Mike Knuble(BOS) erzielt das Siegtor gegen Martin Biron(BUF).
Nach dem Aufeinandertreffen der Boston Bruins und den Buffalo Sabres in der HSBC Arena von Buffalo gab es fast ausschließlich nur glückliche Gesichter. Die Gäste aus Boston freuten sich, dass sie durch den Auswärtssieg zum vierten Mal in Folge ungeschlagen geblieben waren und in 13 ihren letzten 14 Partien jeweils punkten konnten. Für den Schützen des 3-2 Siegtores nach 75 Sekunden in der Verlängerung, Mike Knuble(62.), war es das 100. NHL-Tor und auch die Buffalo Sabres waren mit ihrer Vorstellung und dem Ehrenpunkt, den Miroslav Satan(60.) erst 25 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit einem Gewaltschuss aus Höhe des Bullypunktes sichern konnte, durchaus zufrieden.
Größtes Manko, der sehr zurückhaltend agierenden Hausherren war ihr Überzahlspiel. Insgesamt standen die Sabres acht Mal mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis, doch nur Jean-Pierre Dumont(33.pp) konnte zur Mitte der Partie eine 5 gegen 3 Situation nutzen.
Bei nummerischem Gleichgewicht auf dem Eis waren die Boston Bruins das von der Spielanlage her bessere Team und diese Überlegenheit münzten Jiri Slegr(50.) und Martin Lapointe(59.) zwar spät aber noch rechtzeitig in eine 2-1 Führung um.
Dallas - Philadelphia 2-2 (1-1/0-0/1-1/0-0) Mit etwas Glück und Dank Brenden Morrow(60.), dem erst 35 Sekunden vor Spielende der Ausgleichstreffer gelungen war, kamen die Dallas Stars in ihrer Auswärtspartie bei den Philadelphia Flyers noch zu einem 2-2 Remis und damit zu einem, betrachtet man die gesamten 60 Minuten hochverdienten, Punktgewinn.
Von Spielbeginn an zeigten sich die Texaner bemüht ihre schwache Auswärtsbilanz aufzubessern und machten kräftig Druck auf das von Robert Esche gehütete Gehäuse ihrer Gastgeber. Esche präsentierte sich aber in herausragender Verfassung und parierte insgesamt 37 Torschüsse. Etwas unglücklich musste Esche den 1-1 Ausgleichstreffer von Rob DiMaio(19.), es war sein 100. NHL-Tor, hinnehmen - von dessen Schlittschuh wurde der Puck nur schwer haltbar abgefälscht.
Zuvor war Tony Amonte(12.pp) aus einem Powerplay heraus die 1-0 Führung der Flyers gelungen. Die Reihe um Amonte und Zhamnov zeichnete sich auch für das zweite Tor der Hausherren mit dem Abschluss von Marcus Ragnarsson(45.) verantwortlich.
Detroit - Columbus 4-2 (1-1/1-1/2-0) Zu einem 4-2 Pflichtsieg kamen heute Nacht die Detroit Red Wings zu Gast bei den Columbus Blue Jackets und konnten dadurch ihre Tabellenführung im Westen gegenüber den Colorado Avalanche auf drei Punkte ausbauen.
In der sehr unterhaltsamen Partie erwiesen sich die Blue Jackets über 50 Minuten lang als ebenbürdig und hielten ein leistungsgerechtes 2-2 Unentschieden. Im turbulenten Schlussspurt setzte sich dann aber doch die größere Erfahrung der Gäste durch. Brett Hull(53.) schoss die Red Wings mit 3-2 in Front und Henrik Zetterberg(60.en) stellte mit einem 'Empty Net Goal' den 4-2 Endstand her.
Die ersten zwei Tore der Gäste hatte Jason Williams(12./28.) erzielt. Auf Seiten der den offenen Schlagabtausch eingehenden Blue Jackets konnten Trevor Letowski(6.) und Nikolai Zherdev(37.) Gästegoalie Curtis Joseph bezwingen.
Pittsburgh - Toronto 3-2 (1-1/2-0/0-1) Zum Großteil der Saison als Punktelieferant belächelt und als nicht konkurrenzfähiges 'Minor League Team' verhöhnt beweisen die Pittsburgh Penguins nun schon über eine Woche, dass sie sich mit der Rolle des Prügelknaben nicht abfinden wollen und ziehen von Punktgewinn zu Punktgewinn.
Heute Nacht landete das Tabellenschlusslicht einen 3-2 Erfolg im Air Canada Center von Toronto und damit seinen vierten Sieg in Folge. Viele Torchancen lie&slig;en die kanadischen Gastgeber nicht zu, aber bei diesen waren, die sich rein aufs Kontern verlegenden Penguins hellwach. Richard Jackman(7.pp), Rico Fata(22.) und Aleksey Morozov(37.) gaben bei insgesamt nur 17 Torschüssen gleich drei Mal Gästeschlussmann Trevor Kidd das Nachsehen.
Die Arbeit im Kasten gegenüber teilten sich Jean-Sebastien Aubin und nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung ab dem zweiten Drittel Sebastien Caron. Aubin ließ nur einen Powerplaytreffer von Joe Nieuwendyk(16.pp) zu und Caron avancierte mit 33 Rettungstaten, hiervon allein 25(!) im Schlussabschnitt, zum Matchwinner. Einzig und allein Mats Sundin(54.) fand einen Weg Caron zu bezwingen und das war aus Sicht der Hausherren zu wenig.
Florida - Montreal 3-2 OT (1-0/0-1/1-1/1-0) Olli Jokinen(9./62.) bescherte den Florida Panthers mit seinem Tor in der Verlängerung einen 3-2 Auswärtserfolg im mit über 21.000 Zuschauern ausverkauften Bell Centre. Bereits für die 1-0 Führung der Gäste war Jokinen verantwortlich gewesen.
