Jean-Sebastien Aubin(PIT) wehrt vor den Augen von Teankollege Brooks Orpik und Alexander Semin(WAS) einen Schuss ab.
Mit einem 4-2 Heimerfolg über die Pittsburgh Penguins konnten die Washington Capitals verhindern, dass sie an das Tabellenende im Osten rutschen. Den Grundstein für ihren ersten doppelten Punktgewinn nach drei Niederlagen in Folge legten die Hausherren in der ersten halben Stunde als Jeff Halpern(4.), Alexander Semin(20.) und Trent Whitfield(21./25.) eine 4-1 Führung herausschossen. Whitfield war mit einem Assist und zwei Toren das erste 3-Punkte Spiel in seiner NHL-Karriere gelungen.
Die Penguins für die bis zu diesem Zeitpunkt nur Dick Tarnstrom(20.) getroffen hatte, wurden mit zunehmender Spieldauer immer dominanter kamen aber nur noch zum Anschlusstor von Richard Jackman(39.pp) aus einem Powerplay heraus.
Boston - Carolina 3-2 (1-1/1-0/1-1) 24 Stunden lang hatten die Boston Bruins die Tabellenführung in der Northeast Division an die Toronto Maple Leafs abgeben müssen, heute Nacht holten sie sich die Spitzenposition mit einem 3-2 Auswärtserfolg in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes wieder zurück.
Die Bruins, als eines der besten Auswärtsteams der Liga, ließen sich auch von einem frühen Rückstand durch Ryan Bayda(7.) nicht aus der Ruhe bringen und konnten durch ihre gerade, zielstrebige Spielweise überzeugen.
Martin Lapointe(13.), Sergei Samsonov(26.) und Joe Thornton(43.) mit einem Treffer je Drittel schossen die Gäste auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt durfte mit Josef Vasicek(28.) wieder ein Hurricane setzen.
N.Y. Rangers - New Jersey 0-5 (0-0/0-3/0-2) Die New Jersey Devils möchten den Philadelphia Flyers den ersten Platz in der Atlantic Division noch streitig machen. Mit ihrem heutigen 5-0 Kantersieg über ihre Erzrivalen aus Manhattan, die New York Rangers, ist ihnen dies, zumindest bis zur nächsten Partie der Flyers, erstmals gelungen.
In dem ungewohnt emotionslosem Derby konnten die Rangers nur ein Drittel lang der Überlegenheit ihrer Gastgeber Widerstand leisten, dann setzte sich die druckvollere Spielweise der Devils durch. Je zwei Mal konnten Scott Gomez(27.pp/38.pp) sowie Erik Rasmussen(32./51.) Gästegoalie Stephen Valiquette bezwingen und auch der älteste Spieler der Liga, Igor Larionov(45.), konnte noch sein erstes Saisontor feiern.
Eine fehlerfreie Leistung absolvierte Devils' Schlussmann Martin Brodeur, der alle 24 Torschüsse der Rangers parieren konnte und somit zu seinem 75. NHL-Shutout kam.
Edmonton - St. Louis 0-1 (0-1/0-0/0-0) Jede noch so schöne Serie findet einmal ein Ende, doch für die Edmonton Oilers war es ganz bitter, dass ihre Erfolgsfahrt durch die Liga von 16 Spielen in Folge, in denen sie jeweils punkten konnten, ausgerechnet bei ihrem direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz die St. Louis Blues gestoppt wurde.
Das einzige Tor des Abends, dass für die Blues, die 24 Mal in Folge in die Playoffs kamen, Gold wert sein kann erzielte nach einer knappen Viertelstunde Doug Weight(14.pp) aus einem Powerplay heraus. Danach standen die Hausherren so kompakt und diszipliniert in der Defensive, so dass die Westkanadier einfach schlecht aussehen mussten. Nur 18 Mal konnten die Oilers den Schlussmann der Blues Chris Osgood auf die Probe stellen, der diese Prüfungen ohne Fehl und Tadel absolvierte und mit einem Shutout belohnt wurde.
Von den drei Streithähnen im Kampf um zwei Playoffplätze Edmonton, Nashville und St. Louis sind die Chancen der Westkanadier hiervon einen zu ergattern momentan am Schlechtesten.
Chicago - Nashville 2-5 (0-2/1-2/1-1) Einen Sprung zurück auf die Playoffplätze machten die Nashville Predators mit einer beeindruckenden Heimvorstellung und einem 5-2 Sieg über die Chicago Blackhawks. Die Predators haben es nun in eigener Hand zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte in die Playoffs einzuziehen und sind nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen.
Die Blackhawks mussten schnell erkennen, dass es für sie heute gegen die engagiert zu Werke gehenden Predators keinen Blumentopf geschweige denn einen Punkt zu gewinnen gibt. Vladimir Orszagh(1.) und Martin Erat(7.) stellten mit ihren frühen Toren die Zeichen auf Sieg für Nashville.
Spielerisch konnte das Tabellenschlusslicht der Western Conference mit ihren Gastgebern in keinster Weise mithalten, so versuchten sie durch eine überharte Gangart Paroli zu bieten. Dies schlug jedoch fehl. auch im Mitteldrittel trafen zunächst die Hausherren durch David Legwand(32.) und Adam Hall(38.) zwei Mal zur Vorentscheidung. Das fünfte Tor der Predators erzielte Scott Walker(55.).
Auf Seiten der völlig überforderten Blackhawks konnte Tuomo Ruutu(39.pp/60.) etwas Ergebniskosmetik betreiben.