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2004-03-20 

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SPIELTAG 20.03.2004

Minnesota - N.Y. Islanders 1-3 (0-1/0-1/1-1)

Eric Chouinard(MIN) und Tomi Pettinen(NYI) im Zweikampf um den Puck.

Jason Blake(16./33.sh/60.en) war der Held des Abends im Nassau Memorial Colliseum der New York Islanders bei deren 3-1 Heimerfolg über die Minnesota Wild. Alle drei Toren der Hausherren gingen auf das Konto des Stümers, der mit seinem zweiten NHL-Hattrick seinen Islanders zwei ganz wichtige Zähler im Kampf um eine Playoffteilnahme bescherte.
Für die Wild endete dagegen eine Serie von drei Siegen in Folge. Trotz der Niederlage zeigte sich deren Headcoch Jacques Lemaire zufrieden mit der Vorstellung: "Wir hatten nicht viele Torschüsse aber sehr schön herausgespielte Chancen." Diese vereitelte jedoch Islanders' Schlussmann Rick DiPietro. Nur beim Gegentor von Andrew Brunette(44.) zu Beginn des letzten Drittels hatte er das Nachsehen.

Montreal - New Jersey 1-1 (1-0/0-1/0-0/0-0)
Ein ganz munteres Spielchen lieferten sich die Montreal Canadiens und die New Jersey Devils vor 16.605 Zuschauern in der Continental Airlines Arena von East Rutherford. Am Ende stand ein 1-1 Remis mit dem sich beide Teams zufrieden geben konnten. Das war auch schon das einzige Manko in der ansonsten sehr unterhaltsamen Partie, etwas mehr Tore hätte man sich gewünscht.
Im ersten Drittel hatten die frankokanadischen Gäste ein optisches Übergewicht und gingen auch durch ein Tor von Yanic Perreault(5.) mit 1-0 in Front. Nach der Pause drehten dann die Hausherren den Spieß um und machten kräftig Druck. Belohnt wurden sie durch den Treffer von Jay Pandolfo(22.).
Das Siegtor für die Devils hatte in der Schlussminute der Verlängerung zwei Mal Scott Niedermayer auf dem Schläger, sein erster Schuss war jedoch zu unplatziert und beim zweiten traf er nur den Pfosten.

Carolina - Pittsburgh 3-4 OT (1-2/1-0/1-1/0-1)
Den Pittsburgh Penguins merkt man es an wie viel Spaß es ihnen jetzt, da der Leistungsdruck weg ist, das Eishockeyspielen macht. Zum fünften Mal in Folge blieben sie heute Nacht auf eigenem Eis ungeschlagen. Den vierten Sieg in dieser Serie, heute Nacht gegen die Carolina Hurricanes, sicherte ihnen aus einem Powerplay heraus nach 77 Sekunden in der Verlängerung Aleksey Morozov(62.pp).
Betrachtet man auch die Spielanteile während der regulären Spielzeit war es letztendlich ein durchaus verdienter Sieg. Schon im ersten Drittel waren die Hausherren zwei Mal durch Tore von Jon Sim(8.) und Ryan Malone(18.pp) in Front gegangen. Danach folgte aber jeweils eine Stärkephase der Hurricanes, die sich so leicht nicht geschlagen geben wollten. Zunächst egalisierten Bret Hedican(13.pp) sowie Sean Hill(33.) den Spielstand und zur Mitte des dritten Drittels war es Kevyn Adams(50.), dem sogar gelang die Hurricanes mit 3-2 in Führung zu bringen. Jedoch nur für kurze Zeit, denn fünf Minuten später rettete Dick Tarnstrom(55.) die 'Pens' in die Overtime.

Florida - Atlanta 2-3 (1-1/0-0/1-2)
Erfolgserlebnisse sind für die Atlanta Thrashers in letzter Zeit rar geworden, doch heute Nacht bewiesen sie in ihrer Heimpartie gegen die Florida Panthers, dass sie das gewinnen noch nicht verlernt haben. Zwei Tore von Andy Sutton(59.pp) und Ilya Kovalchuk(60.) in den letzten zwei Spielminuten bescherten ihnen einen 3-2 Heimerfolg.
zu Beginn des dritten Drittels war Kovalchuk ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, den Mikael Samuelsson(46.) sofort zur 2-1 Führung ausnutzte. In den folgenden elf Minuten wurde Kovalchuk von Atlantas Trainer Bob Hartley auf der Bank belassen und zur rechten Zeit, um das Siegtor zu markieren, wieder 'losgelassen'.
Die ersten zwei Treffer der Partie zum 1-1 Unentschieden bis zur ersten Pause hatten für die Gäste Vaclav Nedorost(17.pp) und für die Thrashers Dany Heatley(18.) erzielt.

