An Freund und Feind vorbei erzielt Kristian Huselius(FLO) das Ausgleichstor.
Schlussmann Roberto Luongo verrichtete ganze Arbeit beim Gastauftritt der Florida Panthers in der HSBC Arena von Buffalo. Er erwies sich mit 41 Rettungstaten als Spielverderber der zur Zeit erfolgsverwöhnten und offensivstarken Buffalo Sabres.
Am Ende stand ein 1-1 Remis, aus Sicht der Sabres sicherlich ein Punkt zu wenig angesichts ihrer spielerischen Überlegenheit. Bereits nach knapp fünf Spielminuten hatte Eric Boulton(5.) mit seinem ersten Saisontor die Hausherren in Front gebracht und die Sabres machten auch danach kräftig Druck auf das Gehäuse von Luongo. Dieser gab sich aber keine Blöse mehr. 33 zu 9 lautete das Torschussverhältnis zu Gunsten von Buffalo in den ersten 40 Minuten.
Zur Mitte des Schlussabschnitts, in dem die Panthers immer besser ins Spiel kamen, drehte Marcus Nilson(50.) mit dem Ausgleichstreffer den Verlauf der Partie auf den Kopf.
Pittsburgh - N.Y. Islanders 3-4 (0-1/1-2/1-2) Vor allem ihrem guten Überzahlspiel haben es die New York Islanders zu verdanken, dass sie zuhause gegen das Tabellenschlusslicht der Eastern Conference, die Pittsburgh Penguins, nicht Federn lassen mussten und doch noch mit 4-3 Toren das Eis als Sieger verlassen konnten.
Für die Penguins, bei denen erstmals Andy Chiodo, ein 20-jähriger Junge aus Toronto, das Tor hütete, war es die 16. Niederlage in Folge. Mariusz Czerkawski(15.pp/40.pp) und Kenny Jonsson(47.pp) waren mit drei Überzahltoren die Wegbereiter. Den vierten Treffer der Hausherren erzielte Roman Hamrlik(43.) zu Beginn des Schlussabschnitts.
Zwischenzeitlich zur Mitte des zweiten Durchgangs waren die Penguins sogar mit 2-1 in Front gelegen, als Tomas Surovy(27.) und Richard Jackman(35.pp) Islanders Goalie Garth Snow das Nachsehen gegeben hatten. Für eine spannende Schlussphase sorgte Milan Kraft(52.) mit dem Anschlusstor zum 3-4 Endstand.
Phoenix - Detroit 2-5 (0-1/0-1/2-3) Gut zwei Drittel lang erwiesen sich die Phoenix Coyotes zu Besuch bei den Detroit Red Wings als unangenehme Gäste, spielten mit den favorisierten Red Wings gut mit und nachdem Chris Gratton(47.pp) aus einer nummerischen Überlegenheit heraus das 1-2 und kurz nachdem Mathieu Schneider(49.pp) den Vorsprung wieder auf zwei Tore ausgebaut hatte, Frederik Sjostrom(50.) das 2-3 gelungen war, lag sogar eine Überraschung in Form eines Punktgewinns im Rahmen des Möglichen.
Die Coyotes drängten auf den Ausgleich und wurden von den Red Wings in den letzten Minuten eiskalt ausgekontert. Kris Draper(59./60.en) war im Schlussspurt noch zwei Mal für die Hausherren erfolgreich, die am Ende deutlich mit 5-2 Toren die Partie für sich entschieden.
Die ersten zwei Tore der Red Wings hatten Mathieu Dandenault(14.) und Brett Hull(37.pp) erzielt. Für Hull war es der 263. Powerplaytreffer seiner NHL-Karriere womit er mit NHL-Rekordhalter Dave Andreychuk gleichziehen konnte.
San Jose - Nashville 3-7 (2-2/0-3/1-2)
Patrick Marleau(SAN) scheitert nach einem Alleingang an Tomas Vokoun(NAS).
Die Verpflichtung von Steve Sullivan(10.pp/13.pp/38.pp), er kam aus Chicago und bestritt heute Nacht seine erste Partie für Nashville, hat sich für die Predators ausgezahlt. Bei dem 7-3 Heimerfolg über die San Jose Sharks konnte Sullivan drei Tore erzielen und bereitete einen weiteren Treffer von Kimmo Timonen(26./42.pp) zum 4-2 Zwischenstand vor.
