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2004-03-14 

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SPIELTAG 14.03.2004

Buffalo - Boston 2-3 OT (2-0/0-1/0-1/0-1)
Zu einem glücklichen, aber zuletzt dank der deutlich höheren Spielanteile nicht unverdienten, 3-2 Sieg nach Verlängerung kamen die gastgebenden Boston Bruins gegen die Buffalo Sabres an diesem Nachmittag im Fleet Center zu Boston.
Dass die Gäste sich im Kampf um einen der Playoffplätze noch lange nicht aufgegeben haben zeigten sie gleich zu Beginn der Partie eindrucksvoll. Deutlich bestimmten sie den Eröffnungsabschnitt und gingen folgerichtig auch durch Daniel Briere(6.) und Jay McKee(12.) mit 2-0 in Front.
Im Mittelabschnitt übernahmen dann zunehmen die Bruins das Geschehen auf dem Eis. Der Anschlusstreffer durch Nick Boynton(25.) war daher nur die logische Folge. Auch im Schlussdrittel drängten die Schwarz-Gelben mit Macht auf das Tor von Martin Biron. Der Ausgleich durch Glen Murray(49.) war zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als verdient. Dass die Gäste den Punkt retten konnten hatten sie der starken Vorstellung ihres Goalies zu verdanken.
Sechs Sekunden vor Ende der Verlängerung war dann aber auch Biron mit seinem Latein am Ende. Mike Knuble(65.) rettete den Bruins, mit seinem 20. Saisontreffer, den Extrapunkt und damit auch die knappe Tabellenführung im Nord-Osten.

New Jersey - Philadelphia 1-2 (0-1/1-0/0-1)
Einen aufgrund der Spielanteile schmeichelhaften Heimsieg fuhren die Philadelphia Flyers zu Hause gegen die New Jersey Devils ein. Die Gäste aus dem New Yorker Vorort East Rutherford versteckten sich im Wachovia Center nicht und bestimmten über weite Strecken der Partie das Geschehen. Sehr zu ihrem Leidwesen ließ die Chancenauswertung jedoch zu Wünschen übrig. Flyers Backup Goalie Robert Esche hielt insgesamt 37 Schüsse auf sein Gehäuse und war damit Garant der Erfolges für seine Farben.
Simon Gagne(2.) hatte bereits nach 96 Sekunden Spieldauer die Hausherren vor ausverkaufter Kulisse in Führung gebracht. Es dauerte anschließend bis zur 36. Minute, ehe ein weiteres Tor bewundert werden konnte. Scott Gomez(36.) sorgte für den verdienten Ausgleich der Teufel. Für den Sieg der Flyers auf Seiten der Offensive verantwortlich war Marcus Ragnarsson(41.), der nach nur 23 Sekunden im Schlussabschnitt einen Schuss von John LeClair unhaltbar für Martin Brodeur abfälschen konnte. Für den Gäste Torhüter standen am Ende 19 Saves zu Buche.
Die Flyers konnten zum dritten Mal in Folge gegen die Devils gewinnen und haben damit ihre Tabellenführung in der Atlantic Division weiter ausgebaut.

Dallas - Detroit 0-3 (0-0/0-2/0-1)
Für Verteidiger Derian Hatcher war die Nachmittagsbegegnung etwas ganz besonderes. Zum ersten Mal musste er gegen seine Ex-Kollegen spielen, mit denen er zuvor in 12 Jahren einige Erfolge feiern konnte. Wegen einer Verletzung hatte der zu Saisonbeginn von Dallas nach Detroit gewechselte Akteur in den bisherigen drei Saisonpartien gefehlt.
Trotz der Nervosität, die den Routiner nach eigener Aussage umgab, absolvierte er eine gewohnt souveräne Begegnung und verhalf Red Wings Torhüter Manny Legace mit seiner Defensivarbeit zu dessen zweiten Shutout der Saison. Legace wehrte 31 Torschüsse der Stars ab und verdiente sich die Auszeichnung dadurch redlich. Die Red Wings zeigten sich trotz eher zurückhaltender Spielweise als absolutes Topteam. Den Stars gehörte der erste Abschnitt, doch es dauerte nicht lange im zweiten, ehe Kirk Maltby(24.) die Hausherren in Führung brachte, welche Brett Hull(32.) noch in der selben Periode ausbauen konnte.
Obwohl die Stars nach dem zweiten Wechsel das Spiel wieder an sich rissen, gelang ihnen kein Torerfolg. Im Gegenteil: Darren McCarty(60.pp) komplettierte den Sieg der Roten mit dem 3-0 17 Sekunden vor dem Ende.

