Mike Dunham(NYR) war die Endstation für Shawn Bates(NYI).
Ein turbulentes, torreiches Derby lieferten sich die New York Rangers und die New York Islanders im Madison Square Garden von Manhattan, wobei am Ende die in der Tabelle schlechter platzierten Hausherren mit 6-2 Toren die Nase vorne hatten.
NHL-Veteran Mark Messier(3.), Petr Nedved(5.) und Matthew Barnaby(18.) legten bereits im ersten Drittel mit ihren Toren zur 3-0 Führung den Grundstein für den Erfolg der Rangers, die eine Niederlagenserie von drei Partien in Folge beenden konnten.
Die Islanders fanden nie richtig zu ihrem Spiel auch nicht nachdem im Mitteldrittel Justin Papineau(23.pp) und Mattias Weinhandl(34.) zwei Mal den Rückstand auf zwei Tore verkürzen konnten. Nachdem Jaromir Jagr(29.) noch im zweiten Durchgang und Alexei Kovalev(45.) sowie Bobby Holik(47.) zu Beginn des Schlussabschnitts mit ihren Treffern zum 6-2 endgültig ales klar gemacht hatten wurde die Partie etwas ruppiger. Die Islanders, die zum ersten Mal seit sechs Partien wieder verloren, ließen ihren Frust freien Lauf. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter 132 Strafminuten.
New Jersey - Washington 1-3 (0-0/1-2/0-1) Die Washington Capitals scheinen immer besser zu werden umso mehr ihrer Topverdiener sie an die Konkurrenz abgeben. Erstmals ohne ihren Torjäger Peter Bondra hatten die Capitals zuhause gegen die New Jersey Devils anzutreten und entschieden die Partie aufgrund der Spielanteile glücklich mit 3-1 Toren für sich. Ein Sieg, den die Hausherren hauptsächlich ihrem Schlussmann Olaf Kölzig zu verdanken hatten. Kölzig ließ sich nur einmal von Patrik Elias(35.) bezwingen und war mit insgesamt 43 Paraden der große Rückhalt.
Neben Kölzig versöhnten Mike Grier(27.), Matt Pettinger(37.pp) und Robert Lang(45.) die 14.595 ins MCI Center gekommenen Fans.
Weniger erfreut über den Spielverlauf waren die Gäste, die ganz stark begonnen hatten und vor allem im ersten Spielabschnitt hochkarätige Einschussmöglichkeiten kläglich vergaben. "So ein Spiel dürfen wir nicht verlieren. Wir brauchen jeden Zähler," äußerte sich Devils einziger Torschütze unzufrieden.
Toronto - Carolina 2-1 OT (1-0/0-0/0-1/1-0) Hauptsache gewonnen. Dieses Fazit konnten die Toronto Maple Leafs nach ihrem 2-1 Overtimeerfolg in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes ziehen. Nachdem sie in ihren letzten drei Partien insgesamt 15 Gegentreffer hinnehmen haben müssen, konnte vor allem die Defensivabteilung der Kanadier, bei denen Mikael Tellqvist im Tor stand, überzeugen. Tellqvist wehrte insgesamt 34 Torschüsse der optisch überlegenen Hausherren, denen Sean Hill(50.) gut zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit einen Ehrenpunkt rettete, ab.
Zwei weitere Matchwinner für die Leafs waren Bryan Mccabe(8.pp) mit seinem Powerplaytor im ersten Durchgang und schließlich Darcy Tucker(63.), dem nach gut zwei Minuten in der Verlängerung das 'Game Winning Goal' gelungen war.
Calgary - Montreal 1-4 (1-1/0-2/0-1) Nach vier Niederlagen in Folge gab es für die Montreal Canadiens im Aufeinandertreffen mit den Calgary Flames wieder einen Sieg. Auch in der Höhe verdient mit 4-1 Toren sicherten sich die Frankokanadier zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Playoffplatz.
Von der ersten Minute an kontrollierten die Hausherren das Spiel. Folgerichtig brachte sie Niklas Sundstrom(8.) auch mit 1-0 in Front. Daraufhin verstärkten die westkanadischen Gäste ihre Angriffsbemühungen und ihr Toptorjäger Jarome Iginla(19.) glich während des Zwischenspurts seiner Mannschaft zum 1-1 aus.
Dies sollte aber eines der wenigen Highlights aus Sicht der Flames gewesen sein. Nennenswerte Aktionen setzten fortan hauptsächlich die Canadiens. Zwei hiervon schlossen im Mittelabschnitt Pierre Dagenais(33./60.en) und bei Überzahl Verteidiger Patrice Brisebois(39.pp) zur 3-1 Führung ab.
Den Schlusspunkt setzte wiederum Dagenais mit einem 'Empty Net Goal'. Ausgerechnet jener Spieler der zuletzt nicht eingesetzt wurde und von der Tribüne aus die Partien seiner Canadiens verfolgt hatte, konnte sich heute als zweifacher Torschütze auszeichnen.
Atlanta - Ottawa 3-2 OT (0-0/0-2/2-0/1-0) Eine 2-3 Overtimeniederlage auf eigenem Eis gegen die Atlanta Thrashers war für die Ottawa Senators zu wenig, um ihre Tabellenführung in der Northeast Division zu verteidigen. 18.500 Fans waren in das Civic Centre von Ottawa gekommen um Senators Neuverpflichtung Peter Bondra(36.) beim Tore schießen zu bestaunen. Die Erwartungen der Fans wurden jedoch maßlos enttäuscht. Zwar erfüllte Bondra mit dem Treffer zur 1-0 Führung seine Pflicht aus einem Sieg der Hausherren wurde es jedoch nichts und das obwohl Peter Schaefer(39.) den Vorsprung der Senators im Mitteldrittel sogar auf 2-0 ausbauen konnte.
