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2004-02-24 

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SPIELTAG 24.02.2004

Florida - Boston 2-0 (0-0/1-0/1-0)

Roberto Luongo und Mike VanRyn(FLO) lassen Brian Rolston(BOS) nicht an die Scheibe kommen.

Die Florida Panthers erwiesen sich erneut als unliebsamer Gegner der Boston Bruins. Zum ersten Mal seit dreizehn Spielen blieben die Bruins ohne Zähler. Die letzte Partie, die sie in der regulären Spielzeit verloren hatten war ebenfalls gegen die Panthers, damals am 27. Januar war es eine 1-2 Niederlage, heute Nacht verloren sie im heimischen Fleet Center mit 2-0.
Gästeschlussmann Roberto Luongo erwies sich für die Hausherren als unüberwindbar. Mit 38 Paraden, darunter einige eigentlich unhaltbare Schüsse, bewies Luongo, dass er unter den jungen Schlussleuten zu den Besten seines Faches gehört und verdiente sich mit Bravour seinen fünften Saison-Shutout.
Auch im Spiel nach vorne konnten die Panthers überzeugen. Zwar nicht ganz so druckvoll wie ihre Gastgeber, dafür aber konsequent im Abschluss. Darcy Hordichuk(23.) und Andreas Lilja(50.) gaben Andrew Raycroft im Tor der Bruins jeweils das Nachsehen.

Montreal - N.Y. Rangers 4-1 (2-0/1-1/1-0)
Es scheint fast so, als würden die diesjährigen Playoffs zum siebten Mal in Folge ohne die New York Rangers statt finden. In einem sogenannten 4-Punkte Spiel gegen den achtplatzierten der Eastern Conference, die Montreal Canadiens, verlor das Team vom 'Big Apple' deutlich mit 1-4 und liegt nun schon 13 Zähler hinter einem Playoffplatz.
Die Hausherren hatten das erste Drittel völlig verschlafen und gerieten durch Gegentore von Saku Koivu(2.) und Mike Ribeiro(20.) mit 0-2 ins Hintertreffen. Ein Rückstand, der sich letztendlich als vorentscheidend herausstellte.
Zwar wurde das Spiel der Rangers nach der Pause besser, Jaromir Jagr(34.pp) ließ mit seinem Powerplaytor die 18.500 Zuschauer im Madison Square Garden sogar noch einmal auf eine Spielwende hoffen, doch die Canadiens blieben hiervon unbeeindruckt und zeigten sich im Kontern stets gefährlich.
Verteidiger Patrice Brisebois(37.pp) bei nummerischer Überlegenheit im zweiten Durchgang und Jason Ward(44.) zu Beginn des Schlussabschnitts besiegelten New Yorks Niederlage und ließen manche 'Fire Sather' Rufe unter den Fans der 'Blueshirts' laut werden.

Tampa Bay - Washington 6-3 (2-1/0-1/4-1)
Nur gut zwei Drittel lang konnten die Washington Capitals auf eigenem Eis mit den Tampa Bay Lightning mithalten, dann wurden sie von ihren Gästen unter der Regie von Martin St. Louis vorgeführt und mussten noch eine deutliche Schlappe hinnehmen. Martin St. Louis(59.) assistierte bei drei Toren des Tabellenführers in der Southeast Division und krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 6-3 Endstand.
Zwischenzeitlich, nach den Toren von Josef Boumedienne(15.pp), Brian Willsie(22.) und Anson Carter(43.) lagen die Capitals sogar mit 3-2 in Front. Dem folgenden Angriffsdruck der Lightning, als sich diese ein Torschussverhältnis von 14-1 herausarbeiteten, war auch Olaf Kölzig im Kasten der Hausherren nicht gewachsen.
Trotz der sechs Gegentore durch Darryl Sydor(1.), Vincent Lecavalier(16.pp), Fredrik Modin(45.pp) und Dave Andreychuk(46.pp) während Rick Berry eine 5-Minuten Strafe absaß, Ruslan Fedotenko(57.) sowie St. Louis brachte es Kölzig noch auf 29 Rettungstaten.

Carolina - Toronto 2-1 (0-0/1-1/1-0)
Wieder einmal hatten die Toronto Maple Leafs ihre Probleme mit den Carolina Hurricanes, die sich als schwer auszurechnender Kontrahent erwiesen und sich von ihrem Auftritt im Air Canada Center von Toronto mit einem 2-1 Sieg verabschiedeten.
In der von beiden Mannschaften sehr körperbetont geführten Partie entschied das bessere Überzahlspiel der Gäste über Sieg und Niederlage. Beide Tore der Hurricanes von Erik Cole(38.pp) und NHL-Veteran Ron Francis(45.pp) fielen als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen.
Dagegen ließen die Maple Leafs sechs Überzahlsituationen ungenutzt. Ihre 1-0 Führung hatte Nik Antropov(35.sh) zur Mitte der Partie in Unterzahl erzielt. Die größte Chance zum Ausgleich hatte in der Schlussminute Joe Nieuwendyk. Seinen Schuss wehrte jedoch der aus Toronto stammende Schlussmann der Hurricanes, Kevin Weekes, mit einer Glanztat ab.