Die Montreal Canadiens hatten große Anlaufschwierigkeiten gegen ihre 'Angstgegner'. In den vier Partien in dieser Saison gegen die Panthers konnten die Frankokanadier nur ein Remis herausholen. Hoffnung auf zumindest ein weiteres Unentschieden machten den Hausherren Francis Bouillon(28.) und im Schlussdrittel Yanic Perreault(44.), unmittelbar nachdem Josh Olson(42.) sein erstes Tor als Panther erzielt hatte.
Zwar mit dem Endergebnis nicht zufrieden, aber begeistert von der Atmosphäre im weiten Rund war Montreals Neuzugang aus Manhattan Alexei Kovalev, der seine erste volle Partie für die Canadiens bestritt.
Chicago - New Jersey 4-6 (1-1/1-3/2-2) Kräftig unter Druck standen die New Jersey Devils nach ihren zuletzt wenig erfolgreichen Partien heute Nacht bei ihrem Heimauftritt gegen die Chicago Blackhawks. Ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht der Western Conference war ein 'Muss'.
Die amtierenden Stanley Cup Champions erfüllten ihre Pflicht mit einem 6-4 Erfolg. Den Blackhawks bleibt der Trost aufopferungsvoll gekämpft und auch spielerisch mit ihren Gastgebern mitgehalten zu haben.
Den Grundstein für den Heimsieg der Devils legten Turner Stevenson(8.pp), Grant Marshall(24.), Sergei Brylin(34.) und John Madden(35.) mit ihren Treffern zur 4-1 Führung nach einer guten halben Stunde. Das bis zu diesem Zeitpunkt einzige Gegentor hatte Eric Nickulas(19.) erzielt.
In der noch verbleibenden Zeit übernahmen die Gäste aus Chicago das Kommando und zeigten viel Drang nach vorne. Belohnt wurden sie durch Tore von Tuomo Ruutu(40.pp), Michal Barinka(46.) und Tyler Arnason(55.), aber nicht mit einem Punktgewinn. Diesen gönnte Patrik Elias(52./60.en) als zweifacher Torschütze im Schlussabschnitt den Blackhawks nicht.
Nashville - St. Louis 1-1 (1-0/0-1/0-0/0-0) Sowohl die St. Louis Blues als auch ihre Gäste aus Tennessee, die Nashville Predators, wussten was heute Nacht auf dem Spiel stand und gingen äußerst konzentriert und diszipliniert zu Werke. Als direkte Konkurrenten auf einen Playoffplatz trennen die beiden Mannschaften nur ein Zähler vor und nach der Begegnung.
Mit einem leistungsgerechten 1-1 Unentschieden, in einer von den Defensivkräften bestimmten und für den neutralen Betrachter nur wenig erbaulichen Partie, trennten sich die Rivalen.
Beide Tor der Begegnung fielen jeweils aus einer Überzahlsituation heraus. Kimmo Timonen(18.pp) brachte die Gäste im ersten Drittel mit 1-0 in Front und Eric Weinrich(37.pp) egalisierte den Spielstand für die Blues im Mitteldrittel.
Ottawa - Calgary 2-4 (0-1/1-1/1-2) Dass sie es verdient hätten dieses Jahr endlich mal wieder die Playoffs zu erreichen, untermauerten die Calgary Flames auf eigenem Eis mit einem 4-2 Sieg über die Ottawa Senators. Die Calgary Flames konnten sich zwar erst durch die späten Tore von Ville Nieminen(50.) und Marcus Nilson(60.en) die beiden Punkte sichern, waren aber auch schon zuvor das aktivere und spielbestimmende Team gewesen.
Auf die ersten zwei Führungstreffer der Flames erneut durch Marcus Nilson(7.pp) und Krzysztof Oliwa(35.) hatten die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt noch eine Antwort parat gehabt. Marian Hossa(22.pp) und Martin Havlat(45.) bewiesen, dass sie nicht viel Torchancen benötigen um zu punkten.
Letztendlich war die heutige Vorstellung für die Senators doch zu wenig, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden.
N.Y. Islanders - San Jose 4-5 (0-0/3-4/1-1) Über mangelnde Unterhaltung und Spannung bis zum Ertönen der Schlusssirene konnten sich die gut 15.500 Besucher im HP Pavillon von San Jose nicht beschweren. Die New York Islanders als Gast und ihre Sharks boten ihnen Eishockeyunterhaltung vom Feinsten und nach einem ersten Spielabschnitt, der mit 0-0 endete auch noch reichlich Tore in den folgenden Dritteln.
Furios ging es in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs zu, als im 2-Minuten Takt gleich sieben Mal die schwarze Hartgumischeibe im Netz landete. Auf Seiten der Gäste trafen Arron Asham(22.) und zwei Mal Cliff Ronning(33./35.). Bei den Sharks konnten Alex Korolyuk(23.), Nils Ekman(27.pp), Jonathan Cheechoo(30./42.pp) und Alyn Mccauley(35.) den letztendlich entscheidenden 2-Tore Vorsprung zum 3-1, 4-2 und 5-3 herausschießen.
Nach Cheechoos zweitem Tor zu Beginn des Schlussabschnitts verließ Gastegoalie Rick DiPietro seinen Kasten zu Gunsten von Garth Snow. Die Islanders gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Michael Peca(51.sh) läutete mit seinem 'Shorthander' zum 5-4 die Schlussoffensive der Mannen aus Long Island ein, denen aber ein erfolgreicher Abschluss nicht gegönnt war.