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2004-03-08 

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SPIELTAG 08.03.2004

Edmonton - Chicago 4-3 OT (1-1/1-1/1-1/1-0)

Radek Dvorak(EDM) kommt nicht mehr vor Matt Underhill(CHI) an die Scheibe.

Mit einem Glücksschuss nach 44 Sekunden in der Verlängerung bescherte Jarrett Stoll(61.) den Edmonton Oilers zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz. Stoll zog ab, die Scheibe flog über die Fanghand von Chicagos Schlussmann Matt Underhill, berührte das Quergestänge und von dort ins Tor.
Der 4-3 Auswärtserfolg der Westkanadier ging auch aufgrund der Spielanteile während der regulären Spielzeit durchaus in Ordnung, als sie es zwei Mal schafften einen Rückstand nach Gegentoren von Tyler Arnason(9.pp/23.pp), dem auffälligsten Blackhawk, aufzuholen. Arnason assistierte auch noch beim dritten Tor der Hausherren von Eric Daze(52.).
Eric Brewer(11.pp/47.) und Jason Smith(27.) waren die Torschützen der Oilers in der regulären Spielzeit.

Calgary - Colorado 7-1 (1-1/3-0/3-0)
Die höchste Heimniederlage nach ihrem Umzug von Quebec nach Denver in 1995 mussten die Colorado Avalanche in ihrer Sonntag Nachmittagpartie gegen die Calgary Flames hinnehmen. Mit 1-7 Toren unterlag das 'Starensemble' den Calgary Flames, die vor allem physisch das stärkere Team gewesen waren.
Dabei hatte zunächst alles im Sinne der Hausherren und der 18.007 Fans begonnen. Nach knapp elf Minuten brachte Milan Hejduk(11.pp) die 'Avs' in Front. Danach agierten aber nur noch die weskanadischen Gäste, die durch viel Kampfgeist und Moral zu ihrem Spiel fanden. Noch vor der ersten Pause konnte Jordan Leopold(18.pp) den Spielstand egalisieren.
Das Debakel der Avalanche, die von ihren letzten elf Heimpartien nur eine gewinnen konnten, bahnte sich im Mitteldrittel an, als Chris Clark(22.), Jarome Iginla(32.sh), sogar bei Unterzahl und Craig Conroy(36.pp) die Flames 4-1 in Führung schossen. Noch schlimmer kam es für die Avalanche und ihrem Goalie Philippe Sauve, der wahrlich keinen guten Tag erwischt hatte, im Schlussdrittel, als Krzysztof Oliwa(47.) und Oleg Saprykin(50./60.) das Schützenfest komplett machten.

San Jose - Dallas 0-4 (0-2/0-1/0-1)
Die Dallas Stars untermauerten ihre momentane Topform mit einem 4-0 Heimerfolg über die Spitzenreiter der Pacific Division, die San Jose Sharks. Mit dem heutigen Sieg stellten die Texaner einen neuen Franchiserekord auf. Sie sind nun bereits seit 14 Partien auf eigenem Eis ungeschlagen. Noch wichtiger dürfte ihnen aber gewesen sein, dass sie ihren Rückstand auf den Divisionsleader, der schon einmal acht Punkte betrug, auf zwei Zähler verkürzen konnten.
Jon Klemm(2.) sowie Pierre Turgeon(6.) machten mit ihren Toren früh die Partie zu einer einseitigen Angelegenheit. Rob Dimaio(31.) und Shayne Corson(55.) gaben in den Folgedritteln noch weitere zwei Mal Gästeschlussmann Evgeni Nabokov das Nachsehen.
Kaum Mühe sich seinen 19. NHL-Shutout zu verdienen hatte dagegen Dallas' Goalie Marty Turco. In den ersten 40 Minuten musste er nur zehn Mal rettend eingreifen, im Schlussdrittel kamen zwölf, meist harmlose Schüsse der Sharks auf sein Gehäuse.

Pittsburgh - N.Y. Rangers 7-4 (1-1/3-3/3-0)
Zum ersten Mal in diesem Jahr konnten die Pittsburgh Penguins zwei aufeinanderfolgende Spiele für sich entscheiden. Nur 24 Stunden nachdem sie zuhause gegen die Mighty Ducks of Anaheim gewonnen hatten, gaben sie heute Nacht im Madison Square Garden von Manhattan den New York Rangers das Nachsehen.
Dabei lieferte das letzte Woche von Manager Glen Sather ausverkaufte Rumpfteam der Hausherren eine desolate Vorstellung ab. Darüber konnte auch nicht hinwegtäuschen, dass sie zur zweiten Pause, es stand 4-4, noch ein Unentschieden gehalten hatten.
Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste schossen Konstantin Koltsov(54.), Ryan Malone(55.) und Milan Kraft(32./57.pp) mit drei Toren binnen knapp drei Minuten zur Mitte des Schlussabschnitts heraus.
Die ersten acht Treffer beim Schützenfest im 'Big Apple' erzielten Rob Scuderi(5.), Dick Tarnstrom(29.pp), Kraft sowie Landon Wilson(33.). Auf Seiten der Gäste waren zwei Mal Matthew Barnaby(14./40.), um den es ebenfalls noch Wechselgerüchte gibt, Tom Poti(24.) und Jaromir Jagr(34.pp) im Abschluss erfolgreich.

St. Louis - Buffalo 5-1 (1-1/1-0/3-0)
Durch ihren heutigen 5-1 Auswärtserfolg in der HSBC Arena von Buffalo konnten die St. Louis Blues wieder einen Playoffplatz in der Western Conference einnehmen. Dem druckvollen Spiel ihrer Gäste konnten die Buffalo Sabres nur ein Drittel lang Paroli bieten, danach bestimmten die Blues das Geschehen auf dem Eis.
Blues' Schlussmann, der Österreicher Reinhard Divis musste sich nur einmal, von Derek Roy(15.pp) zum 1-1 Zwischenstand bezwingen lassen. Im Mitteldrittel brauchte Divis sogar nur zwei Mal rettend eingreifen.
Die Dominanz der Blues über die Sabres hat fast schon Tradition. In den letzten zehn Aufeinandertreffen seit dem 1. Oktober 1997 konnte St. Louis jeweils punkten. Den heutigen Sieg unter Dach und Fach brachten Dallas Drake(10.), Chris Pronger(25.), Pavol Demitra(45.), Petr Cajanek(52.) und Mike Sillinger(59.).

Minnesota - Phoenix 1-1 (1-1/0-0/0-0/0-0)
So richtig Stimmung wollte unter den gut 14.000 Besuchern in der Glendale Arena von Phoenix nicht aufkommen. Die Minnesota Wild waren zu Besuch in Arizona und erwiesen sich als harter Brocken für die zur Zeit erfolglosen Phoenix Coyotes. Immerhin konnte sich das Heimteam mit dem schmeichelhaften 1-1 Unentschieden noch einen Punkt ergattern. Hauptsächlich das Verdienst von ihrem Neuzugang im Tor Brent Johnson, der in den letzten 45 Spielminuten incl. Overtime bei 24 Torschüssen der Gä,ste kein Tor mehr zuließ. Nur Andrew Brunette(19.) hatte ihn kurz vor der ersten Pause zum 1-1 Remis bezwingen können.
Auch der einzige Treffer der Coyotes fiel im ersten Durchgang. Ivan Novoseltsev(5.) war der Torschütze zur 1-0 Führung, der nun schon seit acht Partien sieglosen Coyotes.

 

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