, und das obwohl die Begegnungen zwischen den Senators und den Maple Leafs den Untertitel 'Kampf um Ontario' tragen. Die erhoffte körperbetonte Spielweise blieb aber tatsächlich aus, was vielleicht am äußerst gefälligem Spiel der Hausherren lag. Sie wirkten meist einen Schritt schneller und erspielten sich so auch eine Vielzahl an Chancen. Trotz der 37 abgegebenen Schüsse waren sie am vergangenen Abend nicht in der Lage die Scheibe im Gehäuse unterzubringen. Die Ahornblättern mussten Goalie Patrick Lalime hingegen nur 17 Mal prüfen, um die zwei gewinnbringenden Treffer zu erzielen.
Die Senators fanden schon früh in die Partie und hielten das Heft fest in der Hand, wobei ihre Überlegenheit aber zu keinem zählbaren Erfolg reichte. Die Gäste kamen erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts langsam in Fahrt und münzten ihre Hochphase gleich zu Beginn des Mitteldrittels in ein Tor um. Verantwortlich für die Führung zeigten sich die beiden Altstars Joe Nieuwendyk(22.), dem sein erstes Playofftreffer gelang, und Ron Francis, der seinen Kollegen mustergültig in Szene setzte.
Der Druck der Hausherren erhöhte sich erst wieder im letzten Abschnitt, waren aber trotz bester Möglichkeiten nicht in der Lage Goalie Ed Belfour, der sich seinen zweiten Shutout erarbeitete, zu bezwingen. Eine der wenigen Chancen der Gäste nutzte noch Torontos Kapitän Mats Sundin(45.) zum letztendlich glücklichen Auswärtssieg der Weiß-Blauen.

Colorado - Dallas 3-4 OT (2-1/1-1/0-1/0-1)
(Playoffstand 2-1)
Die Stars konnten ihren Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen und liegen nun in der Serie anstatt fast aussichtslos 0-3 weiter hoffnungsvoll 1-2 hinten. Trotz einer Zwei-Tore-Führung bis kurz vor der zweiten Pause mussten die Avalanche noch eine Niederlage einstecken und geraten übermorgen in Gefahr in Dallas noch den Ausgleich hinnehmen zu müssen.
Den gastgebenden Stars war von Beginn an anzumerken, dass sie die Serie noch umbiegen wollen, denn sie spielten schon früh aggressiv nach vorne. Für ihren Mühen wurden sie tatsächlich bereits in der neunten Minute belohnt, als Jason Arnott(9.pp) ein Powerplay zum 1-0 nutzte. Dem mutigen Drang nach vorne entsprechend mussten sie aber auch Rückschläge einstecken. So nutzten Milan Hejduk(12.) und Riku Hahl(16.) die sich nun bietenden Freiräume zum 2-1 für ihre Farben.
Im folgenden zweiten Durchgang, der sich nach den Spielanteilen ausgeglichener gestaltete, schoss Steve Konowalchuk(32.pp) in Überzahl noch das 3-1, was die heimischen Fans fast aus allen Playoffträumen riss. Scott Young(40.pp) gelang aber zwei Sekunden vor der zweiten Pause noch der Anschluss, wodurch plötzlich wieder alles möglich war. Dies bewies Dallas' Philippe Boucher(56.), der mit seinem Schuss von der Seite Goalie David Aebischer nicht gut aussehen ließ. In der Overtime gelang nach nur 131 Sekunden der Sieg durch das Tor von Steve Ott(63.). Der erst 21-jährige Kanadier fing einen Pass von Adam Foote ab, nahm den Puck auf, lief auf das gegnerische Gehäuse zu und bezwang Aebischer gekonnt mit einem präzisen Schuss zwischen Pfosten und Schoner des Schweizers.

San Jose - St. Louis 1-4 (0-0/0-2/1-2)
(Playoffstand 2-1)
Nun sind auch die St. Louis Blues in den Playoffs angekommen. Nach zwei eher schwachen Auftritten in San Jose zum Auftakt in denen die Blues jeweils verloren und nur ein Tor erzielen konnten, zeigten sie heute Nacht vor 19.023 Zuschauern im heimischen Savvis Center, dass mehr in ihnen steckt.
Der Mann des Abends war dabei Blues' Neuzugang Mike Sillinger(30./48./60.sh), der beim 4-1 Heimerfolg gleich drei Mal ins Schwarze traf und den ersten Playoff-Hattrick seiner NHL-Karriere feiern durfte. Sillinger war erst Anfang März von den Phoenix Coyotes nach St. Louis gekommen und erweist sich hier als Glücksgriff. Bereits zum Ende der regulären Spielzeit konnte der Stürmer mit vier Toren und fünf Assists in den letzten 16 Partien überzeugen.
Der zweite Torschütze, der entgegen ihrer ersten Auftritte nicht mehr wiederzuerkennenden Blues, war Dallas Drake(38.).
Die Hoffnungen der Sharks auf einen erfolgreichen Auswärtsauftritt beschränkten sich auf die Zeit nach Jonathan Cheechoos(46.) Anschlusstor, seinem ersten Playofftreffer. Doch bereits 2 1/2 Minuten danach hatte Sillinger den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt.

 

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