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2004-03-04 

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SPIELTAG 04.03.2004

Ottawa - Buffalo 3-4 (1-2/2-1/0-1)

Miroslav Satan(BUF) erzielt das Siegtor gegen Patrick Lalime(OTT).

Unbeeindruckt von den Wechselgerüchten um seine Person verhalf Miroslav Satan(53.pp) mit einem Tor und zwei Vorlagen zu Chris Drurys(11./20.pp) Treffer die Buffalo Sabres zu einem eindrucksvollen 4-3 Heimerfolg über die favorisierten Ottawa Senators.
Auf einen Teamwechsel angesprochen, blieb Satan relativ cool: "Ja, ich habe davon gehört. Was kommt das kommt. Momentan spiele ich noch für die Sabres und gebe hier mein Bestes."
Ihre stärkste Phase hatten die kanadischen Gäste im Mittelabschnitt als Marian Hossa(35.) und Daniel Alfredsson(12./36.) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend innerhalb von 43 Sekunden einen 1-2 Rückstand in eine 3-1 Führung verwandeln konnten.
Diese währte jedoch keine halbe Minute dann konnte Maxim Afinogenov(36.) Gästeschlussmann Patrick Lalime zum dritten und nicht letzten Mal bezwingen.

Nashville - Philadelphia 2-5 (0-2/0-1/2-2)
Mit einer eindrucksvollen Vorstellung und einer 5-2 Niederlage schickten die Philadelphia Flyers ihre Gäste die Nashville Predators nach Hause.
Tony Amonte(22.) und Alexei Zhamnov(14.), die seit letzter Woche nach der Verpflichtung von Zhamnov wieder in einer Reihe vereinigten Stürmer, erlegten die Predators fast im Alleingang. Die Gäste fand nie ins Spiel und wurden ein ums andere Mal von der Amonte-Zhamnov Reihe zu der auch noch Kim Johnsson(1./46.pp) gehört, vorgeführt.
Erst nachdem Philadelphia bereits deutlich mit 4-0 in Front lag und einen Gang zurückschaltete kamen auch die Predators zu ihren Erfolgserlebnissen. Scott Walker(49.) und Adam Hall(53.) sorgten zur Mitte des letzten Drittels noch für eine Ergebniskosmetik. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Hausherren durch ein 'Empty Net Goal' von Sami Kapanen(60.en).

New Jersey - Florida 5-2 (1-1/3-0/1-1)
Headcoach Pat Burns fiel ein Stein vom Herzen, nachdem seine New Jersey Devils mit drei Niederlagen in Folge angereist bei den Florida Panthers deutlich mit 5-2 gewinnen konnten. "Wenn man in New Jersey drei Spiele in Folge verliert dann ist das bereits wie ein Weltuntergang. Gott bewahre einem davor auch ein vierte Partie zu verlieren, wer weiß was dann passiert."
So weit kam es nicht, da die amtierenden Stanley Cup Champions von der ersten Minute an sehr konzentriert zu Werke gegangen waren und ihre 'EGG'-Reihe mit Patrik Elias(22./40.), Brian Gionta(1.) und Scott Gomez(48.) von den Panthers nicht zu stoppen war. Mit Ausnahme von Scott Niedermayers(36.pp) Powerplaytreffer zur 4-2 Führung im Mitteldrittel, gingen alle Tore der Devils auf das Konto der perfekt aufeinander abgestimmten und blind gut zusammen agierenden Stürmer.
Dem hatten die Hausherren nur zwei Tore von Marcus Nilson(3.) und Juraj Kolnik(45.) entgegenzubieten. Zu wenig um die Devils wirklich ernsthaft zu gefährden.

