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2004-03-10 

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SPIELTAG 10.03.2004

Florida - Toronto 0-5 (0-2/0-0/0-3)

Ed Belfour(TOR) war von den Panthers nicht zu bezwingen.

Auf ihre Neuverpflichtungen vom Nachmittag, der namhafteste unter ihnen war NHL-Veteran Ron Francis, mussten die Toronto Maple Leafs in ihrer Heimpartie gegen die Florida Panthers noch verzichten. Doch auch ohne diese Zugänge wurde das Spiel eine klare Angelegenheit für die Kanadier, die vorerst wieder die Tabellenführung in der Northeast Division übernommen haben.
Gegen die sich wehrlos der Niederlage ergebenden Panthers schossen Owen Nolan(6.), zwei Mal Gary Roberts(11./54.), Matt Stajan(45.) und Joe Nieuwendyk(52.) die Tore.
Wenig Mühe hatte auch Leafs Schlussmann Ed Belfour mit den nur 15 Torschüssen der Gäste und kam zu seinem 72. NHL-Shutout, dem siebten in dieser Saison.

Philadelphia - New Jersey 3-1 (1-0/1-0/1-1)
Mit den Mitteln ihrer heutigen Gastgeber, den New Jersey Devils, kamen die Philadelphia Flyers zu einem 3-1 Erfolg in East Rutherford. Die Flyers machten in der neutralen Zone die Räume so eng, dass die Devils kaum zu Torchancen kamen. In den ersten zwei Durchgängen konnten die Hausherren gerade zehn Mal auf das Gehäuse der Flyers zielen und dies ohne zählbares Ergebnis.
Mehr Effizienz im Abschluss zeigten da schon die Gäste: Mark Recchi(19.) und Kim Johnsson(22.) sorgten für eine 2-0 Führung bis zur zweiten Pause.
Angesichts der drohenden Niederlage mobilisierten die Gastgeber im Schlussabschnitt noch einmal ihre Kräfte. Turner Stevenson() gelang es auch den Rückstand zu verkürzen. Weitere glasklare Torchancen der Devils vereitelte aber Gästegoalie Robert Esche, darunter zwei Glanzparaden gegen Patrik Elias in der Schlussphase des Spiels.
Den 3-1 Endstand stellte schließlich John LeClair(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' her.

Dallas - Pittsburgh 0-4 (0-1/0-2/0-1)

Matt Murley(PIT) passt auf, dass ihm Mike Modano(DAL) nicht entwischt.

Seit neun Spielen in Folge waren die Dallas Stars ungeschlagen gewesen und mussten heute Nacht beim punktschlechtesten Team der Liga antreten. Vermeintlich eine klare Angelegenheit für die Texaner, doch Penguins' Schlussmann Jean-Sebastien Aubin erwies sich mit 45 Paraden bei seinem sechsten NHL-Shutout, dem ersten seit Oktober 2002, als Spielverderber für die Stars.
Einen deutlich weniger glücklichen Abend verlebte Gästetorwart Marty Turco. Er hatte relativ wenig zu tun, wurde aber vier Mal eiskalt erwischt. Nicht jeder der vier Treffer durch Jon Sim(7.), Matt Bradley(30.), Aleksey Morozov(31.pp) und Mike Eastwood(51.) schien unhaltbar.
Für die Penguins sprang am Ende mit dem 4-0 der dritte Sieg in Folge heraus. Ein Kunststück, das sie zuletzt vor über einem Jahr, vom 13. bis 17. Januar 2003 zustande brachten.

N.Y. Rangers - Atlanta 2-0 (1-0/0-0/1-0)
Der mit acht Spielerabgängen in den letzten sieben Tagen völlig umgekrempelte Restkader der New York Rangers kam ausgerechnet bei den Atlanta Thrashers, einer Mannschaft gegen die sie zwei Jahre lang in sieben Aufeinandertreffen nicht mehr gewinnen konnten, zu einem 2-0 Erfolg.
Jaromir Jagr(20.) in der Schlussminute vor der ersten Pause und Bobby Holik(60.) mit einem 'Empty Netter' neun Sekunden vor Spielende zeichnete sich als Torschützen der 'Blueshirts' aus. Auf der Gegenseite scheiterten die optisch durchaus ebenbürdig agierenden Hausherren immer wieder an Rangers' Goalie Mike Dunham, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber halten konnte. Auch seinen ersten Saison-Shutout, beim 0-0 Remis am 16. Oktober, fuhr Dunham gegen die Thrashers ein.

