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2004-03-26 

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SPIELTAG 26.03.2004

Toronto - Boston 3-0 (0-0/2-0/1-0)

Auch für Mike Knuble(BOS) war Ed Belfour(TOR) die Endstation.

Insgesamt gesehen können die Boston Bruins mit dem bisherigen Saisonverlauf ganz zufrieden sein. Sie führen die Northeast Division an und liegen damit über den Erwartungen. In einem Punkt stellten die Bruins aber heute Nacht in der Partie gegen die Toronto Maple Leafs einen neuen Franchise-Negativrekord auf. Zum achten Mal in dieser Spielzeit blieben die Bruins zuhause ohne Torerfolg.
Mit 0-3 Toren verloren die Bruins gegen ihren stärksten Rivalen um Platz eins und ließen ihren Trainer Mike Sullivan Ursachenforschung betrieben: "Ich weiß nicht was zuhause falsch läuf. Wir erarbeiten uns genauso viele Chancen wie auswärts aber der Puck will einfach nicht im Netz landen." Ihre Bemühungen zunichte machte Gästegoalie Ed Belfour bei seinem 73. NHL-Shutout mit 33 Paraden. Neben Joe Nieuwendyk(21.) und Ron Francis(29.), die zu Beginn des zweiten Drittels die vorentscheidende 2-0 Führung herausgeschossen hatten, war Belfour der Mann des Abends bei den Kanadiern. Den Schlusspunkt setzte mit einem 'Empty Net Goal' Nik Antropov(59.en).

N.Y. Islanders - Philadelphia 4-2 (2-2/1-0/1-0)
Mit dem Atem der neuntplatzierten Buffalo Sabres im Nacken, ziehen die New York Islanders von Sieg zu Sieg und festigen damit ihre Chance auf eine Playoffteilnahme. Heute Nacht gaben die Islanders im Wachovia Center von Philadelphia, den dort ansässigen Flyers mit 4-2 Toren das Nachsehen und feierten ihren vierten doppelten Punktgewinn in Folge.
Als besonders nervenstark erwies sich bei den Gästen ihrer junger Schlussmann Wade Dubielewicz, dem, nachdem sich Garth Snow im ersten Durchgang verletzt hatte, völlig unerwartet in der Pause mitgeteilt wurde, dass er sich für sein NHL-Debut bereit machen solle.
40 Minuten lang erwies sich Dubielewicz mit 14 Rettungstaten als Spielverderber für die Hausherren. Mehr Erfolg im Abschluss hatten da die Gäste aus Long Island. Adrian Aucoin(9./13.), der im ersten Durchgang zwei Mal den Spielstand egalisieren konnte, Mark Parrish(27.) und Janne Niinimaa(47.) im Powerplay sicherten den Islanders wei ganz wichtige Punkte.
Die Tore der Flyers zur zweimaligen Führung im ersten Durchgang als noch Snow den Kasten der Gäste hütete erzielten John Leclair(5.) und Michal Handzus(10.).

Florida - Carolina 2-3 (1-0/1-1/0-2)
Die Florida Panthers verfügen mit Roberto Luongo zweifelsfrei über einen der besten Nachwuchsschlussleute der Liga, doch zaubern kann auch er nicht. Nachdem seine Panthers durch Tore von Nathan Horton(4.) und Niklas Hagman(26.) mit 2-0 in Front gegangen waren, sah sich Luongo unter Dauerbeschuss der gastgebenden Carolina Hurricanes und bekam kaum noch Mithilfe von seinen Vorderleuten.
Insgesamt 45 Mal, davon 24 Mal im Mittelabschnitt, schossen die Hausherren auf das Gehäuse ihrer Gäste. Notgedrungen musste da auch einmal der Puck im Netz landen. Kevyn Adams(31.), Rod Brind'Amour(42.) sowie Josef Vasicek(49.) gelang das Kunststück Floridas 'Zauberer' im Tor zu bezwingen und am Ende konnten sich die gut 12.500 Zuschauer im Gaylord Entertainment Center von Raleigh über einen 3-2 Heimsieg ihrer Hurricanes freuen.

