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2004-03-15 

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SPIELTAG 15.03.2004

Philadelphia - Pittsburgh 3-3 (2-1/0-2/1-0/0-0)

Aleksey Morozov(PIT) bezwingt Sean Burke(PHI).

Ein Missverständnis zwischen Schlussmann Sebastien Caron und Rico Fata brachte die Pittsburgh Penguins in der heimischen Mellon Arena gegen die Philadelphia Flyers um ihren fünften Sieg in Folge. Simon Gagne(42.) nutzte die Unentschlossenheit der beiden Penguins und schob die Scheibe zum 3-3 Endstand ins Netz.
Die Gäste waren stark in die Partie gestartet, hatten sich auch durch Tore von Alexei Zhamnov(4.) und Kim Johnsson(20.pp) bei einem Gegentreffer durch Landon Wilson(14.) eine 2-1 Führung im ersten Drittel herausgeschossen, bauten aber mit fortlaufender Spieldauer stetig ab.
Die Folge waren zwei weitere Gegentore von Aleksey Morozov(28./38.pp), wobei erneut Milan Kraft, einer der auffälligsten Akteure auf dem Eis, die Vorarbeit geleistet hatte.

Dallas - Chicago 4-0 (1-0/1-0/2-0)
Einen seiner wenigen Saisonauftritte hatte Dallas Stars Ersatzmann im Tor Ron Tugnutt in der Sonntags Nachmittag Begegnung bei den Chicago Blackhawks und er bestätigte das Vertrauen, das sein Headcoach Dave Tippett in ihn gesetzt hatte. Mit 26 Rettungstaten hielt Tugnutt seinen Kasten sauber und verdiente sich seinen 26. NHL-Shutout.
Im Spiel nach vorne glänzten die Gäste mit ihrer Torgefährlichkeit. Jede missglückte Rettungstat von Chicagos jungem Goalie Adam Munro wurde eiskalt ausgenutzt. Bill Guerin(2.) unmittelbar nach Spielbeginn, Neuzugang Valeri Bure(27.) und Pierre Turgeon(43.) sowie Jere Lehtinen(49.) im Schlussdrittel bescherten den Texanern ihren ersten doppelten Punktgewinn nach zuletzt drei sieglosen Spielen.

Phoenix - Colorado 1-4 (0-1/0-0/1-3)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die Phoenix Coyotes bei ihrem Gastauftritt im Pepsi Center von Denver ihre Negativserie von elf sieglosen Spielen in Folge zu beenden. Mit 1-4 Toren unterlagen die Coyotes letztendlich deutlich dem Tabellenführer der Northwest Division.
So richtig rund lief es bei den Avalanche jedoch auch erst im Schlussabschnitt als Neuzugang Matthew Barnaby(43.), Rob Blake(56.pp) und Steve Konowalchuk(58.) die frühe Führung von John-Michael Liles(11.) weiter ausbauen konnten.
Die Partie stand nach dem Anschlusstor von Mike Comrie(56.) kurzzeitig auf der Kippe. Nur knapp zwei Minuten später hatte er die Riesenchance mit einem Penalty seine Coyotes auf 2-3 heranzuschießen, scheiterte aber an Tommy Salo im Tor der Avalanche, der heute den Vorzug vor dem Schweizer David Aebischer bekommen hatte.

Anaheim - Los Angeles 1-5 (0-1/0-2/1-2)
Gegen im Angriff harmlos und in der Verteidigung unkonzentriert agierende Mighty Ducks of Anaheim hatten die Los Angeles Kings keine große Schwierigkeiten das südkalifornische Nachbarschaftsduell für sich zu entscheiden.
Mit 5-1 Toren ergatterten die Kings zwei ganz wichtige Punkte im Kampf mit den Nashville Predators und St. Louis Blues um einen Playoffplatz.
Mann des Tages auf Seiten der Kings war wieder einmal NHL-Veteran Luc Robitaille(34.pp), der ein Tor selbst erzielte und an den beiden Treffern von Trent Klatt(3.) zum 1-0 und Nathan Dempsey(40.) an der Vorarbeit beteiligt war.
Ian Laperriere(46.) und Alexander Frolov(60.en) mit einem 'Empty Netter' erhöhten schließlich im letzten Durchgang die Führung auf vier Tore. Zwischenzeitlich hatte Sergei Fedorov(50.) für den Ehrentreffer der seit vier Spielen punktlosen Mighty Ducks gesorgt.

