Pasi Nurminen(ATL) mit einem Save gegen Jaromir Jagr(NYR).
Die New York Rangers konnten ihre Chance zur Revanche für die Niederlage gegen die Atlanta Thrashers von vor zwei Tagen nicht nutzen und unterlagen auch im heimischen Madison Square Garden mit einem Tor Rückstand.
Das 'Game Winning Goal' zum vorentscheidenden 4-2 markierte Randy Robitaille(50.) gut zehn Minuten vor Spielende. So fiel der postwendende Gegentreffer von Dan Lacouture(51.) nicht mehr weiter ins Gewicht.
Im ersten Drittel waren die Thrashers nach zwei frühen Treffern von Dany Heatley(7.) und Ilya Kovalchuk(9.pp) schon einmal mit zwei Toren in Front gelegen, konnten sich dieses Vorsprungs aber nur für kurze Zeit erfreuen. Mark Messier(10.) und aus einem Überzahlspiel heraus Chris Simon(18.pp) egalisierten, auch aufgrund der Spielanteile verdient, noch vor der ersten Pause den Spielstand.
Die erneute Führung der Gäste, die sich über weite Strecken nur aufs Kontern verlegt hatten, gelang Daniel Tjarnqvist(33.sh) sogar bei Unterzahl.
Florida - Washington 1-0 (1-0/0-0/0-0) Roberto Luongo, seines Zeichens Schlussmann der Florida Panthers baute heute Nacht seine eigene Bestleistung und die seiner Franchise aus dem Vorjahr, als er sechs Mal 'Zu-Null' spielte, weiter aus. Mit 29 Rettungstaten hielt Luongo heute Nacht in Washington seinen Kasten sauber und verdiente sich damit seinen vierten Shutout aus den letzten sieben Partien.
Was auch immer die Hausherren versuchten, ob nun bei fünf gegen fünf oder in Überzahl, Luongo war nicht zu bezwingen.
Das einzige Tor der Partie und damit entscheidend für den doppelten Punktgewinn der Panthers in der Fremde, erzielte Olli Jokinen(17.pp) bereits nach einer guten Viertelstunde.
Abseits des aktiven Geschehens gab Capitals Manager George McPhee zu, dass er für seinen Starverteidiger Sergei Gonchar, der nur auf der Tribüne saß, auf der Suche nach einem neuen Team sei: "Das wir Sergei abgeben möchten ist kein Geheimnis mehr. Warum sollen wir riskieren, dass er sich noch vorher verletzt, so wir ihn einsetzen."
Columbus - Carolina 3-0 (2-0/1-0/0-0) Siege in der Fremde sind für die Columbus Blue Jackets in dieser Saison immer etwas Besonderes. Erst vier von 31 Gastauftritten konnten sie mit einem doppelten Punktgewinn beenden. Heute Nacht in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes kam der fünfte Auswärtserfolg hinzu.
Mit 3-0 Toren gaben sie ihren Gastgebern das Nachsehen. Bereits anch 72 Sekunden legte Rick Nash(2.pp) mit seinem Powerplaytreffer den Grundstein für Columbus' ersten Sieg über die Hurricanes seit über drei Jahren, dem 29. Dezember 2000.
Trevor Letowski(19.), noch vor der ersten Pause und im Mitteldrittel Manny Malhotra(38.) bauten den Vorsprung weiter aus. Die Hurricanes hielten zwar spielerisch dagegen, ihnen fehlte es aber vor dem gegnerischen Gehäuse an Durchschlagskraft.
Gästeschlussmann Marc Denis bot eine solide Vorstellung und wehrte 25 Torschüsse bei seinem vierten Saison-Shutout, den 13. in seiner NHL-Karriere, ab.
Boston - Toronto 2-3 (0-1/0-1/2-1) Die Toronto Maple Leafs zogen vor 19.445 Zuschauern im Air Canada Center mit einem 3-2 Heimerfolg über die Boston Bruins wieder an die Tabellenspitze der Eastern Conference, punktgleich mit den Teams aus Tampa, Philadelphia und Ottawa.
Selbst ihre heutigen Gegner, die Boston Bruins, sind mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Spitzenreiter noch mitten im Rennen um einen vorderen Platz. Wenn gleich sie dies heute Nacht keineswegs unter Beweis stellen konnten.
Die Maple Leafs legten los wie die Feuerwehr und ließen ihren Gästen zumindest in den ersten zwei Spielabschnitten, als sie sich ein Schussverhältnis von 30-11 herausspielten, nicht den Hauch einer Chance.
Hochverdient war so nach den Treffern von Mats Sundin(3.) und Alexei Ponikarovsky(22.) die 2-0 Führung mit den sich die Kontrahenten zur zweiten Pause in die Kabine verabschiedeten. Wie verwandelt präsentierten sich die Bruins zu Beginn des Schlussabschnitts. Jetzt übernahmen sie das Kommando und konnten sich sogar über die Ausgleichstreffer von Martin Lapointe(41.) und Joe Thornton(47.) zum 2-2 freuen.
