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2004-03-18 

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SPIELTAG 18.03.2004

Pittsburgh - New Jersey 1-6 (0-3/0-3/1-0)

Matt Husseys(MON) Schuss wird die Beute von Scott Clemmensen(NJD).

Nach sechs Spielen in Folge ohne Niederlage fanden die Pittsburgh Penguins heute Nacht in den New Jersey Devils ihre Meister und gingen in der Continental Airlines Arena von East Rutherford gleich mit 1-6 unter.
Jeff Friesen(2./18.) steuerte dem Schützenfest zwei Tore und zwei Assists zu den Treffern von Paul Martin(28.) und Viktor Kozlov(28.) im Mitteldrittel bei. Nachdem zuvor auch noch Scott Niedermayer(4.) und John Madden(26.) ihr Torekonto ausbauen konnten, war bereits nach einer knappen halben Stunde mit einer 6-0 Führung die Partie zu Gunsten der Hausherren gelaufen.
Diese konnten sich erlauben nur noch das Nötigste zu tun und ihre Kräfte für kommende Aufgaben zu sparen.
Den Ehrentreffer der Penguins markierte Matt Hussey(54.pp) aus einer Ü,berzahlsituation heraus, wodurch er Devils' Ersatzgoalie Scott Clemmensen bei seinem dritten Saisonauftritt seinen Shutout verdarb.

Buffalo - Atlanta 4-3 OT (1-0/0-2/2-1/1-0)
Derek Roy(61.) bescherte den Buffalo Sabres nach 15 Sekunden in der Verlängerung mit einem Schuss vom mittleren Bullykreis weg einen 4-3 Auswärtssieg bei den Atlanta Thrashers. Bei Roys Treffer machte Atlantas Schlussmann Pasi Nurminen ebenso eine äußerst unglückliche Figur wie im Schlussabschnitt der regulären Spielzeit als binnen 84 Sekunden Adam Mair(53.pp) und Jochen Hecht(54.) mit ihren Toren einen 2-Tore Rückstand der Sabres wett machen konnten.
In der von vielen Nicklichkeiten und einigen Faustkämpfen bestimmten Partie, anscheinend gab es vom letzten Aufeinandertreffen, als sich die Kontrahenten auch schon 119 Strafminuten leisteten, noch einiges aufzuarbeiten, waren die Sabres durch ein Powerplaytor von Jean-Pierre Dumont(20.pp) kurz vor der ersten Pause mit 1-0 in Front gegangen. Anschließend bekamen die Gäste für gut 20 Minuten die Oberhand und in diesen gingen sie auch durch Ilya Kovalchuk(24.) sowie Powerplaytreffer von Andy Sutton(35.pp/41.pp) mit 3-1 in Front.
Anstatt sich aber darauf zu konzentrieren ihre Führung über die Zeit zu bringen, ließen sich die Hausherren auf mehrere Keilereien ein und wurden hierfür von den Sabres bestraft.

N.Y. Islanders - Florida 4-6 (2-1/0-3/2-2)
Trotz seiner vier Gegentreffer avancierte Floridas Schlussmann Roberto Luongo zum Matchwinner für die Panthers in ihrer Heimpartie gegen die New York Islanders. Auf insgesamt 50 Rettungstaten, hiervon 26 im ersten Spielabschnitt, brachte es Luongo. Die Islanders waren annähernd die gesamten 60 Minuten spielbestimmend und sahen nach den zwei Treffern von Adrian Aucoin(5.pp) und Trent Hunter(8.) in der Anfangsphase schon wie die vermeintlichen Sieger aus.
Die Spielwende läutete Stephen Weiss(19.) mit seinem Anschlusstor kurz vor der ersten Pause ein. Auch im Mittelabschnitt verlegten sich die Hausherren hauptsächlich aufs Kontern - mit Erfolg. Etwas Glück gehörte auch dazu, dass Nathan Horton(23.), bei Unterzahl Oli Jokinen(35.sh) und Matt Cullen(39.) das Spiel zu Gunsten der Gastgeber drehen konnten.
im Schlussdrittel entwickelte sich ein teilweis offener Schlagabtausch, bei dem Michael Peca(48.) und Mark Parrish(53.) den Rückstand der Gäste noch zwei Mal verkürzen und Mikael Samuelsson(48.) mit seinem ersten Saisontor sowie Donald Audette(60.pp) den alten Abstand wieder herstellen konnten.

Carolina - Chicago 3-2 (1-1/1-1/1-0)
Die Chicago Blackhawks entwickeln sich langsam zum Lieblingsgegner der Carolina Hurricanes. Heute Nacht gewannen die Hurricanes mit 3-2 im United Center von Chicago wodurch sie ihre Erfolgsserie gegen die Blackhawks auf fünf Siege und ein Unentschieden aus den letzten sechs Aufeinandertreffen ausbauen konnten.
Auch aufgrund der Spielanteile war der doppelte Punktgewinn der Gäste hoch verdient. Eine eindeutige Sprache spricht hier das Torschussverhältnis von 49-23 zu Gunsten der Hurricanes. Den Spielverlauf auf den Kopf stellten Tuomo Ruutu(19.) und Mark Bell(23.) mit ihren Powerplaytreffern durch die sie die Hausherren zwei Mal in Front bringen konnten.
Die erste Antwort der Gäste durch Craig Adams(20.) folgte auf dem Fuß, die zweite gelang Rod Brind'Amour(40.) unmittelbar vor der zweiten Pause.
Matchwinner des Aufeinandertreffens der beiden in ihrer Conference abgeschlagenen Teams wurde Erik Cole(56.) mit seinem 17. Saisontor knapp 4 1/2 Minuten vor Spielende.

St. Louis - Anaheim 1-1 (0-0/1-0/0-1/0-0)
Mit einem letztendlich leistungsgerechtem 1-1 Remis trennten sich die Mighty Ducks und die St. Louis Blues im Pond of Anaheim. Aus Sicht der Gäste aus St. Louis, die noch jeden Zähler im Kampf umihre Playoffteilnahme brauchen, war es angesichts dessen, dass der Ausgleich von Martin Skoula(55.) erst 4 1/2 Minuten vor dem Ende des dritten Drittels fiel, ein Punktverlust. Geschickt hatten sie fast eine halbe Stunde lang ihr 1-0 Führungstor von Ryan Johnson(34.) verteidigt. Hervorzuheben sei hierbei auch die Vorstellung vom österreichischen Schlussmann der Blues Reinhard Divis, der manche Großchance der Kalifonier vereiteln konnte und es in der gesamten Partie auf 28 Rettungstaten brachte.
Die Blues haben zwar aktuell Platz sieben in der Western Conference mit zwei Punkten Vorsprung auf die neuntplatzierten Los Angeles Kings inne, aber auch schon zwei Spiele mehr absolviert. In Bezug auf ihre Playoffeilnahme eine äußerst gefährliche Konstellation.

 

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