Los Angeles - San Jose 1-3 (1-2/0-1/0-0)
In der Form, in der sich die Gäste aus Los Angeles an diesem Nachmittag im HP Pavilion zu San Jose präsentierten, und die Partie gegen die Sharks mit 1-3 verloren, müssen sie um die Playoffteilnahme weiterhin kräftig zittern. In der Offensive fast ohne Durchschlagskraft und äußerst schwach im Powerplay, bestritten sie das kalifornische Duell gegen den Tabellenführer der Pacific Division.
Nikolas Dimitrakos(6.pp) brachte die Hausherren, mit seinem achten Saisontreffer, quasi bereits mit der ersten Tormöglichkeit des Spiels in Führung. Joseph Corvo(10.) konnte für die Gäste aus der Filmstadt zwar mit einem schönen Schlagschuss wieder ausgleichen, doch nur weitere 45 Sekunden später brachte Nils Ekmann(11.), mit dem vielleicht schönsten Treffer des Nachmittags, die Haie wieder in Front.
Auch der verletzungsbedingte Wechsel im Tor der Sharks nach dem ersten Drittel, Evgeni Nabokov ersetzte Vesa Toskala, verunsicherte die Gastgeber keinesfalls. Nabokov wurde im Mittelabschnitt fast gar nicht geprüft, und so war der Treffer von Alyn McCauley(30.) praktisch schon die Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren. Die Kings konnten selbst aus fünf Überzahlsituationen kein Kapital mehr schlagen und die Sharks das Ergebnis so locker über die Runden schaukeln.

Toronto - Montreal 3-4 (1-1/2-2/0-1)
Der alte Klassiker zwischen den beiden kanadischen Teams aus Montreal und Toronto wurde wieder einmal vor einer beeindruckenden Kulisse von 21.273 Zuschauer ausgetragen. Sehr leidenschaftlich gingen die Teams dabei ans Werk, wodurch die Partie sehr hart wurde, jedoch die meisten Aktionen im Rahmen des Erlaubten blieben.
Die Begegnung verlief zudem sehr ausgeglichen, denn erst im letzten Drittel konnte Ex-Maple Leaf Yanic Perreault(50.) den Sieg klar machen. Bis dahin hatten zunächst Mike Ribeiro(7.) und Matt Stajan(11.) während des ersten Durchgangs getroffen. Desweiteren trugen sich innerhalb der zweiten 20 Minuten der wiedergenesene Joe Nieuwendyk(22.) und Drake Berehowsky(33.) für die Ahornblätter, sowie Richard Zednik(30.) und Michael Ryder(38.) für die Canadiens in die Scorerlisten ein.
Durch diesen Sieg erhöhten die Mannen aus Montreal ihren Abstand auf die neuntplatzierten Buffalo Sabres auf 15 Punkte und sind deshalb weiterhin auf den besten Weg die Playoffs zu schaffen. Die Blau-Weißen hingegen verloren Boden auf die im Nordosten auf Rang Eins rangierenden Boston Bruins, die bereits am Nachmittag gewinnen konnten.

Washington - Atlanta 2-5 (0-1/1-1/1-3)
Mit einem überzeugenden 5-2 Sieg bezwangen die Thrashers am vergangenen Abend zu Hause die Washington Capitals und hielten dadurch ihre kleine Chance auf die Teilnahme an den Playoffs aufrecht. Die auf Rang Acht liegenden New York Islanders sind zwar neun Punkte entfernt, können aber bei einem Restprogramm von zehn Partien theoretisch durchaus noch überholt werden.
Das Pflichtprogramm gegen die Capitals spulten die Gastgeber locker herunter. Randy Robitaille(7.) legte im ersten Durchgang vor, ehe Andy Sutton(30.) im zweiten Drittel nachlegte. Die Hauptstädter kamen dann wegen kleiner Unachtsamkeiten innerhalb der Abwehr der Hausherren allerdings noch einmal heran, indem erst Alexander Semin(36.) und dann zu Beginn des letzten Abshcnitts Brian Willsie(49.) sogar ausglich.
Ein Unentschieden oder sogar eine Niederlage wollten die Thrashers aber nicht gegen die Vorletzten der Eastern Conference hinnehmen und gaben in den letzten zehn Minuten noch einmal Gas. Den Sieg sicherten schließlich Shawn McEachern(54.), Vyacheslav Kozlov(58.) und Ilya Kovalchuk(60.en) zum 5-2 Sieg.