Calgary - Detroit 1-2 (0-0/0-1/1-1)
Zu einem mühevollen 2-1 Arbeitssieg kamen am Abend in Detroit die heimischen Red Wings gegen die Calgary Flames.
Über weite Phasen wurde den gut 20.000 Zuschauern in der Joe Louis Arena dabei allerdings eine unterdurchschnittliche NHL-Partie geboten. Erst der Schlussabschnitt konnte die Erwartungen der Fans dann halbwegs erfüllen.
Henrick Zetterberg(34.pp) erzielte die Führung der Gastgeber quasi mit der ersten echten Torchance des Spiels. Er konnte die Scheibe nach einem Abpraller von Roman Turek sicher über die Linie befördern.
Die scheinbare Vorentscheidung für die 'Rotflügel' gelang Ergänzungsspieler Mark Mowers(48.) mit einem herrlichen Schuß in den Torwinkel. In dieser Phase des Spiels lag allerdings eher der Ausgleich für die kanadischen Gäste in der Luft, doch Detroit konterte in diesem Falle im Stile einer echten Spitzenmannschaft. Die Shutoutambitionen von Manny Legacy beendete dann Jarome Iginla(56.) mit seinem bereits 34. Saisontreffer.
Richtig spannend wurde es aber im Anschluss nicht mehr. Letztendlich standen die Gastgeber dafür zu sicher in der Defensive. Der Arbeitssieg für die Hausherren geriet somit nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Tampa Bay - Chicago 5-3 (2-1/1-1/2-1)
Alles andere als ein Sieg der Tampa Bay Lightning, dem zur Zeit besten Team der Liga, beim Tabellenschlusslicht der Western Conference, den Chicago Blackhawks wäre mehr als eine Überraschung gewesen.
Mit 5-3 Toren fuhren die Lightning ihren sechsten Sieg in Folge ein und verteidigten damit ihre Tabellenführung im Osten vor den punktgleichen Philadelphia Flyers. Die gastgebenden Blackhawks boten aber den Favoriten durchaus Gegenwehr und hatten auch ihre Chancen. Drei Mal durch Mark Bell(20.), Kyle Calder(35.) und Tuomo Ruutu(51.pp) konnten sie sogar einen 2-Tore Rückstand verkürzen und sich Hoffnungen auf eine Spielwende machen.
Die Lightning konnten aber immer wieder einen Zahn zulegen und ließen nichts anbrennen. Letztendlich war die 2-0 Führung, die Vincent Lecavalier(5.) und Fredrik Modin(6.) in den ersten fünf Minuten der Partie herausgeschossen hatten, spielentscheidend. Tampas weitere Torschützen waren Cory Sarich(27.sh) bei Unterzahl, Ruslan Fedotenko(45.) und Brad Richards(60.en).

Columbus - Dallas 2-4 (1-1/0-2/1-1)
Die Dallas Stars wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwangen die Columbus Blue Jackets, eine der schlechtesten Auswärtsmannschaft der Liga, auf eigenem Eis ungefährdet mit 4-2 Toren. Für die Texaner war es bereits die 12. Heimpartie in Folge, in der sie punkten konnten. Acht Siege und vier Unentschieden lautet ihre Bilanz in dieser Serie.
Bill Guerin(20./31./41.) avancierte dabei mit seinem bereits driten Saison-Hattrick zum Matchwinner für die Stars. Als weiterer Torschütze der Hausherren in der einseitigen Partie konnte sich Stu Barnes(26.) auszeichnen.
Das Tor der Stars hütete erstmals seit dem 2. Januar Ex-Blue Jacket Ron Tugnutt und die Vertretung von Marty Turco bot eine solide Vorstellung. Kaum etwas zu halten gab es für ihn bei den Gegentreffern von Rick Nash(15.pp/58.pp) nach einer knappen Viertelstunde zur überraschenden 1-0 Führung der Gäste und erneut im Powerplay, in der Schlussphase der Partie.

Vancouver - Colorado 5-5 (2-2/1-2/2-1/0-0)

Brendan Morrison(VAN) befördert die Scheibe über die Schulter von David Aebischer(COL) ins Netz.