New Jersey - Tampa Bay 1-2 (0-0/0-1/1-1)
Wenn man ganz oben steht, dann hat man auch das Quentchen Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Dieses hatten heute Nacht die Tampa Bay Lightning beim 2-1 Siegtor von Brad Richards(55.) in der Heimpartie gegen die New Jersey Devils zweifelsfrei. Knapp fünf Minuten waren noch zu absolvieren als Richards relativ harmlos den Puck vor das Gehäuse der Devils passte, die schwarze Hartgummischeibe am Schlittschuh von Viktor Kozlov abprallte und von dort hinter Martin Brodeur die Torlinie überquerte.
Eigentlich hätte die Begegnung keinen Sieger verdient gehabt. Beide Mannschaften zeigten sehr viel Respekt voreinander und verlegten sich hauptsächlich auf die Absicherung ihres Tores anstatt nach vorne zu spielen. Bereits in der neutralen Zone wurden die Räume eng gemacht und richtig gute Torszenen waren Mangelware. Pavel Kubina(29.) und Patrik Elias(51.) nutzten je eine zum 1-1 Gleichstand. Kubina setzte als Verteidiger mit seinem 17. Saisontor eine neue Franchise-Bestleistung bei den Lightning.

Ottawa - Montreal 4-0 (2-0/1-0/1-0)
Auch die Ottawa Senators möchten noch ein Wörtchen bei der Vergabe des Divisionstitels in der Northeast Division mitreden. Nach ihrem heutigen beeindruckenden 4-0 Auswärtserfolg im Bell Centre von Montreal und der gleichzeitigen Niederlage der Boston Bruins beträgt ihr Rückstand auf diese nur noch zwei Zähler.
Völlig überfordert waren die Montreal Canadiens gegen die Offensivpower der Lokalrivalen. Bereits nach einer Viertelstunde und Gegentoren von Bryan Smolinski(9.) und Daniel Alfredsson(15.) lagen die 'Habs' mit 0-2 im Rückstand. Noch weniger konkurrenzfähig präsentierten sich die Hausherren im Mittelabschnitt, wobei der Rückstand noch höher hätte ausfallen können als 0-3 nach dem zweiten Tor von Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson(39.). Zuvor hatte Peter Bondra auch noch einen Penalty verschossen.
Versäumtes holte jedoch Jason Spezza(46.) mit dem Treffer zum 4-0 Endstand im Schlussabschnitt nach. Gästeschlussmann Patrick Lalime musste bei seinem fünften Saison-Shutout 29 Mal rettend eingreifen.

Nashville - N.Y. Rangers 4-2 (2-1/0-1/2-0)
Die Nashville Predators kamen ihrem Nahziel zum ersten Mal in ihrer fünfjährigen Franchisegeschichte in die Playoffs einzuziehen mit einem 4-2 Erfolg bei den New York Rangers wieder ein Stückchen näher.
Nur zwei Drittel lang konnten die Hausherren, die bereits zum achten Mal in Folge das Eis als Verlierer verlassen mussten, Widerstand leisten und mit nun bereits 46 Saisonniederlagen stellten die Rangers einen wenig rühmlichen Franchiserekord auf. Die einzigen Lichtblicke bei den Hausherren waren die beiden Ausgleichstreffer von Karel Rachunek(17.pp) und Jaromir Jagr(30.).
Im Schlussabschnitt setzte sich aber die bessere Spielanlage der Predators durch. Andreas Johansson(45.) und Martin Erat(59.) brachten mit ihren Toren die zwei wichtigen Punkte für die Gäste unter Dach und Fach. Im ersten Drittel hatten Marek Zidlicky(14.) und Mark Eaton(19.) Rangers' Schlussmann Mike Dunham bezwingen können.
Scott Walker assistierte bei zwei Treffern, überholte damit Cliff Ronning und ist nun neuer Franchise-Scoring Leader der Predators.

Anaheim - St. Louis 2-3 (1-0/1-2/0-1)
Zwei Plaoffplätze sind in der Western Conference noch zu vergeben wobei die St. Louis Blues neben den Edmonton Oilers und Nashville Predators einer der Kandidaten sind, die sich darauf berechtigte Hoffnungen machen dürfen. Vor allem da sie heute Nacht ihre Pflichtaufgabe auf heimischen Eis gegen die Mighty Ducks of Anaheim mit einem 3-2 Erfolg erfüllten. dabei ließen sich die Blues auch von einem zweimaligen Rückstand nach Gegentoren von Jason Krog(12.) und Rob Niedermayer(27.pp) nicht aus der Ruhe bringen.
Mit Verteidiger Chris Pronger hatten die Blues den besten Mann in der Partie auf ihrer Seite. Pronger war an allen drei Toren seiner Mannschaft nicht unwesentlich beteiligt und leistete die Vorarbeit für die Powerplaytreffer von Pavol Demitra(21.pp), Keith Tkachuk(31.pp) und zur Mitte des Schlussabschnitts zum Siegtor von Jamal Mayers(49.), dessen letzter Torerfolg bereits 18 Partien zurück lag.
Mit nun 83 Punkten aber einem noch mehr zu absolvierenden Spiel in der Hinterhand rangieren die Blues punktgleich mit den Edmonton Oilers auf Rang acht im Westen.

