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2004-03-30 

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SPIELTAG 30.03.2004

Columbus - Buffalo 0-6 (0-2/0-1/0-3)

Zwischendurch, wie hier gegen Daniel Briere(BUF) bekam Fred Brathwaite(CLB) auch einmal einen Puck zu halten.

Mit den Columbus Blue Jackets trat heute Nacht eine Mannschaft in der HSBC Arena von Buffalo an die zuletzt vier Mal in Folge gewonnen hatte, doch in den Hausherren, die zur Zeit ebenfalls einen Lauf haben, fanden die Blue Jackets ihre Meister.
Die noch um einen Playoffplatz kämpfenden Sabres gewannen die Partie am Ende hochverdient mit 6-0 Toren und verkürzten ihren Rückstand gegenüber den achtplatzierten New York Islanders auf drei Zähler bei noch drei zu absolvierenden Spielen.
Die Sabres machten ihren Gästen schnell klar, dass sie nicht gewillt sind etwas anbrennen zu lassen und gingen durch Tore von Dmitri Kalinin(7.) und Derek Roy(9.) 2-0 in Führung ehe Columbus auch nur einmal ihren Goalie Martin Biron prüfen konnte. Am Ende hatte Biron 23 mehr oder weniger gefährliche Torschüsse der Blue Jackets abgewehrt und dabei seinen Kasten sauber gehalten.
Weniger glücklich verlief die Partie für Gästegoalie Fred Brathwaite. Noch einmal Dmitri Kalinin(28.sh), diesmal bei Unterzahl, Maxim Afinogenov(43.), James Patrick(55.) und Chris Taylor(56.) gaben ihm desweiteren das Nachsehen.

Ottawa - Tampa Bay 5-4 OT (1-1/0-0/3-3/1-0)
Die Tampa Bay Lightning, immerhin das punktbeste Team im Osten, liegen den Ottawa Senators. Auch das vierte Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Kanadier für sich. Genau vier Minuten waren in der Overtime absolviert als Chris Phillips(65.) mit einem Distanzschuss knapp hinter der blauen Linie stehend das 5-4 Siegtor markierte.
Schon während der regulären Spielzeit waren die Gäste nach den Toren von Daniel Alfredsson(41.), Marian Hossa(58.) und Mike Fisher(59.) mit 2-1 bzw. 4-3 in Front gelegen, doch die Lightning kamen in den wilden Schlussminuten noch einmal zurück in die Partie. Dan Boyle(42.) sowie zwei Mal NHL-Veteran Dave Andreychuk(57.pp/60.) retteten die Hausherren in die Verlängerung und damit einen Ehrenpunkt.
Die Tore zum 1-1 Gleichstand im ersten Drittel der hochklassigen, kurzweiligen Begegnung schossen Cory Stillman(13.) und auf Seiten der Gäste Martin Havlat(20.).

Minnesota - Detroit 3-5 (1-2/1-2/1-1)
Nur noch ein Zähler fehlt den Detroit Red Wings nach ihrem heutigen 5-3 Heimerfolg über die Minnesota Wild um als punktbestes Team der Western Conference in die Playoffs starten zu können und so dominant wie sich die Red Wings auf eigenem Eis präsentierten, sollte dies ihnen bei noch drei zu absolvierenden Spielen keine Probleme bereiten.
Schwierigkeiten ihren bereits 46 Sieg einzufahren machten den Red Wings ihre Gäste nur bedingt. Nach knapp 23 Spielminuten und Toren von Darren Mccarty(5.), Jiri Fischer(15.), Brendan Shanahan(21.) und Boyd Devereaux(23.) bei einem Gegentreffer durch Andrei Zyuzin(11.pp) war die Partie zu Gunsten der Hausherren bereits entschieden. Diese konnten es sich sogar erlauben in der letzten halben Stunde etwas leichtfertig mit ihren Torgelegenheiten umzugehen.
Nur noch Pavel Datsyuk(54.) gelang es Manny Fernandez ein weiteres Mal zu bezwingen unmittelbar nachdem Alexandre Daigle(26./52.) die Wild noch einmal bis auf ein Tor herangeschossen hatte.