Doch die Leafs steckten auch dies weg und hatten mit Mats Sundin(54.) gut sechs Minuten vor Spielende, erneut den richtigen Mann zur Stelle. Torontos Teamkapitän nahm einen Pass von Bryan McCabe an und schob die Scheibe zum 3-2 Siegtor durch die Schoner von Andrew Raycroft.
N.Y. Islanders - Pittsburgh 3-3 (2-1/1-1/0-1/0-0) Die Pittsburgh Penguins können auch auf heimischen Eis wieder punkten. Nach zuletzt 14 Heimniederlagen in Folge trotzten sie den New York Islanders ein 3-3 Remis ab. Das Team aus Long Island hatte erst vor zwei Tagen zuhause gegen die Penguins in Overtime verloren. "Die zwei Punkte aus zwei Partien sind ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass wir gegen das schlechteste Team der Liga gespielt haben," zeigte sich Mark Parrish(30.), der Torschütze zum 3-1 Zwischenstand, nach dem Unentschieden frustriert.
Vor allem auch da die Gäste zwei Mal mit zwei Toren in Führung gehen konnten. Jason Blake(2.) sowie Cliff Ronning(9.) ließen innerhalb der ersten zehn Minuten das Spiel wie eine klare Angelegenheit für die Gäste aussehen und selbst nach dem Anschlusstreffer von Rico Fata(18.) glaubte wohl kaum jemand an eine Spielwende.
In der letzten halben Stunde gaben die Islanders die Partie aber völlig aus der Hand. Die Penguins wurden immer frecher und nutzten auch ihre Torchancen. Tom Kostopoulos(38.sh) bei Unterzahl und sogar Marc Bergevin(42.), dessen letztes NHL-Tor 101 Spiele zurück lag, bescherten Pittsburgh den fünften Zähler aus den letzten vier Begegnungen.
Calgary - St. Louis 4-2 (0-1/0-0/4-1) Calgarys herausragender Teamkapitän Jarome Iginla(42./57.) verschaffte mit zwei Toren und einer Vorlage in der Partie gegen die St. Louis Blues seiner Mannschaft etwas Luft im Kampf um einen Playoffplatz.
Calgarys heutige Gastgeber, die neuntplatzierten Blues, liegen nun bereits sechs Zähler hinter den Westkanadiern. Zwei Drittel lang hatte es gar nicht nach einem Erfolg der Flames ausgesehen. Scott Mellanby(3.pp) Hatte gleich bei der erste Powerplaysituation die Hausherren in Front geschossen und die Partie 'plätscherte' 40 Minuten lang dahin.
Entschädigung für die Langeweile gab es im furiosen Schlussabschnitt. Unmittelbar nach der Pause schossen Steven Reinprecht(41.) und Iginla die Flames binnen 51 Sekunden mit 2-1 in Front. Die Blues hielten dagegen und waren wiederum, diesmal durch Pavol Demitra(55.pp) erfolgreich, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Die Freude über den Ausgleich war aber nur von kurzer Dauer, dann schlugen erneut Iginla und mit einem 'Empty Netter' Steven Reinprecht(60.en) zum 4-2 Endstand zu.
Phoenix - Edmonton 4-5 OT (1-2/2-1/1-1/0-1) Ryan Smyth(21./63.) beendete mit seinem zweiten Tor heute Morgen die unterhaltsame Partie zwischen den Phoenix Coyotes und den Edmonton Oilers nach knapp 2 1/2 Minuten in der Overtime. Insgesamt neun Trefferbei wechselnden Führungen sahen die 16.839 Besucher im Westen Kanadas.
Noch keine 1 1/2 Minuten waren absolviert als Mike Sillinger(2.) die Coyotes mit 1-0 in Front schoss. Die Oilers zeigten sich hiervon unbeeindruckt und antworteten noch vor der ersten Pause mit zwei Toren von Georges Laraque(11.) und Jason Smith(13.). Als dann auch noch Ryan Smyth sein erstes Tor markiert hatte, sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Westkanadier aus.
Doch weit gefehlt auch die Coyotes hatten mit Tyson Nash(33.) und Chris Gratton(39.) noch zwei Joker, die zum 3-3 ausgleichen konnten, in peto. Den besseren Start ins dritte Drittel erwischten wieder die Hausherren. Nur 91 Sekunden nach der Pause war es Steve Staios(42.), der für eine erneute Führung sorgen konnte und diese hatte bis zur Schlussphase des Spielabschnitts, bis Daymond Langkow(59.) seinen Coyotes noch einen Punkt bescherte, Bestand.