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2004-03-17 

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SPIELTAG 17.03.2004

Colorado - Montreal 2-4 (1-2/1-0/0-2)

Yanic Perreault und Andrei Markov gratulieren Saku Koivu.

Zum ersten Mal seit dem 8. Dezember 1997 konnten die Montreal Canadiens wieder einmal eine Heimpartie gegen die Colorado Avalanche, ihrem ehemaligen Erzrivalen als diese Franchise noch in Quebec zuhause war, gewinnen.
Mit 4-2 Toren gaben die Frankokanadier nicht unverdient den Avalanche das Nachsehen. Saku Koivu(45.pp) und Mike Ribeiro(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' sorgten im Schlussdrittel für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren, die durch die heutigen zwei Punkte mit den New Jersey Devils auf Platz 6 in der Eastern Conference gleichzogen.
Einen 2-Tore Vorsprung hatten sich die Canadiens schon einmal im ersten Durchgang herausschießen können. Diese Führung durch Tore von Michael Ryder(13.pp) und Yanic Perreault(15.) egalisierten aber anschließend Avs' Verteidiger Rob Blake(17.pp) sowie Chris Gratton(29.).
Für die Avalanche endete durch die Niederlage ihre Erfolgsserie von zuletzt vier Siegen in Folge.

Washington - Pittsburgh 1-4 (0-2/1-1/0-1)
Die überraschende Erfolgsfahrt der Pittsburgh Penguins hält weiter an. Auch heute Nacht gewann das Tabellenschlusslicht in der heimischen Mellon Arena gegen die Washington Capitals deutlich mit 4-1 Toren und ist nun schon seit sechs Partien in Folge ungeschlagen.
Vor allem das Überzahlspiel der Hausherren konnte gefallen. Drei ihrer vier Treffer, die von Landon Wilson(7.pp/53.pp) und NHL-Debütant Matt Hussey(29.pp), fielen als die Penguins mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Für Hussey erfüllte sich ein Traum. Gleich sein erster Torschuss in seiner ersten NHL-Partie landete im Netz. Desweiteren traf ins Tor der Capitals Mike Eastwood(20.) unmittelbar vor der ersten Pause als er einen Schuss von Ric Jackman unhaltbar für Olaf Kölzig abfälschte.
Auf Seiten der Gäste, die durch acht Niederlagen in ihren letzten neun Spielen dabei sind den Penguins den letzten Tabellenplatz streitig zu machen, schoss Alexander Semin(30.pp) das Ehrentor.

N.Y. Islanders - Tampa Bay 3-1 (0-1/0-0/3-0)
Zum Jubiläum von Mariusz Czerkawski und Alexei Yashin - sie bestritten heute Nacht das 700. NHL-Spiel ihrer Karriere - konnten die Islanders einen überraschenden Auswärtssieg bei den Erstplatzierten der Eastern Conference in Tampa Bay einfahren und vergrößerten so in der Tabelle ihren Vorsprung auf die an Rang neun stehenden Buffalo Sabres auf sechs Punkte.
Der 21. Heimerfolg der Lightning schien jedoch zunächst nicht gefährdet zu sein, denn sie führten bereits nach weniger als sechs Minuten durch den Treffer von Fredrik Modin(6.) mit 1-0. Sie hielten im weiteren Spielverlauf den Vorsprung gewohnt souverän, erlebten aber im Schlussdrittel einen unerwarteten Einbruch.
Nachdem Islander Mattias Weinhandl(42.) kurz nach der zweiten Pause den Ausgleich erzielt hatte, bekamen die Gäste ihre Gegner immer besser im Griff, so dass deren zweites Tor noch zwangsläufig fallen musste. Tatsächlich sorgte Justin Papineau(54.) mit seinem achten Saisontor für die 2-1 Führung, ehe Jason Blake(60.en) 46 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den 3-1 Auswärtssieg perfekt machte.

Boston - Toronto 2-1 (0-1/1-0/1-0)
Ex-Maple Leaf Travis Green(27.pp/53.pp) entschied die Begegnung zwischen den beiden Divisionsrivalen aus Boston und Toronto mit seinen zwei Treffern fast im Alleingang und vergrößerte dadurch auf Platz Eins stehend den Vorsprung in der Northeast Division auf die Kanadier auf drei Zähler.
In zwei Powerplaysituationen während des zweiten und dritten Durchgangs gelangen dem 33-jährigen Mittelstürmer seine Saisontore Nummer sieben und acht, wodurch er den Vorsprung der Ahornblätter aus dem ersten Abschnitt nicht nur egalisiert, sondern auch in eine Führung seiner Farben verwandelt hatte.
Der Torschütze für die Hausherren war Joe Nieuwendyk(7.pp), der ebenfalls eine nummerische Überlegenheit ausnutzte.
Die Bruins sind mittlerweile seit sechs Spielen - fünf Siege und ein Unentschieden - ungeschlagen und befinden sich nur zwei Zähler hinter den in der Eastern Conference an Platz eins stehenden Tampa Lightning und den zweitplatzierten Philadelphia Flyers auf Rang drei.