Detroit - Edmonton 1-1 (0-1/0-0/1-0/0-0)

Tomas Holmstrom(DET), Steve Staios und Tommy Salo(EDM) drängeln sich auf 1 1/2 Quadratmeter.

Die Edmonton Oilers bewiesen vor gut 16.000 Fans auf heimischen Eis, dass sie durchaus mit den ganz großen der Liga mithalten können. Mit einem 1-1 Unentschieden erkämpften sie sich gegen die Detroit Red Wings einen Punkt und hielten damit ihre Hoffnungen auf einen Playoffplatz wach. Ganz andere Ziele haben da ihre Gäste, die durch den Zähler mit den Ottawa Senators als punktbestes Team der Liga gleichzogen.
Die Torschützen in der ausgeglichenen Partie waren auf Seiten der Oilers, die mit viel Elan gestartet waren, Jason Chimera(7.) und bei den Gästen sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Nicklas Lidstrom(53.).
Das Tor der Detroit Red Wings hütete heute zum ersten Mal Marc Lamothe. Für ihn, dem Schlussmann der Grand Rapids Griffins war es erst die dritte NHL-Partie. Seinen letzten NHL-Einsatz hatte er vor gut vier Jahren, in 1999, bei den Chicago Blackhawks.

Anaheim - Phoenix 1-1 (0-0/1-1/0-0/0-0)
In einer von vielen unfairen Aktionen und Nicklichkeiten gekennzeichneten Partie trennten sich die Mighty Ducks of Anaheim und die Phoenix Coyotes in der Glendale Arena mit einem 1-1 Unentschieden. So richtig nach vorne in der Tabelle der Western Conference bringt die heutige Punkteteilung keine der beiden Mannschaften.
Beide Treffer der Partie fielen innerhalb einer Viertelstunde im Mittelabschnitt. Jason Krog(24.) brachte die Gäste aus Kalifornien mit 1-0 in Front und angesichts der Powerplayschwäche der Kontrahenten die zusammen 15 Überzahlsituationen ungenutzt ließen egalisierte bezeichnenderweise bei Unterzahl Daymond Langkow(39.sh) den Spielstand.
In den noch verbleibenden gut 25 Spielminuten incl. Verlängerung hatten die Coyotes die besseren Torchancen, fanden jedoch in Anaheims Schlussmann Jean-Sebastien Giguere, bei seinem achten start in Folge, ihren Meister. Giguere beendete seinen Auftritt mit 37 Rettungstaten.

Nashville - Los Angeles 0-3 (0-1/0-1/0-1)
Nur zwei Zähler trennte die im Westen den sechsten Rang einnehmenden Nashville Predators und die neuntplatzierten Los Angeles Kings vor ihrem heutigen Aufeinandertreffen im Staples Center von L.A. Mit einem 3-0 Erfolg konnten die Hausherren einen gewaltigen Sprung im Klassement nach vorne machen und belegen nun punktgleich diesen Rang sechs.
Dabei bewies zum zweiten Mal in Folge Ian Laperriere(9./47.pp) mit zwei Treffern seine Torjägerqualitäten und auch Michael Cammalleri(23.) konnte Gästeschlussmann Tomas Vokoun bezwingen. Für die Predators bedeutete dies die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge. Vor allem weil sich auch Cristobal Huet im Tor der Kalifornier bei 21 Schüssen keine Blöße gab. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison blieben damit die Predators gegen Los Angeles ohne Torerfolg.

Columbus - San Jose 2-4 (1-2/0-0/1-2)
Die Columbus Blue Jackets können anstellen was sie wollen in fremden Arenen sehen sie kein Land. Heute Morgen gingen sie im HP Pavillon gegen die San Jose Sharks mit 2-4 Toren unter. Der letzte Auswärtssieg der Blue Jackets liegt bereits zwölf Partien zurück.
Dabei hatte es gar nicht so schlecht für die Gäste begonnen. Gleich die erste Unachtsamkeit der Sharks hatte Rostislav Klesla(3.) zur 1-0 Führung von Columbus genutzt. Von dem Gegentor wachgeküsst dominierten fortan die Sharks das Spielgeschehen. Auch erfolgserlebnisse ließen nicht lange auf sich warten. Alyn Mccauley(5.) und Marco Sturm(20.) in deutscher Koproduktion mit Christian Ehrhoff drehten die Partie noch vor der ersten Pause zu Gunsten der Kalifornier.
Auch im zweiten Durchgang waren die Sharks das spielbestimmende Team - jedoch ohne zählbaren Erfolg. Diesen holte Jonathan Cheechoo(41.ps/57.) mit zwei Treffern im Schlussdrittel, darunter ein verwandelter Penalty zum 3-1, nach. In der Zwischenzeit war zwar Anders Eriksson(51.) noch das Anschlusstor gelungen, der Heimsieg der Kalifornier schien jedoch ungefährdet.

 

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