Carolina - Tampa Bay 5-1 (2-1/1-0/2-0)
Rod Brind'Amour(CAR) ließ Torhüter John Grahame(TAM) beim 2-1 keine Chance.

Mit einer faustdicken Überraschung endete die Partie der beiden Kontrahenten aus der Southeast Division. Der Tabellenführer der Eastern Conference musste sich gegen den Viertletzten aus Carolina, die ohne Playoffchancen angetretenen waren, mit 1-5 im heimischen St. Pete Times Forum geschlagen geben.
Der Sieg nach 60 Minuten Spielzeit geht, wenn auch etwas zu hoch ausgefallen, völlig in Ordnung, denn die Hurricanes präsentierten sich wesentlich zweikampfstärker, waren schneller am Puck und bestimmten ihre Gegner. Ruslan Fedotenko(6.) konnte die Hausherren zur Freude der 20.237 Zuschauer zwar mit 1-0 in Füherung bringen, doch nur 34 Sekunden später sorgte Sean Hill(6.) schon für den Ausgleich. In einem torschussarmen ersten Abschnitt konnte Rod Brind'Amour(17.) nach Vorbereitung von Eric Cole noch die Führung für die Gäste herausspielen.
Völlig konträr zum ersten Durchgang wurde der zweite wesentlich offensiver geführt, doch nur Canes-Akteur Jaroslav Svoboda(24.) konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Für den 23-jährigen Tschechen war es der erste Treffer seit über einem Jahr. Die Lightning fanden kein Mittel gegen die kompakt stehenden Gäste aus Carolina und mussten im Schlussabschnitt mit den Treffern zum 1-4 und 1-5 durch Radim Vrbata(51.) bzw. Sean Hill(59.pp) eine weitere Demütigung über sich ergehen lassen.

N.Y. Rangers - Florida 2-3 OT (0-0/2-2/0-0/0-1)
Selbst eine 2-0 Führung genügte den New York Rangers nicht zu einem Auswärtserfolg in Florida. Nach gutem Beginn und zahlreichen Tormöglichkeiten gingen die Gäste nicht unverdient durch Neuzugang Sandy McCarthy(29.) und Fedor Tyutin(38.sh) in Führung. Kurios war bereits der zweite Treffer, denn nach teilweise unnötigen Aktionen, saßen die Rangers Karel Rachunek (übertriebene Härte), Jeff Ortmeyer (Haken) und Tom Poti (Stockcheck) auf der Strafbank und Tyutin nutzte seine Chance selbst bei zwei Mann weniger auf dem Eis. Das nutzte aber wenig, denn die Panthers schlugen nur kurz später doch Kapital aus ihren gegebenen Möglichkeiten und schafften innerhalb von 31 Sekunden durch Lyle Odelein(39.pp) und Nathan Horton(39.pp) jeweils bei 5 gegen 3 Überzahl den Gleichstand.
Im Schlussabschnitt entwickelte ich ein ofener Schlagabtausch, doch weder der gute Jamie McLennan im Gehäuse der Rangers noch sein Gegenüber Roberto Luongo, der insgesamt 37 Saves verbuchen konnte, waren zu bezwingen, so dass es in die Verlängerung ging. Dort nutzte dann Olli Jokinen(63.) eine 2 auf 1 Situation mit Donald Audette zum Siegtreffer.