Ottawa - Minnesota 2-5 (0-2/1-1/1-2)
Als ganz der alte Marian Gaborik(21./41.pp/58.), so wie ihn die Fans in Minnesota letzte Saison lieben gelernt haben, präsentierte sich der junge slowakische Stürmer in der Heimpartie seiner Wild gegen die Ottawa Senators. Gaborik erzielte beim eindrucksvollen 5-2 Heimerfolg über die Kanadier drei Tore und assistierte desweitern bei den zwei Treffern von Marc Chouinard(9.pp) und Rickard Wallin(10.pp) zur 2-0 Führung der Hausherren.
Die Senators konnten zwar optisch und spielerisch ganz gut mit ihren Gastgebern mithalten. Im Abschluss fehlte ihnen aber ihr verletzter Teamkapitän Daniel Alfredsson, immerhin Ottawas zweitbester Scorer, schmerzlich.
Von insgesamt 38 Torschüssen der Senators landeten nur die von Marian Hossa(37.pp) und Bryan Smolinski(51.) hinter Wilds Goalie Dwayne Roloson im Netz. Zu wenig um ihre zweite Niederlage in Folge zu verhindern.

Calgary - Detroit 4-1 (1-0/3-1/0-0)
In ihrer mittlerweile seit sechs Spielen andauernden Serie von ungeschlagenen Partien bezwangen die Calgary Flames nun auch die Detroit Red Wings in deren Joe Louis Arena, nachdem sie zuvor schon die beiden Topteams aus Ottawa und Colorado niederringen konnten. Die Mannen aus Detroit mussten hingegen nach sieben Erfolgen und einem Unentschieden erstmalig wieder eine Niederlage hinnehmen.
Ein gewohnt starker Rückhalt war Goalie Miikka Kiprusoff, der 25 Schüsse glänzend abwehren konnte und lediglich ein Mal im Mittelabschnitt durch Kirk Maltby(36.) bezwungen wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 3-0 für die Kanadier und das obwohl sie nicht das spielbestimmende Team waren.
Im ersten Drittel gelang Stephane Yelle(7.) die Führung mit dem einzigen Torschuss und auch während des zweiten Durchgangs agierten sie bestenfalls gleichwertig. Trotzdem erzielten sie noch drei weitere Treffer durch Steve Montador(23.), Matthew Lombardi(24.) sowie Craig Conroy(40.) und zeigten damit den Red Wings worauf es beim Eishockey ankommt. Conroy bestritt heute Nacht in 'Hockey Town' seine 600. NHL-Partie.

San Jose - Dallas 3-3 (0-2/0-1/3-0/0-0)
Im wahrsten Sinne in der letzten Minute retteten sich die San Jose Sharks bei ihrem Gastauftritt im American Airlines Center von Dallas einen ganz wichtigen Auswärtspunkt bei ihrem direkten Konkurrenten um die Spitzenposition in der Pacific Division.
Nach zwei Dritteln, in denen Jason Arnott(10./34.pp) sowie Sergei Zubov(15.pp) eine komfortable 3-0 Führung herausgeschossen hatten, sahen die Dallas Stars schon wie die sicheren Sieger aus und auch in der ersten Hälfte des Schlussdrittels hatten die Texaner das Spielgeschehen noch im Griff.
Doch mit dem Anschlusstor von Nils Ekman(54.sh) bei Unterzahl erst sechs Minuten vor dem vermeintlichen Spielende, wurden die Stars nervös und die Sharks witterten ihre Chance. Diese nutzte Jonathan Cheechoo(59./60.), um mit seinen Saisontoren 22 und 23, zum nicht mehr für möglich gehaltenen 3-3 Remis auszugleichen, wodurch der Vorsprung der Sharks auf Dallas nicht zusammenschmolz und nun weiterhin drei Punkte beträgt.

