Erik Rasmussen(NJD) befördert Oleg Saprykin(CAL) unsanft an die Bande.
Mit seinen Saisontreffern 24 und 25 hat der Tscheche Patrik Elias(5./37.) die New Jersey Devils wieder einmal wie so häufig fast im Alleingang den Sieg gebracht. Es war bereits das 27. Mal in seiner Karriere und zweite Mal hintereinander, dass er zwei Treffer in einer Partie markieren konnte. In einem von den Hausherren überlegen geführten ersten Abschnitt brachte er seine Farben mit 1-0 in Front.
Auch beim 1-1 der Flames durch Chuck Kobasew(26.pp) wurde Elias zu einem Hauptakteur, in dem er sich nämlich bei den Offiziellen lautstark über die fehlende Abseitsentscheidung beschwerte und dafür zwei Minuten in die Kühlbox marschierte. Zum Glück für die Devils blieb diese Unterzahl aber ohne Folgen, genauso wie nur kurze Zeit später eine Fünfminütige, als Verteidiger Colin White nach einem rüden Stockcheck eine Matchstrafe bekam. Zur Abrundung dieser ganzen Ereignisse sorgte Elias nur kurz nach Ablauf für die abermalige Führung der Teufel.
Diese sollte aufgrund der folgenden defensiven Spielweise bis 14 Sekunden vor dem Ende anhalten, dann sicherte Turner Stevenson(60.en) mit seinem 3-1 die zwei Punkte für New Jersey endgültig.
Ottawa - Pittsburgh 6-3 (3-1/1-2/2-0) Die Pittsburgh Penguins können anstellen was sie wollen, am Ende verlassen sie das Eis als Verlierer - und das gestern in der Nachmittagspartie gegen die Ottawa Senators zum 18. Mal in Folge. Mit 3-6 Toren deutlicher als die Kräfteverhältnisse tatsächlich waren.
Die kanadischen Gäste erwischten den besseren Start und konnten sich dadurch im ersten Durchgang eine 3-1 Führung durch Tore von Antoine Vermette(3.), Martin Havlat(6.) und Chris Phillips(19.) herausschießen. Hoch anrechnen muss man den Penguins, dass sie sich auch nach dem Rückstand nicht aufgaben und sogar noch einmal durch Aleksey Morozov(17.pp), Milan Kraft(22.) und Ryan Malone(38.) den Spielstand egalisieren konnten.
Kaum war der Gleichstand gelungen, war es auch schon wieder vorbei mit der Hoffnung auf einen Punkt. Chris Neil(39.) brachte nur 56 Sekunden nach dem Ausgleich die Senators wieder in Front. Die Gäste ließen im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und bauten ihre Führung durch zwei weitere Treffer von Martin Havlat(57./60.en) weiter aus.
St. Louis - Chicago 2-3 OT (1-1/0-0/1-1/0-1) Stephane Robidas(65.) hätte den Zeitpunkt kaum besser wählen können um sein erstes NHL-Tor für die Chicago Blackhawks zu erzielen. Nur noch 20 Sekunden wären in der Verlängerung zu absolvieren gewesen, als er mit einem Flachschuss Gästegoalie Chris Osgood bezwang und die Blackhawks zu einem 3-2 Heimsieg führte.
Den St. Louis Blues bleibt der Trost des Ehrenpunktes und dass sie dadurch vorerst wieder unter die ersten acht der Western Conference gerutscht sind.
Die 60 Minuten der regulären Spielzeit verliefen ausgeglichen. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend gegenseitig. Zwei Mal nach Toren von Keith Tkachuk(6.pp) und Eric Weinrich(58.) lagen die Blues in Front. Die Blackhawks antworteten darauf aber postwendend durch Tore von Mark Bell(11.) und Kyle Calder(59.pp).
Anaheim - Dallas 0-4 (0-1/0-1/0-2) Die Dallas Stars nehmen durch ihren gestrigen 4-0 Heimsieg über die in allen Belangen überforderten Mighty Ducks of Anaheim wieder Kurs auf die Tabellenführung in der Pacific Division. Nach acht Heimpartien in Folge ohne Niederlage und elf Siegen aus den letzten 16 Partien beträgt Dallas' Rückstand auf die schon enteilt scheinenden San Jose Sharks nur noch vier Zähler.
Von der ersten Spielminute an kontrollierten die Texaner das Spielgeschehen in der American Airlines Arena. Angesichts dieser Überlegenheit mussten gezwungenermaßen auch Tore fallen. Jere Lehtinen(18.pp) im ersten, Mike Modano(29.) im zweiten und Brenden Morrow(41.) sowie Pierre Turgeon(49.pp) im dritten Spielabschnitt ließen Gästegoalie Jean-Sebastien Giguere kaum eine Abwehrchance.
Einen relativ ruhigen Nachmittag verlebte dagegen Dallas' Schlussmann Marty Turco, der nur 14 Rettungstaten benötigte um zu seinem 18. NHL-Shutout zu kommen.
Colorado - Minnesota 3-1 (1-0/1-1/1-0) Headcoach Jacques Lemaire war trotz der 1-3 Heimniederlage seiner Minnesota Wild gegen die Colorado Avalanche zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. "Was soll ich meine Jungs rügen. Wer gegen die beste Mannschaft der Liga nur 14 Torschüsse und fünf Torchancen zulässt, der hat nicht schlecht gespielt." Die Avalanche, zuletzt mit Ladehemmung, erwiesen sich heute Nacht als Meister beim Ausnutzen ihrer Torgelegenheiten. Schön verteilt auf die drei Drittel, bei dem sie in keinem mehr als fünf Mal Minnesotas Schlussmann Dwayne Roloson prüften, konnten Milan Hejduk(7.), Joe Sakic(37.) und Paul Kariya(51.) die Scheibe im Netz ihrer Gastgeber unterbringen.
Auf Seiten der engagiert aber erfolglos anstürmenden Wild war nur Marc Chouinard(28.) zum 1-1 Zwischenstand im Abschluss erfolgreich.