N.Y. Islanders - St. Louis 2-3 OT (0-0/1-1/1-1/0-1)
Wenn es mit vier gegen vier Mann in die Overtime geht, dann macht den St. Louis Blues so schnell keine Mannschaft etwas vor. Pavol Demitra(62.) sorgte nach nur 61 Sekunden in der Verlängerung in der Heimpartie gegen die New York Islanders dafür, dass sich die Blues bereits zum zehnten Mal, so oft wie kein anderes NHL-Team, den Zusatzpunkt sichern konnten.
Auch aufgrund der Spielanteile während der regulären Spielzeit war der 3-2 Erfolg durchaus verdient für die Hausherren. Beide Gegentore der Islanders durch Mark Parrish(29.), beim einzigen Torschuss der Gäste im Mittelabschnitt, und Shawn Bates(42.) mussten die Blues in einer Phase hinnehmen als sie eigentlich das Geschehen auf dem Eis dominiert hatten.
Zum Glück der Blues funktionierte aber ihr Powerplay. Ihre Treffer zum 2-2 Gleichstand von Keith Tkachuk(21.pp) und Alex Khavanov(46.pp) fielen jeweils als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis waren.
St. Louis blieb nach einem Zwischentief, das sie sogar aus den Playoffplätzen katapultiert hatte, heute bereits zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Boston - Nashville 3-2 (1-0/0-1/2-1)
Wieder einmal hatten es die Boston Bruins hauptsächlich Joe Thornton(4./59.) zu verdanken, dass sie im Kampf um die Spitzenposition in der Northeast Division an den Toronto Maple Leafs und Ottawa senators dran bleiben können.
Beim Gastauftritt in Nashville erzielte Thornton zwei Treffer, darunter das 'Game Winning Goal' zum 3-2 Endstand knapp zwei Minuten vor Spielschluss. In den letzten vier Partien seiner Bruins konnte sich Thornton gleich fünf Mal als Torschütze auszeichnen. Desweiteren assistierte Bostons Teamkapitän bei dem Tor zur 2-1 Führung durch Mike Knuble(50.).
Die Predators hatten ganz stark begonnen und in den ersten vier Spielminuten gleich acht Mal Gästeschlussmann Andrew Raycroft prüfen können. Für beide Treffer der Predators zeichneten sich jedoch ihre 'Special Teams' verantwortlich. Greg Johnson(21.sh) glich bei Unterzahl und Steve Sullivan(58.pp) im Powerplay zwei Mal den Spielstand aus. Am Ende fehlte den heimstarken Predators jedoch das Quentchen Glück zu einem Punktgewinn.

Edmonton - Calgary 1-1 (0-0/1-1/0-0/0-0)
Das westkanadische Nachbarschaftsduell zwischen den Calgary Flames und Edmonton Oilers endete mit einem leistungsgerechten 1-1 Remis. Ob und inwieweit die Kontrahenten mit dieser Punkteteilung imSaddledome zufrieden sein können, wird sich erst am Saisonende, wenn es zur Schlussabrechnung kommt, herausstellen. Die Flames hatten mit nur drei Punkten Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz eine Playoffteilnahme noch nicht sicher und die Edmonton Oilers mit aktuell fünf Punkten Rückstand auf die St. Louis Blues ihre Hoffnungen darauf noch nicht begraben.
Beide Treffer der Partie durch Flames Finnen Ville Nieminen(23.) und Oilers' Shawn Horcoff(30.) fielen binnen knapp 7 1/2 Minuten im Mitteldrittel, ansonsten nutzten die Schlussleute Jussi Markkanen und Miikka Kiprusoff die Gelegenheit sich reichlich auszuzeichnen. Gästegoalie Markkanen wehrte 30 Torschüsse ab und 27 Schüsse der Oilers wurden die Beute von Kiprusoff.

Phoenix - Los Angeles 2-3 (0-1/2-1/0-1)
Luc Robitaille(57.) avancierte gut drei Minuten vor Spielende mit seinem Treffer zum 3-2 Endstand zum Matchwinner für die Los Angeles Kings auf heimischen Eis gegen die Phoenix Coyotes. Aufgrund der Spielanteile sicherlich verdient, aber auch glücklich kamen die Kalifornier damit zu zwei ganz wichtigen Zählern im Kampf um die Playoffs.
Die Hausherren waren von der ersten Minute an das dominante Team und konnten sich auch eine scheinbar sichere 2-0 Führung durch Tore von Derek Armstrong(11.) und Alexander Frolov(32.) herausschießen. Totgeglaubte, in diesem Fall die Coyotes, leben länger. Die Freude der gut 18.000 Besucher im Staples Center war kaum verklungen, da meldeten sich die Gäste aus der Wüste Arizonas zurück. Mike Comrie(36.) und Shane Doan(38.pp) stellten binnen 140 Sekunden mit ihren Toren den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf.
Anschließend übernahmen wieder die Hausherren das Kommando und hatten am Ende auch das Quentchen Glück auf ihrer Seite.

Minnesota - San Jose 4-3 (2-1/2-0/0-2)
Auf eigenem Eis sollte alles besser werden. Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge durften die San Jose Sharks heute Morgen wieder im HP Pavillon antreten. Die Minnesota Wild, ein Team für das es in dieser Saison nur noch um die Ehre geht, kam zu Besuch und die Wild verteilten keineswegs nur Gastgeschenke sondern fügten den Kaliforniern eine bittere 3-4 Niederlage zu.
Dabei hatte alles so gut für die Hausherren begonnen. Nach nur 102 Sekunden schoss sie Alex Korolyuk(2.) mit 1-0 in Front. Anschließend verloren die Sharks aber völlig den Faden und die Wild bekamen die Oberhand. Matt Johnson(12.) und Alex Henry(17.) noch im ersten sowie mit seinem ersten NHL-Tor Zbynek Michalek(29.) und Alexandre Daigle(30.) schossen im zweiten Spielabschnitt die Wild mit 4-1 in Front.
Mit hängenden Köpfen verabschiedeten sich die Sharks in die Kabine und kamen wie verwandelt aus derselbigen. Mit dem Mute der Verzweiflung versuchte San Jose im Schlussdrittel Versäumtes nachzuholen. Scott Hannan(45.) sowie erneut Alex Korolyuk(55.) bezwangen Manny Fernandez im Tor der Gäste und sorgten damit für eine spannende Schlussphase in der ohnedies schon unterhaltsamen Partie. Es sollte aber bei der knappen Führung der Wild bleiben.

 

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