Im Kampf um die Tabellenführung der Northwest Division zwischen den Colorado Avalanche und den Vancouver Canucks behielten die gastgebenden 'Avs' durch ein 5-5 Remis auf eigenem Eis in einer äußerst unterhaltsamen Partie die Nase vorn.
Dabei verschenkten die Hausherren, die heute Morgen, entgegen ihrer letzten Vorstellungen im Pepsi Center, durchaus überzeugen konnten mehrmals einen schon sicher geglaubten Sieg. Joe Sakic(4./12./29.pp) mit drei Toren, seine Treffsicherheit gegen Vancouver hat schon Tradition, zur 2-0 und 4-2 sowie Alex Tanguay(22./42.) sorgten drei Mal für einen 2-Tore Vorsprung der Hausherren.
Die Westkanadier kämpften aber zurück und profitierten von mancher sich auftuenden Lücke in den Verteidigungsreihen der Avalanche. Desweiteren hatte Colorados Schlussmann David Aebischer nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Er musste sich von Brendan Morrison(15.sh), Brent Sopel(19.), Markus Naslund(40.), Marek Malik(47.) und Mattias Ohlund(48.pp) bezwingen lassen.

Minnesota - Anaheim 0-2 (0-0/0-1/0-1)
Die Mighty Ducks of Anaheim untermauerten heute Morgen ihre Heimstärke gegen die Minnesota Wild. Mit einem 2-0 Arbeitssieg konnten sie auch zum 12. Mal in Folge im Pond of Anaheim punkten und hielten ihre nur noch geringen Hoffnungen auf eine Playoffteilnahme mit nun sieben Zählern Rückstand auf die achtplatzierten Los Angeles Kings zumindest am Leben.
Jean-Sebastien Giguere erwies sich vor allem in den ersten zwei Dritteln, als die Gäste aus St. Paul wesentlich mehr Spielanteile hatten, als ganz starker Rückhalt. Mit insgesamt 28 Paraden, hiervon 23 in den Spielabschnitten zwei und drei, hielt er seinen Kasten sauber.
Den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte Samuel Pahlsson(31./51.) nach einer halben Stunde, als er die Kalifornier mit 1-0 in Front schoss. Der Schwede war es auch, dem knapp zehn Minuten vor Spielende der Treffer zur Vorentscheidung gelang und damit den Widerstand der Wild brach.
Diese waren nach dem 0-2 Rückstand konsterniert und konnten kaum noch Akzente im Spiel nach vorne setzen.

Montreal - San Jose 3-4 (0-1/2-3/1-0)
Einen bis zur Schlussminute spannenden Schlagabtausch lieferten sich die San Jose Sharks und die Montreal Canadiens im HP Pavillon von San Jose. Am Ende hatten die Gastgeber denkbar knapp, aufgrund ihres besseren Überzahlspiels mit 4-3 Toren die nase vorn.
Drei ihrer vier Tore, die von Brad Stuart(7.pp), Vincent Damphousse(32.pp) und Marco Sturm(35.pp) schossen die Sharks als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen und erreichten damit eine Powerplayeffektivität von 50%. Das, wie sich am Ende herausstellte, 'Game-Winning Goal' zur 4-2 Führung, gelang Niko Dimitrakos(36.) bereits im Mittelabschnitt.
Die Canadiens erwiesen sich als durchaus ebenbürdiger Gast, der sich nie aufgab und auch zwei Mal durch Tore von Yanic Perreault(28.) sowie Andrei Markov(33.) einen Rückstand egalisieren konnte. Im Schlussdrittel machten hauptsächlich die Canadiens Druck nach vorne, kamen aber gegen die kompakt stehenden Defensivkräfte der Nordkalifornier nur noch bei Überzahl durch Mike Ribeiro(49.pp) zu einem Erfolgserlebnis.

 

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