Columbus - St. Louis 3-5 (0-1/2-1/1-3)
Den Ernst ihrer Lage, erstmals nach über 20 Jahren wieder die Playoffs in der NHL verpassen zu können, scheinen die St.Louis Blues endgültig erkannt zu haben. Am vergangenen Abend brachte ein Kraftakt sie zu einem 5-3-Erfolg über die Columbus Blue Jackets und hält die Blues damit weiter knapp auf Playoffkurs. Entscheidenden Anteil am Sieg der Hausherren hatten dabei die beiden Neuverpflichtungen aus Phoenix Mike Sillinger und Brian Savage.
Im ersten Abschnitt brachte Mike Sillinger(15.sh/57.) die Gastgeber zunächst in Front, bevor Alex Khavanov(25.) im Mitteldrittel die Führung sogar ausbauen konnte. Doch so leicht wollten die Gäste es den Mannen aus St.Louis dann auch nicht machen. Alexander Svitov(27.) und Trevor Letowski(31./43.) konnten das Spiel, sehr zur Enttäuschung der 19.661 Zuschauer, wieder ausgleichen.
Der erstmaligen Gästeführung durch Letowski begegneten die Blues aber durch unbändigen Kampfeswillen. Brian Savage(47.), Keith Tkachuk(53.) und eben Sillinger stellten die Weichen für die Blues wieder auf Sieg. Durch diesen wichtigen Erfolg konnten sich die Blues wieder an den Los Angeles Kings vorbeischieben und liegen nun erneut auf Playoffkurs in der Tabelle der Western Conference.

Calgary - Nashville 4-4 (1-1/2-2/1-1/0-0)
Die beiden im Westen an Rang Sechs und Sieben platzierten Mannschaften aus Calgary und Nashville lieferten sich in der vergangenen Nacht bei den Predators einen erbitterten Kampf, denn die Teilnahme an den Playoffs stand auf dem Spiel. Ein 4-4 Unentschieden kam dabei heraus mit dem die Zuschauer eigentlich zufrieden sein mussten, denn die Flames machten es den Hausherren wegen ihrer guten Defensivtaktik sehr schwer.
Bereits nach 26 Sekunden traf Marcus Nilson(1.) ins Schwarze, wobei Andreas Johansson(3.pp) zwei Minuten später im ersten Powerplay ausgleichen konnte. Nashvilles Scott Hartnell(31.) und Jeremy Stevenson(38.) legten dann im zweiten Drittel zwei Tore nach, die jedoch noch spät aber rechtzeitig in diesem Abschnitt von Ville Nieminen(39.) und Chris Simon(40.) ausgeglichen wurden. Adam Hall(41.) ermöglichte zwar noch einmal eine Führung, als er nur 13 Sekunden nach der zweiten Pause das 4-3 schoss, konnte dadurch aber den 22ten Heimsieg nicht klar machen, denn Jarome Iginla(41.) egalisierte diesen Vorsprung nur 18 Sekunden später.
Beide Mannschaften müssen trotz des Remis noch um den Einzug in die Runde der letzten 16 kämpfen. Während die Flames mit nur drei Punkten mehr als die Los Angeles Kings auf Rang Sechs stehen, beträgt der Abstand zwischen den Kaliforniern und den Mannen aus Nashville nur ein Punkt.

Ottawa - Vancouver 2-1 (0-0/1-1/1-0)
Das Spiel der beiden kanadischen Konkurrenten aus Ottawa und Vancouver verlief äußerst ausgeglichen und wurde von beiden Seiten sehr taktisch geführt. Wenig Einzelaktionen und zwangloses Forechecking gab es zu bestaunen, weshalb eine eher unterdurchschnittliche Partie entstand. Zufrieden mit ihrer Leistung konnten dabei nur die Gäste sein, denn sie fuhren nach einer ebenfalls mäßigen Leistung ihren 16ten Auswärtssieg der laufenden Spielzeit ein.
Die zwei Punkte sicherte Daniel Alfredsson(51.) mit seinem 29ten Saisontor im letzten Abschnitt, als er den von Ryan Kesler liegengelassenen Puck aufnahm und diesen mit einem gezielten Handgelenkschuss unhaltbar für Goalie Johan Hedberg im Vancouver Gehäuse versenkte. Zuvor hatten Marian Hossa(21.) für die Mannen aus Ottawa und Pat Kavanagh(24.) für die Hausherren mit seinem ersten NHL-Tor getroffen.
Trotz dieser Niederlage und dem Ausfall von Todd Bertuzzi werden die Canucks die Playoffs erreichen. Der Abstand beträgt momentan zehn Punkte auf die Los Angeles Kings, bei zehn bzw. zwölf ausstehenden Spielen.

 

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