Columbus - Edmonton 2-3 (1-1/0-0/1-2)
Mit einem 3-2 Auswärtserfolg bei den Columbus Blue Jackets hielten die Edmonton Oilers ihre Hoffnungen auf eine Playoffplatzierung in der Endabrechnung am Leben. Ethan Moreau(55.) hatte 5 1/2 Minuten vor Spielende das 'Game Winning Goal' für die Westkanadier markiert, die in dreizehn ihrer letzten vierzehn Partien jeweils punkten konnten.
Keineswegs gewillt sich kampflos zuhause geschlagen zu geben, waren die Blue Jackets, das punktschlechteste Team des Westens, in die Begegnung gestartet. Alexander Svitov(4.) sorgte im ersten Drittel sogar für eine Führung der Blue Jackets und Andrew Cassels(53.) egalisierte zur Mitte des Schlussdrittels, nachdem Marc-Andre Bergeron(17.) und Georges Laraque(43.) die Oilers erstmals in Front geschossen hatten, den Spielstand. Die Oilers konnten aber unmittelbar nach dem Ausgleich einen Zahn zulegen und hatten durch Moreau postwendend Erfolg.

Anaheim - Phoenix 3-2 OT (1-0/1-2/0-0/1-0)
Mit den Mighty Ducks of Anaheim und den Phoenix Coyotes trafen heute Nacht zwei Mannschaften in der Glendale Arena von Phoenix aufeinander, die zuletzt nicht gerade mit erfolgen glänzen konnten. Für die Kontrahenten ist der Playoffzug im Westen bereits so gut wie abgefahren und es geht für sie nur noch um die Ehre.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie hatten am Ende, nach 60 Minuten und 29 Sekunden die kalifornischen Gäste, Dank des Overtimetreffers von Sergei Fedorov(61.) zum 3-2, die Nase knapp vorn.
Schon während der regulären Spielzeit waren die Ducks durch Tore von Garrett Burnett(14.), seinem ersten Saisontor, und Cam Severson(32.pp) zwei Mal in Front gegangen konnten aber diese Führungen im Mittelabschnitt, als die Coyotes durchaus ansehnliches Eishockey boten, nicht halten. Shane Doan(21.pp) und Daymond Langkow(37.) sicherten Phoenix vorzeitig, nachdem das Schlussdrittel torlos verlief, einen Ehrenpunkt.

Nashville - Vancouver 2-2 (1-2/0-0/1-0/0-0)
Ein Tor das für die Nashville Predators in Bezug auf eine Playoffteilnahme Gold wert sein kann erzielte 20 Sekunden vor dem vermeintlichen Spielende Adam Hall(60.) zum 2-2 Gleichstand gegen die Vancouver Canucks. Auch angesichts dessen, dass nur Sekunden zuvor Sturmkollege Kimmo Timonen nur das Torgestänge der Hausherren getroffen hatte, war es ein durchaus verdientes Unentschieden für die Predators.
Hall war bereits beim ersten Tor der Gäste von Andreas Johansson(7.) an der Vorarbeit beteiligt gewesen. Die Führung der Predators war jedoch nur von kurzer Dauer. Nur Minuten später antworteten die Canucks durch einen Doppelschlag von Ryan Kesler(10.) und Trevor Linden(11.), die binnen 38 Sekunden zwei Mal Gästeschlussmann Tomas Vokoun bezwingen konnten.
n den folgenden knapp 50 Spielminuten neutralisierten sich die Kontrahenten weitgehend und wirklich gute Torszenen blieben Mangelware, zum Ärger der 18.630 Zuschauer so sie Fans der Heimmannschaft waren, bis zum erfolgreichen Schlussspurt der Gäste.

St. Louis - Los Angeles 5-3 (3-1/0-1/2-1)

Luc Robitaille wird für seine 1.000 NHL-Partie geehrt.

Einen äußerst unterhaltsamen, bis zur Schlussminute, als Petr Cajanek(60.en) mit seinem 'Empty Net Goal' den Sieg der St. Louis Blues perfekt machte, spannenden Schlagabtausch lieferten sich die Los Angeles Kings im heimischen Staples Center gegen ihren ärgsten Rivalen im Kampf um einen Playoffplatz.
Letztendlich scheiterten die Hausherren an den Unachtsamkeiten, die sie sich nach ihrer frühen Führung durch Scott Barney(3.) leisteten. Innerhalb von acht Minuten in der Folgezeit schossen Pascal Rheaume(4.), Dallas Drake(4.) und Mike Sillinger(12.) die Gäste mit 3-1 in Front.
Noch zwei Mal, als Lubomir Visnovsky(35.) und Sean Avery(52.) durch ihre Tore den Rückstand verkürzen konnten, schöpften die Kings Hoffnung, doch die Bemühungen durch verstärkte Offensive den Gleichstand zu erzielen gingen nach hinten los. Keith Tkachuk(41.) gelang kurz nach der zweiten Pause das vierte Tor der Blues, die nun wieder Platz acht in der Western Conference vor den Los Angeles Kings inne haben.

 

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