Grottenschlecht war das 'Penalty Killing' der Gäste aus Kalifornien, die noch ein weiteres Powerplaytor der Hausherren von Scott Walker(41.pp) und damit deren fünf hinnehmen mussten. Auf verlorenem Posten standen die Gästeschlussleute Evgeni Nabokov und ab der zweiten Pause Vesa Toskala die es zusammen auf nur 13 Saves brachten.
Die Erfolgserlebnisse der Sharks besorgten Patrick Marleau(5.) und Nils Ekman(15.sh) im ersten Durchgang und Scott Thornton(47.) als die Partie längst zu Gunsten der Hausherren entschieden war.
Edmonton - Colorado 5-1 (1-0/3-0/1-1) Wer gedacht hatte, dass es recht viel schlechter als bei der 0-1 Heimniederlage gegen Vancouver am Samstag nicht mehr gehen konnte, sah sich heute Nacht eines besseren belehrt. Die Colorado Avalanche boten ihren 18.007 Fans im Pepsi Center von Denver eine desolate Vorstellung gegen die Edmonton Oilers. Die Westkanadier gingen mit viel Engagement und Willenstärke ans Werk und ließen den Avalanche nicht den Hauch einer Chance.
Nach 30 zu 15 Torschüssen und mit 5-1 Treffern verließen die Oilers am Ende als Sieger das Eis. Ryan Smyth(19.pp), Igor Ulanov(25.), für ihn war es das erste Saisontor, Steve Staios(26.), Jason Smith(31.) und Shawn Horcoff(48.) bereiteten Philippe Sauve sowie zwischenzeitlich David Aebischer in negativer Sicht einen denkwürdigen Abend.
Deren Gegenüber Tommy Salo im Tor der Oilers hatte 60 Minuten lang so gut wie nichts zu tun, wurde aber 30 Sekunden vor Spielende durch Brett Clark(60.) um einen Shutout gebracht.
Columbus - Anaheim 1-3 (1-1/0-0/0-2) Durch zwei späte Tore von Vaclav Prospal(59.) und Sergei Fedorov(60.en), als das Gehäuse der Columbus Blue Jackets bereits verwaist war, kamen die Mighty Ducks of Anaheim doch noch zu einem 3-1 Heimsieg über die Columbus Blue Jackets.
Die Kalifornier hatten sich zuvorschwer gegen die in der Defensive sehr kompakt stehenden Gäste getan. Cam Seversons(12.) erstes Saisontor zur Mitte des Eröffnungsdrittels sollte für lange Zeit das einzige Erfolgserlebnis der Ducks gewesen sein. Zuvor hatte Geoff Sanderson(6.) die Gäste aus Ohio mit 1-0 in Front gebracht.
Im torlosen Mittelabschnitt flachte die Partie zusehends ab und wenn überhaupt, dann wären es die Blue Jackets gewesen, welche in dieser Spielphase ein Führungstor verdient gehabt hätten, doch auch sie veragaben ihre wenigen klaren Einschussmöglichkeiten kläglich.
Dallas - Los Angeles 4-3 (0-1/3-1/1-1) Mike Modano(24./29.) hat das Tore schießen doch noch nicht verlernt. Beim 4-3 Erfolg der Dallas Stars im Staples Center von Los Angeles konnte der Teamkapitän der Gäste gleich zwei Mal den Puck ins Schwarze versenken. Es war Modanos erstes 2-Tore Spiel in dieser Saison, also seit über vier Monaten. Mit seinen Treffern bracht er die Stars, die zur ersten Pause nach einem Gegentor von Luc Robitaille(11.) noch mit 0-1 in Rückstand gelegen hatten, zurück auf die Siegerstraße. Jere Lehtinen(34.pp) und Brendan Morrow(48.pp) komplettierten mit zwei Powerplaytreffern den erfolgreichen Auftritt der Texaner bei den Los Angeles Kings.
Dass diese zum fünften Mal in Folge nicht doppelt punkten konnten, daran änderten auch die Anschlusstore von Derek Armstrong(37.pp) und Sean Avery(55.). Sie waren am Ende ein Muster ohne Wert, welche nur der Spannung dienten.