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2004-04-09 

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SPIELTAG 09.04.2004

Ottawa - Toronto 4-2 (1-2/2-0/1-0)
(Playoffstand 1-0)

Marian Hossa(OTT) fällt auf dem Weg zu seinem Tor über ed Belfour(TOR).

Die Ottawa Senators raubten den Toronto Maple Leafs gleich im ersten Aufeinandertreffen den vermeintlichen Heimvorteil. Mit einem 4-2 Erfolg verließen die Gäste das Air Canada Center. Die Senators agierten in der Defensive so konzentriert und konsequent, machten die Räume eng, dass es den Hausherren in den gesamten 60 Minuten nur 17 Mal gelang Ottawas Schlussmann Patrick Lalime zu prüfen.
Im ersten Durchgang zumindest noch zwei Mal mit zählbarenm Erfolg. Joe Nieuwendyk(4.) und im Powerplay Bryan Mccabe(19.pp) erwischten Lalime eiskalt. Zwischenzeitlich hatte Bryan Smolinski(26.) zu Gunsten der Senators getroffen.
Zum Matchwinner der Gäste avancierte aber Marian Hossa(31.pp/42.), der mit seinen zwei Toren, das erste unmittelbar nachdem Wade Redden(31.pp) als eine halbe Stunde absolviert war den Spielstand egalisiert hatte, die Maple Leafs demoralisierte. "Unser Ziel war es eines der ersten beiden Spiele in Toronto zu gewinnen. Das haben wir nun einmal geschafft. Am Samstag wird es aber kaum leichter werden." konstatierte Ottawas zweifacher Torschütze.

New Jersey - Philadelphia 2-3 (0-1/0-1/2-1)
(Playoffstand 0-1)
Eine erwartet knappe, hart umkämpfte erste Playoffpartie lieferten sich die Philadelphia Flyers und die New Jersey Devils im Wachovia Center von Philadelphia. Letztendlich kamen die Hausherren auch Dank der hervorragenden Performance ihres jungen Schlussmanns Robert Esche, der heute Nacht gegen die amtierenden Stanley Cup Champions bewies, dass er auch in den Playoffs starke Nerven hat, zu einem 3-2 Heimerfolg.
Die Devils hatten in allen drei Dritteln die größeren Spielanteile, fanden aber lange Zeit kein Mittel um Esche ernsthaft zu gefährden. Im Gegensatz hierzu ließen sich die Flyers nicht lange bitten und münzten gute Chancen gleich in Zählbares um. Schön verteilt auf die drei Spielabschnitte schossen Simon Gagne(11.), Jeremy Roenick(24.pp) und Keith Primeau(44.) eine 3-0 Führung heraus. Sicher konnten sich aber die Flyers noch nicht fühlen.
Ein Doppelschlag von Patrik Elias(44.) und Jan Hrdina(45.) sorgte für eine spannende Schlussviertelstunde, die auch Gästecoach Pat Burns versöhnlich stimmte: "Ich bin nicht unzufrieden mit der Art und Weise wie wir gespielt haben. Das lässt mich zuversichtlich den kommenden Aufgaben entgegen sehen."
In der Playoffgeschichte waren die Kontrahenten bisher zwei Mal in 1995 und 2000 jeweils im Conference-Finale aufeinander getroffen. Beide Male hatten die Devils die Serie für sich entscheiden und am Ende den Stanley Cup gewinnen können.

N.Y. Islanders - Tampa Bay 0-3 (0-0/0-2/0-1)
(Playoffstand 0-1)
Nur wenn man das Endergebnis von 3-0 betrachtet, kann man sagen, dass die Tampa Bay Lightning als Tabellenerster ihrer Favoritenrolle gegen die als Achtplatzierte in die Playoffs gerutschten New York Islanders gerecht geworden sind. Das Geschehen auf dem Eis ließ aber einen anderen Schluss zu. Die Islanders waren das aktivere Team, mit der größeren Anzahl an Torchancen und auch den qualitativ besseren Einschussmöglichkeiten.
Ein Spitzenteam zeichnet aber auch aus, dass es konsequent mit seinen Torgelegenheiten umgeht und dies taten die Lightning. Nach einem verhalten geführten torlosen ersten Spielabschnitt, sorgten im Mitteldrittel Andre Roy(26.) und Fredrik Modin(32.) mit zwei 'unassisted Goals' für eine 2-0 Führung der Hausherren. Beide Male war Islanders' Verteidiger Eric Cairns der unglückliche Vorlagengeber. Islanders' Coach Steve Stirling verzieh ihm jedoch diesen Fauxpas: "Jeder von uns macht einmal Fehler. Hätten wir zuvor unsere Powerplaychancen genutzt, wäre es zu diesen Szenen vielleicht gar nicht gekommen."
Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber führte Fredrik Modin(51.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend zehn Minuten vor Spielende herbei. Als Matchwinner durfte sich aber Lightnings Goalie Nikolai Khabibulin fühlen, der insgesamt 30 Torschüsse der Gäste abwehren und am Ende neben dem Pflichtsieg auch noch einen Shutout feiern konnte.

St. Louis - San Jose 0-1 OT (0-0/0-0/0-0/0-1)
(Playoffstand 0-1)
Nach knapp zehn Minuten in der Overtime avancierte Niko Dimitrakos(70.) mit dem ersten Playofftor seiner noch jungen NHL-Karriere zum vielumjubelten Helden der 17.496 Besucher im HP Pavillon von San Jose. Dank seines 'Goldenen Tores' konnten die San Jose Sharks das Auftaktmatch gegen die St. Louis Blues mit 1-0 gewinnen.
In der stark von den Defensivkräften beider Mannschaften bestimmten ausgeglichenen Partie hatten in der torlosen regulären Spielzeit die Kontrahenten im Spiel nach vorne relativ wenig zu bieten. Ob bei fünf gegen fünf oder in Überzahl hochkarätige Torchancen blieben Mangelware und wenn es wirklich einmal gefährlich wurde, dann waren die Schlussleute, Gästetorwart Chris Osgood und Evgeni Nabokov, der mit 26 Paraden zu seinem zweiten Playoff-Shutout kam, auch der erste war in 2001 gegen St. Louis, die Endstation.
Dem F¨hrungstor am nächsten waren die St. Louis Blues im Mittelabschnitt, als sie sich deutliche optische Vorteile, auch aufgrund einer 4-Minuten Strafe des späteren Matchwinners Dimitrakos, gegenüber den Kaliforniern erspielen konnten. Nabokov im Tor der Sharks überstand aber auch diese brenzlige Drangperiode der Gäste schadlos.

 

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