Serge Aubin(ATL) springt in den an der Bande stehenden David Hale(NJD).
Ohne ihren Toptorjäger Ilya Kovalchuk kamen die Atlanta Thrashers zu einem 3-2 Achtungserfolg bei den New Jersey Devils. Warum er Kovalchuk auf die Tribüne verbannt hatte, ließ Headcoach Bob Hartley nicht aus sich herauslocken. "Fragen sie ihn selbst er kennt den Grund. Ich habe hier 20 Jungs gecoached und die haben gewonnen. So einfach ist das." Garnet Exelby(28.) mit seinem ersten Saisontor, Patrik Stefan(30.) und im Powerplay Dany Heatley(55.pp) zeichneten sich als die drei Torschützen der Gäste aus.
Die insgesamt enttäuschend auftretenden und behäbig wirkenden Devils konnten im Mitteldrittel zwei Mal durch Brian Gionta(29.) und Patrik Elias(31.) den Spielstand egalisieren. Im Schlussabschnitt hatten sie auch etwas Pech am Schläger, als Scott Gomez und Paul MArtin jeweils nur das Torgestänge trafen.
Washington - Florida 4-1 (0-0/0-1/4-0) Nur Stunden nachdem sie ihren Topscorer Robert Lang an die Detroit Red Wings im Austausch gegen Tomas Fleischmann abgegeben hatten, kam das Tabellenschlusslicht der Southeast Division, die Washington Capitals, zu einem 4-1 Sieg bei den Florida Panthers.
Alle vier Treffer der Gäste aus der US-Hauptstadt fielen dabei im Schlussdrittel. Brian Willsie(45.), Kip Miller(52.), Alexander Semin(57.) und Mike Grier(60.en) sprangen in die Bresche für Lang, der im bisherigen Saisonverlauf meist bei den Capitals für Punkte gut war.
Das einzige Tor der Panthers, die sich in der Schlussphase der Partie regelrecht überrumpeln ließen, markierte Mike Van Ryn(32.pp) zur Mitte der Partie aus einer Überzahlsituation heraus.
N.Y. Islanders - Buffalo 4-2 (1-0/2-2/1-0) Ein sogenanntes '4-Punkte Spiel' hatten heute Nach die New York Islanders bei ihrem ärgsten Verfolger auf einem Playoffplatz, den Buffalo Sabres, zu absolvieren und die Mannen aus Long Island erwiesen sich im rechten Moment als nervenstark.
Mit 4-2 Toren verließen sie das Eis der HSBC Arena von Buffalo als Sieger und bauten ihren Vorsprung in der Tabelle gegenüber den Hausherren auf neun Zähler aus.
Ein scheinbar uneinholbarer Vorsprung, wie der den Roman Hamrlik(34.) und Mattias Weinhandl(37.pp) im Mittelabschnitt binnen drei Minuten zur 3-1 Führung der Islanders herausschossen.
Die Sabres wussten was für sie auf dem Spiel stand, wie wichtig heute Nach zwei Punkte gewesen wären und übten nach dem Rückstand kräftig Druck auf das Gehäuse der Islanders aus. Jean-Pierre Dumont(38.pp), er hatte bereits beim 1-1 Ausgleich von Chris Drury(21.) assistiert, konnte sogar noch vor der zweiten Pause treffen.
Im Schlussdrittel brachten es die Sabres auf 19 Torschüsse, während New York nur vier Mal Martin Biron prüfen konnten. Ein Schuss der Islanders, der von Oleg Kvasha(47.) landete zum 4-2 Endstand im Netz. Das erste Tor in der unterhaltsamen Partie hatte Mariusz Czerkawski(15.) erzielt.
Columbus - Chicago 4-3 (0-1/2-2/2-0) Das Kellerduell in der Western Conference zwischen den Columbus Blue Jackets und den Chicago Blackhawks entschieden die Gäste aus Ohio mit 4-3 Toren für sich und konnten dadurch am Tabellenende nach Punkten mit ihren heutigen Gastgebern gleichziehen.
