Was soll ich tun! Ratlosigkeit spiegelt sich in den Gesichtern auf der Bank der Penguins und bei ihrem Headcoach Ed Olczyk wieder.
Mit den Florida Panthers gab heute Nacht eine Mannschaft, die sicherlich nicht zu den Topadressen der Liga zählt, ihre Visitenkarte in der Mellon Arena von Pittsburgh ab und trotzdem standen die Penguins am Ende wieder mit leeren Händen da.
Die Hausherren bot den gut 11.000 Zuschauern eine ihrer besseren Heimvorstellungen, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Gästekeeper Roberto Luongo hielt alle 34 Torschüsse die auf seinen Kasten kamen und sicherte sich seinen 20. NHL-Shutout.
Die Niederlage der Penguins, es war deren 13. auf eigenem Eis und deren insgesamt 17., wohlgemerkt in Folge, besiegelten die Panthers durch Treffer von Kristian Huselius(22.) und Juraj Kolnik(32.) bereits im Mittelabschnitt.
St. Louis - Detroit 1-5 (0-1/1-2/0-2) Henrik Zetterberg(21.pp/37.pp) war der Mann des Abends in der Joe Louis Arena von 'Hockeytown' für die Detroit Red Wings in ihrer Partie gegen die St. Louis Blues. Zwei Powerplaytore sowie eine Vorlage auf den Treffer von Darren Mccarty(47.) gingen auf das Konto des jungen schwedischen Stürmers und so kamen die Hausherren zu einem ungefährdeten 5-1 Erfolg.
Die Blues konnten nicht lange auf eine Fortsetzung ihrer Serie von drei Siegen in Folge hoffen. Bereits zur Mitte des ersten Spielabschnitts erwischte sie Kirk Maltby(12.sh) mit der 1-0 Führung bei Unterzahl eiskalt. Selbst nachdem Doug Weight(26.) im Mitteldrittel den Rückstand verkürzt hatte, kam nie der Eindruck auf als könnte der Sieg der Red Wings, bei denen sich desweiteren Ray Whitney(57.) als Torschütze auszeichnen konnte, doch noch in Gefahr geraten.
Die Red Wings sind durch den heutigen doppelten Punktgewinn wieder alleiniger Tabellenführer in der Western Conference.
Tampa Bay - Buffalo 3-4 OT (0-1/0-1/3-1/0-1) Das zur Zeit unterhaltsamste Eishockey der Liga wird den Fans in der HSBC Arena von Buffalo geboten oder dort wo die Buffalo Sabres gerade antreten. Die Sabres holen sich mit ihrer offensiven Spielweise Punkt um Punkt und erhalten sich damit die Chance doch noch an den Playoffs teilzunehmen.
Heute Nacht beim 4-3 Sieg über die Tampa Bay Lightning hatten sie zunächst nicht das Quentchen Glück auf ihrer Seite, als die Gäste im dritten Drittel zwei Mal einen 2-Tore Rückstand durch Treffer von Dave Andreychuk(45.pp/59.), er holte sich seinen an Brett Hull verlorenen NHL-Rekord mit den meisten geschossenen Powerplaytreffern wieder zurück, und Cory Stillman(60.) zum 3-3 egalisieren konnten.
Daniel Briere(64.) bügelte dies nach drei Minuten in der Verlängerung, indem er das 4-3 Siegtor für die seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagenen Sabres markierte, wieder aus.
In der regulären Spielzeit hatten Miroslav Satan(19./56.) sowie Brian Campbell(36.) für die Hausherren getroffen, wobei der Deutsche Jochen Hecht bei zwei Treffern mit einem Assist beteiligt war.
Colorado - Dallas 1-5 (0-0/0-2/1-3) So richtig rund läuft es zur Zeit bei den Colorado Avalanche wahrlich nicht. Nach herben Heimniederlagen gegen Vancouver und Edmonton mussten sie sich heute Nacht zum ersten Mal in dieser Saison auch von den Dallas Stars geschlagen geben.
Mit 5-1 Toren gingen die Avalanche bei den heimstarken Texanern unter. Emotions- und torlos verlief der erste Spielabschnitt, in dem die Kontrahenten viel Respekt voreinander zeigten. Die erste Strafzeit gegen Colorado nutzte Pierre Turgeon(26.pp) zur 1-0 Führung aus. Doch erst nachdem Jason Arnott(34.) auf 2-0 erhöht hatte wurde die Partie lebhafter und auch die 'Avs' kamen zu ein paar Torchancen.
Ein Debakel bahnte sich für die Gäste aus Denver im Schlussdrittel an, als erneut Jason Arnott(45.) sowie Scott Young(48.) einen 4-0 Vorsprung herausschossen und die Avalanche anschließend bei mancher unfairen Aktionen ihren Frust freien Lauf ließen. Eine weitere Überzahlsituation nutzte Jason Arnott(60.pp) um sechs Sekunden vor Spielende seinen Hattrick zu komplettieren. Kurz zuvor war Karlis Skrastins(58.sh) das einzige Tor der enttäuschend auftretenden Avalanche gelungen.
Columbus - Phoenix 2-3 (0-0/2-1/0-2) Die Hoffnung stirbt zuletzt. Schenkt man den Spielern der Phoenix Coyotes glauben, dann hat ihr Team nach dem 3-2 Heimerfolg über die Columbus Blue Jackets doch noch Chancen auf eine Playoffteilnahme. So überzeugend war der heutige Auftritt der Coyotes aber keineswegs, als dass man daraus soviel Optimismus ziehen könnte. Phoenixs heutiger Gast, die Blue Jackets sind mit bisher nur drei Siegen in der Fremde das auswärtsschwächste Team in der Liga und die Coyotes konnten sie erst mit zwei Treffern von Paul Mara(57.pp) und Daymond Langkow(60.) im Schlussspurt bezwingen.
In den ersten zwei Spielabschnitten waren die Blue Jackets eindeutig das bessere Team mit dem schönerem Kombinationsspiel, den hochkarätigeren Chancen und 2-1 Toren gewesen. Trevor Letowski(26.) und Jaroslav Spacek(37.) brachten Columbus hochverdient mit 2-0 in Front. Doch noch vor der zweiten Pause meldeten sich die Coyotes zurück und überwanden durch Jeff Taffe(38.) den jungen Gästeschlussmann Pascal Leclaire, der sein NHL-Debut gab, zum ersten Mal.
Nashville - Anaheim 3-2 OT (1-0/1-0/0-2/1-0) Scott Walker(64.) avancierte mit dem 3-2 Siegtor nach gut 3 1/2 Minuten in der Overtime und zwei Vorlagen in der regulären Spielzeit, die Nashvilles Neuzugang Steve Sullivan(20.) sowie David Legwand(32.) zum Torerfolg nutzten, zum Matchwinner für die Predators im Pond of Anaheim der Mighty Ducks.
Die zweite halbe Stunde gehörte den Hausherren. Sie drängten mit aller Macht auf den Ausgleich, was ihnen auch noch gelingen sollte. Samuel Pahlsson(42.) und Vitaly Vishnevski(51.), bei dessen Schuss Nashvilles Schlussmann Tomas Vokoun eine unglückliche Figur machte, retteten ihnen im Schlussdrittel einen Ehrenpunkt.
Für die Mighty Ducks war die heutige 2-3 Pleite die erste Niederlage nach fünf Heimsiegen in Folge.