Detroit - Colorado 3-1 (1-0/0-0/2-1)
Die zuletzt weniger erfolgreichen beiden Topteams der Western Conference, die Detroit Red Wings und die Colorado Avalanche, trafen heute Nacht im Pepsi Center von Denver aufeinander, konnten aber beiderseits nicht überzeugen.
Den Gästen aus 'Hockeytown' blieb zumindest der Trost, dass sie von ihrem Erzrivalen am Ende mit 3-1 Toren beide Punkte entführen konnten. Ein präziser Schuss von Tomas Holmstrom(10.pp) aus einer Überzahl heraus brachte die Red Wings mit 1-0 in Front. Nun waren die Hausherren gefragt. Doch gegen die clever verteidigenden G6auml;ste waren die Angriffsbemühungen der 'Avs' oft nur Stückwerk. Ein dreiviertel Stunde lang hielt der knappe Vorsprung der Red Wings, dann leistete sich colorados Schlussmann David Aebischer einen Patzer und Pavel Datsyuk(58.) nutzte diesen zur Vorentscheidung. Henrik Zetterberg(59.en) ließ noch ein 'Empty Net Goal' zum 3-0 folgen und Steve Konowalchuk(60.) verdarb 32 Sekunden vor Spielende mit dem Ehrentreffer der Avalanche Gästegoalie Manny Legace seinen Shutout.

Minnesota - Chicago 8-2 (4-1/2-1/2-0)
Acht Tore zu schießen das schafften die Minnesota Wild noch nie in ihrer Franchisegeschichte. Doch heute Nacht sollte ihnen beim Gastauftritt im United Center gegen die Chicago Blackhawks das Kunststück gelingen.
Gegen eine desolat wirkende Abwehr der Hausherren waren bereits im ersten Durchgang Andrei Zyuzin(8.pp), Wes Walz(8.), Matt Johnson(10.) und Antti Laaksonen(16.) vier Mal erfolgreich. In den folgenden Dritteln hatten auch Alexandre Daigle(24./44.), Rickard Wallin(39.pp) sowie Marian Gaborik(52.) kein Einsehen mit Adam Munro, dem bedauernswerten Schlussmann der Blackhawks, und schenkten ihm noch je zwei Treffer pro Spielabschnitt ein.
Auf Seiten der Hausherren sorgten Mark Bell(14.) und Brett Mclean(31.pp) für etwas Ergebniskosmetik in einer Partie in der es für beide Teams um nichts mehr ging bei der aber nur die Wild für die Galerie spielen konnten.

Calgary - San Jose 2-3 (0-0/0-2/2-1)
Gesenkten Kopfes verließen die Calgary Flames das Eis des HP Pavillons Richtung Kabine. Ihrer aufopferungsvolle Aufholjagd als sie sieben Minuten vor Spielende binnen 135 Sekunden durch Tore von Martin Gelinas(54.) und Oleg Saprykin(56.pp) einen 0-2 Rückstand egalisieren konnten, blieb das Happy End verwehrt.
Vincent Damphousse(60.) gelang 24 Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels das 3-2 Siegtor für die Sharks und hievte damit sein Team auf Platz zwei in der Conference Tabelle vor den Colorado Avalanche.
Vor diesem Lohn der Mühe gab es für die Kalifornier eine Menge Arbeit zu verrichten. Die Flames, die sich mit einem Sieg sogar noch Hoffnungen auf den Divisionstitel im Nordwesten hätten machen können, erwiesen sich als harter Brocken. In der ersten halben Stunde konnten sich die Hausherren kaum Großchancen herausspielen. Doch dann klappte es mit den Toren von Nils Ekman(37.) und Mike Ricci(38.) innerhalb von 60 Sekunden gleich im Doppelpack.

 

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