Atlanta - Toronto 2-4 (2-2/0-0/0-2)
Nachdem sie die ersten Spielminuten völlig verschlafen hatten, durch einen Doppelschlag von Dany Heatley(5.pp) und Serge Aubin(6.) mit 0-2 in Rückstand geraten waren, besannen sich die Toronto Maple Leafs ihrer physischen und spielerischen Überlegenheit und kämpften die Atlanta Thrashers mit 4-2 nieder.
Tie Domi(14.) sowie Alexander Mogilny(20.) läuteten noch vor der ersten Pause mit ihren Ausgleichstreffern die Aufholjagd ein. Auch im torlosen Mittelabschnitt hatten die Leafs die größeren Spielanteile, auf die Siegerstraße schossen sie aber erst im Schlussdrittel Gary Roberts(44.), mit einem Schuss der von Gästeverteidiger Andy Sutton unglücklich abgefälscht wurde, und Nik Antropov(47.pp).
Durch den heutigen Sieg konnten die Maple Leafs, die zum Saionabschluss noch zwei Mal auswärts antreten müssen ihren Vorsprung auf die Lokalrivalen aus Ottawa bei einem Punkt konstant halten.

Carolina - Florida 1-3 (0-1/0-0/1-2)
Für die Carolina Hurricanes gibt es in Florida keinen Blumentopf zu gewinnen. Zum fünften Mal in Folge zogen sie als Gast bei den Florida Panthers mit 1-3 Toren den Kürzeren. Dabei hätten die Vorzeichen kaum besser für die Hurricanes stehen können. Seit dem 14. Februar hatten sie in 14 Auswärtspartien in Folge punkten können und die Panthers mussten sich zuletzt fünf Mal in Folge geschlagen geben.
Das bessere Überzahlspiel der Panthers machte heute Nacht jedoch den zwar kleinen aber entscheidenden Unterschied aus. Kristian Huselius(13.pp) sowie Matt Cullen(43.pp) nutzten jeweils ein Powerplay zur 2-0 Führung und nachdem Jaroslav Svoboda(44.) mit dem Anschlusstor noch einmal für ein spannendes Schlussdrittel gesorgt hatte, gelang Olli Jokinen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' die Entscheidung.

Los Angeles - Colorado 1-2 (0-1/1-0/0-1)
Ausgerechnet Teemu Selanne(55.), der seit 20 Spielen nicht mehr punkten konnte, beendete mit dem 2-1 Siegtor fünf Minuten vor dem Ende der Heimpartie gegen die Los Angeles Kings die Talfahrt der Colorado Avalanche, die sechs Spiele in Folge nicht mehr gewinnen konnten und deren schon sicher geglaubte Divisionstitel dadurch noch einmal in Gefahr geriet.
Noch schwerwiegender sind jedoch für die Los Angeles Kings die Folgen ihrer Negativserie von nun schon acht Niederlagen. Ihre Chancen auf eine Playoffteilnahme sind nun auch rein theoretisch aussichtsloser Natur. Das einzige Tor der in dieser Saison von Verletzungspech verfolgten Kalifornier erzielte Nathan Dempsey(36.pp) zum 1-1 Ausgleich. Matthew Barnaby(12.) hatte die in allen drei Spielabschnitten dominanten aber noch keineswegs spielerisch überzeugenden Avalanche mit 1-0 in Front gebracht.

Phoenix - Vancouver 1-6 (0-0/0-4/1-2)
Als konkurrenzfähig erwiesen sich die Phoenix Coyotes bei ihrem Gastauftritt im General Motors Place von Vancouver nicht im Geringsten und konnten am Ende sogar noch froh darü,ber sein, dass ihre 20. Auswärtsniederlage nicht noch höher als 1-6 ausfiel. Schon im noch torlosen ersten Spielabschnitt sah sich Phoenixs Schlussmann Brian Boucher unter Dauerbeschuss genommen.
Am Ende der 60 einseitigen Minuten hatten die Westkanadier 45 Mal auf seinen Kasten gezielt und Matt Cooke(27.), Teamkapitän Markus Naslund(32.), der damit seine Torflaute beendete, Daniel Sedin(32.), Brent Sopel(40.), Artem Chubarov(51.) sowie Rookie Jason King(58.) hatten auch in den Kasten getroffen. Der dritte doppelte Punktgewinn der Westkanadier in Folge war damit unter Dach und Fach gebracht.
Unglücklichster Akteur auf Seiten der Canucks war ihr Schlussmann Dan Cloutier, dem Ivan Novoseltsev(58.) zwei Minuten vor Spielende noch seinen Shutout verdarb.

 

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