Nashville - Detroit 2-3 OT (1-1/1-0/0-1/0-1)
Brendan Shanahan(9.pp/50./61.) bescherte den Detroit Red Wings einen hart erkämpften 3-2 Heimsieg über die Nashville Predators und sich mit drei Treffern den 16. Hattrick seiner NHL-Karriere.
40 Sekunden waren erst in der Verlängerung absolviert als Shanahan seine glänzende Vorstellung mit dem Siegtor krönte.
Den Nashville Predators blieb der Trost, dass sie bei der mit 96 Zählern punktbesten Mannschaft der Liga gut mithalten und sich immerhin einen Zähler sichern konnten.
Jeremy Stevenson(6.pp) und Denis Arkhipov(23.) hatten die Predators zwei Mal in Front geschossen.

Calgary - St. Louis 3-0 (1-0/1-0/1-0)

Während Doug Weight(STL) mit verzogener Mine abzieht, freuen sich Craig Conroy, Jarome Iginla und Chris Simon(CAL) über den Treffer zum 2-0.

Die Maßnahme von Calgarys Headcoach Darryl Sutter Roman Turek gegen seine ehemaligen Teamkollegen in St. Louis aufzustellen, erwies sich als Glücksgriff. Turek parierte alle 25 Torschüsse der Hausherren und verdiente sich damit seinen 26. NHL-Shutout, den zweiten in dieser Saison, bei der er erst 15 Mal im Tor gestanden hatte.
Für die Blues endete mit der heutigen herben 0-3 Heimniederlage eine Erfolgsserie von zuletzt vier Siegen. Gleichmäßig verteilt auf die drei Spielabschnitte schossen Marcus Nilson(3.), Craig Conroy(37.) und als Chris Osgood seinen Kasten bereits zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, Chris Simon(59.en) die zwei Punkte für die Westkanadier heraus. Ihr Vorsprung auf die neuntplatzierten Blues beträgt nun wieder vier Zähler.

Columbus - Minnesota 2-3 (0-0/2-2/0-1)
Selbst eine 2-0 Führung, herausgeschossen von David Vyborny(22.pp) und Trevor Letowski(29.) jeweils aus einem Powerplay heraus im Mittelabschnitt reichte den auswärtsschwachen Columbus Blue Jackets nicht aus um aus dem Xcel Energy Center von St. Paul einen Zähler mitzunehmen.
Die Minnesota wild für die zwar noch nicht theoretisch, aber bereits praktisch der Playoffzug abgefahren ist, wurden nach dem Rückstand erst richtig wach und läuteten eine Aufholjagd ein. Noch vor der zweiten Pause gelang es Richard Park(38.) sowie Nick Schultz(40.pp) den Spielstand zu egalisieren und im Schlussdrittel waren erst knapp drei Minuten absolviert als Alexandre Daigle(43.), der aus erzieherischen Maßnahmen in den ersten 40 Minuten nur sehr wenig Eiszeit von Trainer Jacques Lemaire bekommen hatte, Columbus' bereits 26. Auswärtsniederlage besiegelte.

Ottawa - Edmonton 1-3 (1-0/0-3/0-0)
Während den Ottawa Senators im Kampf um die Tabellenführung in der Eastern Conference etwas die Luft ausgeht, versuchen die Edmonton Oilers alles in ihrer Kraft steckende, um doch noch auf den Playoffzug aufzuspringen.
Nach sieben Spielen in Folge, bei den die Oilers in die Verlängerung mussten, reichte es heute Nacht für die Westkanadier zu einem Sieg schon während der regulären Spielzeit. Mit 3-1 Toren gaben die Oilers ihren Gästen, die den Beweis schuldig blieben, dass sie zu den Topmannschaften der Liga zählen, hochverdient das Nachsehen.
Nach einer knappen Viertelstunde hatte Martin Havlat(15.) die Senators mit 1-0 in Front geschossen, doch in den folgenden Spielabschnitten ging den Senators, die am Vortag in Vancouver gewonnen hatten, die Luft aus.
Radek Dvorak(32.), Ethan Moreau(33.) und Raffi Torres(39.pp) sorgten mit ihren Toren binnen knapp sieben Minuten bereits im Mittelabschnitt für klare Verhältnisse.

 

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