Jeff Cowan(44.) und elf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit Ilya Kovalchuk(60.) retteten die Thrashers in die Verlängerung, in der Ex-Senator Shawn Mceachern(62.pp) mit dem 3-2 Siegtor die Rolle als Spielverderber der Hausherren annahm.
Boston - Philadelphia 4-3 (2-2/1-0/1-1) Eine ganz starke Auswärtspartie lieferten die Boston Bruins heute Nacht bei den Philadelphia Flyers ab und gewannen am Ende auch verdient mit 4-3 Toren die Spitzenpartie. Den schönsten Treffer in dem hochklassigen Spiel erzielte Bostons Rookie Patrice Bergeron(37.) zur 3-2 Führung im Mitteldrittel. Zu Beginn des Schlussabschnitts gelang Glen Murray(41.pp) unmittelbar bevor eine Strafe gegen Michal Handzus abgelaufen war das vorentscheidende Tor für die Gäste. Diese waren schon im Eröffnungsdurchgang zwei Mal durch Hal Gill(5.) und Rob Zamuner(11.) in Front gegangen. Darauf konnten die Flyers aber noch antworten. Simon Gagne(5.) und John LeClair(16.) schossen sie zurück ins Spiel.
John LeClair(56.) war es auch der knapp fünf Minuten vor Spielende mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für eine spannende aber torlose Schlussphase sorgte.
San Jose - Chicago 6-3 (2-1/2-0/2-2) Gut erholt von ihrer 3-7 Schlappe am Vorabend bei den Nashville Predators präsentierten sich die San Jose Sharks bei ihrem Gastauftritt im United Center der Chicago Blackhawks. Den aufgestauten Frust über die Niederlage ließen die Kalifornier an den überforderten Blackhawks in Form von Toren aus.
Gleich deren sechs, schön verteilt auf die drei Spielabschnitte, schossen Patrick Marleau(5.pp), Wayne Primeau(15.), Vincent Damphousse(23.pp), Marco Sturm(24.), Alex Korolyuk(43.) und Rookie Jonathan Cheechoo(60.en). Der Deutsche Marco Sturm war mit einem Tor und zwei weiteren Assists der auffälligste Akteur auf dem Eis. Für ihn war es das erste 3-Punkte Spiel seit dem 12. Oktober 2002.
Das Rumpfteam der Blackhawks, vor der Partie hatte das Management belkannt gegeben, dass Teamkapitän Alex Zhamnov an die Philadelphia Flyers abgegeben wurde, hatte nicht den Hauch einer Chance und das obwohl sie sich redlich bemühten. Immerhin konnten die Hausherren durch Treffer von Tuomo Ruutu(9.), Brett Mclean(51.pp) und Bryan Berard(59.) die Niederlage am Ende optisch etwas freundlicher gestalten.
Tampa Bay - St. Louis 3-4 OT (1-0/1-1/1-2/0-1) Doug Weight(62.) sicherte nach nur 66 Sekunden in der Verlängerung mit dem 4-3 Siegtor den St. Louis Blues ihren dritten Sieg in Folge. Der heutige 4-3 Erfolg über die Tampa Bay Lightning war ein Beweis dafür, dass mit den Blues nach einem Zwischentief als sie von 13 Partien nur zwei gewinnen konnten, wieder zu rechnen ist.
Heute Nacht ließen sie sich auch von Gegentoren, Ruslan Fedotenko(14.) und Cory Stillman(35.) hatten die Gäste aus Florida zwei Mal in Front geschossen, nicht aus der Bahn werfen. Christian Backman(24.), Eric Boguniecki(45.) und Bryce Salvador(52.) drehten mit ihren Treffern das Spiel zu Gunsten der Hausherren.
Das es für die Lightning noch zu einem ehrenpunkt reichte war das Verdienst von Pavel Kubina(53.) dem zur Mitte des Schlussabschnitts der 3-3 Ausgleichstreffer gelungen war.
Vancouver - Minnesota 2-6 (0-3/1-3/1-0) Marc Crawford, ansonsten eher ein ruhiger Coach, musste sich nach der Vorstellung seiner Vancouver Canucks im Xcel Energy Center der Minnesota Wild bemühen die Fassung zu halten: "Das war unglaublich schlecht, was wir heute gezeigt haben. Solch ein Auftritt muss Konsequenzen haben. Ohne Enthusiasmus für das Spiel und ohne Engagement präsentierten wir uns heute." Auch in der Höhe verdient mit 6-2 Toren gingen die Westkanadier bei den zehntplatzierten Minnesota Wild unter.
Bereits nach 20 Minuten, in denen Marc Chouinard(4.), Antti Laaksonen(15.) mit einem Penalty und Andrew Brunette(20.) eine 3-0 Führung für die Wild herausgeschossen hatten, war die Partie entschieden. Noch 3 1/2 Minuten länger durfte Gästegoalie Dan Cloutier auf dem Eis bleiben, dann musste er von Marc Chouinard(24.) den vierten Gegentreffer bei nur zehn Torschüssen hinnehmen und wurde durch Johan Hedberg ersetzt.
Dem Schweden ging es anfangs nur unwesentlich besser. Binnen gut vier Minuten wurde er zwei Mal von Rookie Alex Henry(28.), es war sein erstes NHL-Tor, und von Marian Gaborik(32.) bezwungen.
In der noch verbleibenden knappen halben Stunde taten die Wild nur noch das Nötigste und die Canucks erwiesen ich bei einigen Attacken als schlechte Verlierer. Ergebniskosmetik auf Seiten der Westkanadier betrieben Todd Bertuzzi(22.pp) und Mattias Ohlund(55.).