Vancouver - Chicago 3-4 OT (1-0/1-3/1-0/0-1)
Die Vancouver Canucks kommen aus ihrem Leistungstief nicht heraus, darüber darf auch nicht hinwegtäuschen, dass sie heute Nacht im United Center der Chicago Blackhawks zumindest noch einen Ehrenpunkt ergattern konnten.
Tyler Arnason(22.pp/25./62.), dem drei von vier Treffern der Blackhawks gelangen, darunter das 4-3 Siegtor nachdem knapp zwei Minuten in der Overtime absolviert waren, bekamen die Westkanadier nie in den Griff. Zur Mitte des zweiten Spielabschnitts bahnte sich sogar ein Debakel für sie an, als Arnason und Jim Vandermeer(27.pp) binnen fünf Spielminuten die Blackhawks 3-1 in Front schossen. Die Führung der Canucks hatte Brendan Morrison(18.pp) im ersten Durchgang markiert.
Hoffnung schöpfen können die Canucks daraus, dass sie sich nach dem Rückstand nicht aufgaben und mit etwas Glück durch Tore von Matt Cooke(34.pp) und Trevor Linden(43.) sich zumindest noch in die Verlängerung retten konnten.

Nashville - Edmonton 4-5 (0-0/2-1/2-4)

Ethan Moreau(EDM) schießt die Scheibe über Tomas Vokoun(NAS) hinweg ins Netz.

Das Maß der Dinge in der Northwest Division was Spiel- und vor allem Einsatzfreude betrifft sind zur Zeit nicht die eigentlichen Favoriten aus Colorado und Vancouver, sondern die Calgary Flames und die Edmonton Oilers.
Die Oilers wussen worauf es heute Nacht auf heimischen Eis gegen die Nashville Predators, einem direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz, ankommt. Mit einem 1-2 Rückstand in den Schlussabschnitt gestartet lieferten sich die Westkanadier einen offenen Schlagabtausch mit sechs Toren in den letzten 20 Spielminuten. Zunächst konnten die Hausherren durch die Treffer von Fernando Pisani(47.) und Ethan Moreau(30.sh/50.) zwei Mal einen Rückstand egalisieren und dann schossen sie Radek Dvorak(51.) sowie Igor Ulanov(59.) auf die Siegerstraße.
Auf Seiten der spielerisch durchaus ebenbürdigen, aber am Ende physisch nachlassenden Predators zeichneten sich Kimmo Timonen(32.), Scott Walker(36.), Greg Johnson(47.) und Scott Walker(53.) als Torschützen aus. Der Vorsprung der achtplatzierten Predators gegenüber den zehnten Rang innehabenden Oilers beträgt nun nur noch zwei Zähler.

San Jose - Anaheim 4-2 (2-2/0-0/2-0)
Nur eine halbe Autostunde von ihrem letzten Triumph, einem 5-3 Erfolg im Staples Center über die Los Angeles Kings gestern, gaben die San Jose Sharks heute Morgen auch den Mighty Ducks of Anaheim mit zwei Toren Unterschied das Nachsehen und bauten ihre Führung an der Tabellenspitze der Pacific Division gegenüber den Dallas Stars auf fünf Zähler aus.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut ausgesehen für die Gäste. Die Mighty Ducks starteten furios, mit zwei Toren von Stanislav Chistov(3.pp) und Sergei Fedorov(5.) in das innerkalifornische Duell. Einem Spitzenteam würdig zeigten sich hiervon die Sharks kaum beeindruckt. In den folgenden fünf Minuten egalisierten Brad Stuart(7.) und mit seinem ersten Saisontor Mark Smith(12.) den Spielstand. Für den Schweizer Schlussmann in den Diensten der Ducks, Martin Gerber, war hiermit der Arbeitstag vorzeitig beendet. Er wurde durch Jean-Sebastien Giguere ersetzt.
Reichlich zu tun hatte Giguere gegen die fortan weiter dominierenden Sharks. Das Mitteldrittel überstand er noch schadlos, doch im Schlussabschnitt war auch Giguere bei den Gegentoren von Alex Korolyuk(44.pp/57.) zum hochverdienten 4-2 Endstand aus Sicht der Sharks machtlos.

 

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