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2004-04-12 

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SPIELTAG 12.04.2004

Detroit - Nashville 1-3 (0-2/0-0/1-1)
(Playoffstand 2-1)
Auch Pavel Datsyuk(DET) konnte Tomas Vokoun(NAS) nicht überwinden.

Die Nashville Predators haben die Serie im ersten Playoff-Heimspiel ihrer Franchisegeschichte mit einem 3-1 Sieg gegen die favorisierten Detroit Red Wings verkürzt. Durch eine herausragende Leistung von Torhüter Tomas Vokoun, der die Offensivreihen der Gäste mit seinen Paraden ein um das andere Mal zur Verzweiflung brachte, konnte der Außenseiter diesen Teilerfolg einfahren. Der tschechische Schlussmann feierte insgesamt 41 Saves und zeichnete sich neben seinen Glanztaten im ersten Abschnitt vor allem dadurch aus, dass er nach dem Anschlusstreffer durch Brett Hull(46.) zum 1-2 die Ruhe bewahrte und den Vorsprung festhielt.
Diesen hatten David Legwand(19.sh) mit einem Unterzahltreffer, sowie Adam Hall(20.) nur 82 Sekunden danach spät im ersten Abschnitt herausgespielt. Nur fünf Schüsse genügten den Hausherren, um Manny Legacy zwei Mal zu überwinden. Nach einem eher ruhigen und ausgeglichenen Mitteldrittel, gaben die Red Wings im Schlussabschntt Gas und nahmen ihre Kontrahenten unter Dauerbeschuss. Doch mehr als das Tor durch Hull sprang nicht heraus. Mehrere Male stand aber statt Vokoun, der allein in den letzten 20 Minuten 23 Mal geprüft wurde, auch der Pfosten im Weg. Für die Entscheidung sorgte Scott Hartnell(57.) mit dem für die 17.113 Zuschauer wie eine Erlösung wirkenden 3-1.

Boston - Montreal 2-3 (1-2/0-1/1-0)
(Playoffstand 2-1)
Im ersten Heimspiel der diesjährigen Playoffs verkürzten die gastgebenden Canadiens durch einen verdienten 3-2 Erfolg den Abstand auf Boston. Zum Matchwinner wurde dabei Montreals Alexei Kovalev(3./16.) mit seinen zwei ersten Playofftoren im neuen Dress, nachdem er erst zur Trading Deadline von den New York Rangers verpflichtet worden war.
Der 31-jährige Russe eröffnete zunächst den Torreigen nach nur 136 Sekunden, als er die Vorarbeit von Goalie Jose Theodore und Center Saku Koivu mustergültig abschloss, ehe er 13 Minuten später erneut von Theodore und Craig Rivet in Szene gesetzt wurde und das 2-1 markierte. Dazwischen traf Bostons Andy Hilbert(7.) zum 1-1.
Im zweiten Drittel wuchs die Überlegenheit der Hausherren stetig, so dass folgerichtig ein weiteres Tor durch Verteidiger Andrei Markov(34.) fiel. Die Bruins ließen im weiteren Spielverlauf jeden Siegeswillen vermissen und konnten in keinster Weise überzeugen. Sie waren zwar immerhin noch durch Brian Rolston(44.) in der Lage den Vorsprung zu verkürzen, waren aber dem Ausgleich nicht so nah wie das Ergebnis vermuten lässt. Dies unterstreicht das klare Schussverhältnis von 32-23 für die Canadiens.

Vancouver - Calgary 2-1 (0-0/1-1/1-0)
(Playoffstand 2-1)
Den Heimvorteil konnten die Flames in der vergangenen Nacht nicht nutzen, um gegen die favorisierten Canucks zu gewinnen und die Führung der Serie zu übernehmen. Zu leichtfertig gingen die Hausherren mit ihren Chancen um, wobei die beiden Gästegoalies Dan Cloutier und Johan Hedberg, der seinen Kollegen kurz vor der ersten Pause ablöste, eine tadellose Leistung boten.
Nachdem die Mannschaften sich im ersten Drittel einen offenen Schlagabtausch ohne Folgen geliefert hatten, nahmen die Teams im zweiten Durchgang das Gas etwas heraus. Trotzdem fiel bereits nach 64 Sekunden das 1-0 durch Flame Chris Simon(22.), ehe Markus Naslund(23.pp) eine Minute später eine Überzahlsituation - Matthew Lombardi saß wegen Haltens auf der Strafbank - zum erneuten Einstand nutzte.
Wieder nur kurz nach der Pause stellte dann Matt Cooke(42.) die Weichen auf Sieg, als er die gute Vorarbeit von Brendan Morrison mustergültig mit dem 2-1 für Vancouver abschloss. Alle weiteren Bemühungen der Gastegeber das Blatt zu wenden scheiterten, obwohl sie sich durchaus gute Chancen erarbeiten konnten. Das westkanadische Abwehrbollwerk hielt allerdings stand.

 

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