Der heutige Sieg war erst Columbus' dritter Erfolg auf fremden Eis in dieser Saison. Lange Zeit hatte es auch gar nicht danach ausgesehen, dass die Blue Jackets gewinnen würden. Nach Gegentreffern von Kyle Calder(12.), Bryan Berard(30.pp) und Brett Mclean(37.pp), bei einem eigenen Tor durch Tim Jackman(22.), lagen die Blue Jackets im Mittelabschnitt bereits mit 1-3 im Hintertreffen.
In den letzten gut 20 Minuten spielten die Gäste unbefreit auf. Belohnt wurden sie durch weitere Tore von David Vyborny(40.pp), Geoff Sanderson(52.) und Luke Richardson(58.).
Minnesota - Dallas 1-3 (0-0/1-1/0-2) Zum zehnten Mal zuhause ungeschlagen blieben die Dallas Stars auch heute Nacht in ihrer Partie gegen die Minnesota Wild. Die Texaner waren von der ersten Spielminute an die Mannschaft, welche die Akzente setzen konnte. Nur mit dem Tore schießen haperte es anfangs noch.
Trotz einer haushohen Überlegenheit, in den ersten zwei Spielabschnitten kamen die Stars nicht über ein 1-1 Remis bis zur zweiten Pause hinaus. Andrew Brunette(21.) und Philippe Boucher(34.) hatten hier Tore ausgetauscht.
Versäumtes holten die Stars dann im Schlussdrittel nach. Innerhalb von knapp drei Spielminuten waren es Stu Barnes(52.sh) mit einem 'Shorthander' und Bill Guerin(55.), die den Sieg der Hausherren unter Dach und Fach brachten.
Edmonton - Phoenix 7-2 (1-0/5-1/1-1)
Daniel Cleary(PHO) macht Platz für die Scheibe nach einem Schuss von Cale Hulse(PHO).
Fünf Tore in gut 5 1/2 Minuten das hatte noch nie eine Mannschaft in der Franchisegeschichte der Edmonton Oilers geschafft. Heute gelang das Kunststück Fernando Pisani(30.pp), Adam Oates(31.), Shawn Horcoff(34.) und Ethan Moreau(34./38.) im Mittelabschnitt beim 7-2 Kantersieg über die desolat wirkenden Phoenix Coyotes, die noch kurz vor dem Torereigen ihrer Gäste den Spielstand durch Jeff Taffe(28.pp) hatten egalisieren können. Ryan Smyth(9.) war bereits im ersten Durchgang die 1-0 Führung für die Westkanadier gelungen.
Das Schlussdrittel verlief wesentlich unspektakulärer, angesichts der klaren Angelegenheit auch kaum verwunderlich. Die Ergebniskorrekturen zum 7-2 Endstand schafften Edmontons Marc-Andre Bergeron(45.) und Coyote Radoslav Suchy(53.).
Pittsburgh - San Jose 2-4 (0-1/0-1/2-2) Etwas leichter als sie dann tatsächlich war, hatten sich die San Jose Sharks wohl ihre Hausaufgabe gegen die Pittsburgh Penguins vorgestellt. Am Ende setzte sich aber die Cleverness und Abschlussstärke der Kalifornier gegenüber dem punktschlechtesten Team der Liga durch.
Durch die heutige 2-4 Niederlage steht für die Penguins hochoffiziell das fest, was schon jeder vorher wusste, dass die diesjährigen Playoffs für sie auch rein rechnerisch nicht mehr erreicht werden können.
Brad Stuart(14.pp), der auffälligste Akteur auf Seiten der Hausherren Patrick Marleau(33.), Tom Preissing(51.pp) und Alex Korolyuk(55.) erzielten die Treffer beim Arbeitssieg der Sharks. Auf der Gegenseite konnten Konstantin Koltsov(48.) und Milan Kraft(59.) Sharks' Schlussmann Evgeni Nabokov bezwingen und verdientermaßen Ergebniskosmetik betreiben.
Die Penguins hatten wenn gleich spielerisch unterlegen, niemals aufgegeben und bis zum Ertönen der Schlusssirene gekämpft. Angesichts ihrer momentanen Situation nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.