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2004-03-11 

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SPIELTAG 11.03.2004

Buffalo - Washington 6-0 (1-0/2-0/3-0)

Stephen Peat(WAS) und Andrew Peters(BUF) beim Austausch von 'Nettigkeiten'.

Die Buffalo Sabres wollen jede noch so kleine Chance nutzen, um im Kampf um die Playoffplätze noch ein Wörtchen mitzureden. Hiervon waren ihre heutigen Gastgeber, die Washington Capitals, schon vor der Partie meilenweit entfernt und so spielten sie auch. Saft und kraftlos präsentierten sich die 'ausverkauften' Capitals den knapp 14.500 Fans und gingen auch sang- und klanglos mit 0-6 Toren unter.
Eine erfolgreiche Rückkehr in seinen neuen Farben, nachdem er erst einen Tag zuvor zur 'Treading Deadline' von den Sabres verpflichtet worden war, hatte Mike Grier(32.), der seinem ehemaligen Kollegen Olaf Kolzig im Tor der Hausherren bezwingen konnte und zu zwei weiteren Toren assistierte. Zwei Mal war der Deutsche Jochen Hecht(26./44.) Nutznießer von Griers Vorarbeit. Die weiteren Treffer der Gäste in der einseitigen Angelegenheit erzielten Dimitri Kalinin(5.pp), Adam Mair(47.) und Daniel Briere(55.).
Im Tor der Sabres musste Martin Biron nur selten sein ganzes Können aufbieten, um das 'Zu-Null' zu halten. Die meisten der 27 Torschüsse, die auf sein Gehäuse kamen waren problemlos zu meistern.

Tampa Bay - Carolina 4-2 (2-1/0-1/2-0)
Die Tampa Bay Lightning lassen sich von ihrer Erfolgsspur nicht abbringen, erst recht nicht von den Carolina Hurricanes, die nach dem Abgang von Ron Francis zu den Toronto Maple Leafs ohne Teamkapitän antraten und auch so, häufig kopflos, spielten.
Abgeklärt und eiskalt, einem Spitenteam würdig, nutzten die Gäste ihre Torchancen. Vor allem in den ersten Minuten des Eröffnungsdrittels, als Dave Andreychuk(3.pp) und Ruslan Fedotenko(4.) binnen 54 Sekunden eine 2-0 Führung herausschossen, sah es nach einem Debakel für die Gastgeber aus.
Bei den Lightning schlichen sich aber anschließend einige Unachtsamkeiten ein, die es mit Sicht auf die Playoffs noch gilt, abzustellen. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Jesse Boulerice(10.) und Radim Vrbata(27.) schossen die Hurricanes mit den Treffern zum 2-2 Gleichstand zurück ins Spiel.
Eine Topmannschaft zeichnet aber auch aus, dass sie sich von solchen Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lassen und geduldig auf seine Chancen wartet. Diese nutzte im Schlussabschnitt Dan Boyle(47.) zum 3-2 und nachdem Carolina seinen Torsteher Arturs Irbe zu Gunsten eines weiteren Feldspielers herausgenommen hatte, war es Tim Taylor(60.en), der mit einem 'Empty Net Goal' den 4-2 Endstand herstellen konnte.

Colorado - Edmonton 3-2 OT (1-0/1-1/0-1/1-0)
Mit seinem zweiten Powerplaytor zur Mitte der Verlängerung bescherte Verteidiger Adam Foote(25.pp/63.pp) seinen Colorado Avalanche in einer hart umkäpften Partie bei den Edmonton Oilers einen 3-2 Auswärtserfolg. Die Gastgeber hatten sich zuvor in der Overtime den folgenschweren Wechselfehler geleistet.
Während der regulären Spielzeit konnten die Hausherren zwei Mal einen Rückstand egalisieren. Das 0-1 von Joe Sakic(3.), sein bereits 31. Saisontor, egalisierte im Mittelabschnitt Edmontons Neuzugang aus New York, der Tscheche Petr Nedved(21.) und die erneute, postwendend folgende Führung der 'Avs' von Foote glich, als noch knapp fünf Minuten im Schlussabschnitt zu absolvieren waren, Georges Laraque(56.pp) aus.
Für die Westkanadier war es zwar ein wichtiger Punkt, aber eventuell auch ein Zähler zu wenig, angesichts ihres Rückstandes auf den achten Tabellenplatz in der Western Conference.

Los Angeles - Phoenix 3-1 (1-1/1-0/1-0)
Durch ihren heutigen 3-1 Arbeitssieg in der Glendale Arena der Phoenix Coyotes konnten die Los Angeles Kings einen Sprung von Platz neun auf Platz sieben in der Tabelle der Western Conference machen. Spielerische Highlights gab es für die 13.809 Besucher nur wenige zu sehen und die Fans der Coyotes konnten sich nicht einmal mit dem Spruch 'Hauptsache gewonnen' trösten.
Das was die abgeschlagenen Hausherren heute Morgen boten, war meist nur Alibi-Eishockey. Selbst der einzige Treffer der Coyotes von Mike Comrie(16.) zum 1-1 Ausgleich nach einer Viertelstunde, entsprang keinesfalls einer schönen Kombination.
Spielerisch hatten da die kalifornischen Gäste schon mehr zu bieten und auch im Abschluss waren sie effektiver. Schön verteilt auf die drei Drittel konnten Luc Robitaille(5.), Alexander Frolov(25.pp) im Powerplay und Nathan Dempsey(44.) den ungefährdeten 3-1 Auswärtserfolg herausschießen.

Minnesota - Vancouver 1-1 (0-0/1-0/0-1/0-0)
Mit einem Leistungsgerechten 1-1-Unentschieden trennten sich heute Nacht die Rivalen aus Vancouver und Minnesota im General Motors Place zu Vancouver.
Offensivszenen waren zu Beginn der Partie zunächst Mangelware. Und wenn einmal ein Angriff gelang, dann waren Dan Cloutier und Dwayne Roloson im Tor jeweils die Endstationen.
Die Canucks, die erstmals ohne den gesperrten Tod Bertuzzi anzutreten hatten, gerieten in der 36. Spielminute durch einen der seltenen Powerplaytreffer der Wild in Rückstand. Andrew Brunette(36. pp) markierte seinen 14. Saisontreffer mit einem schönen Schuß in den Torwinkel. Zu diesem Zeitpunkt war die Gästeführung sogar verdient, bestimmten sie im Mitteldrittel doch weitestgehend das Geschehen auf dem Eis.
Neuzugang Geoff Sanderson(56.pp) gelang jedoch im Schlußdrittel noch der Ausgleich für die Hausherren. Diese übernahmen gegen Ende des Spiels doch deutlich die Initiative und hatten einige hochkarätige Torchancen. Phillip Kuba hätte die Wild jedoch drei Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit doch noch zum Sieg schiessen können, sein Geschoß aus der zweiten Reihe streifte allerdings nur den Pfosten des Tores von Dan Cloutier. So blieb es dann, auch nach der 5-minütigen Verlängerung, beim letztendlich gerechten Unentschieden.

 

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