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2004-02-18 

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SPIELTAG 18.02.2004

Philadelphia - Tampa Bay 2-5 (1-2/1-1/0-2)

Claude Lapointe(PHI) und Pavel Kubina(TAM) im Rennduell um den Puck

Dass sie mit den ganz großen der Eastern Conference mithalten können bewiesen die Tampa Bay Lightning heute als sie auf eigenem Eis die Philadelphia Flyers deutlich mit 5-2 Toren bezwangen. Von ihren letzten zwölf Partien verloren die Lightning nur eine und verließen zehn Mal das Eis als Sieger.
Die Lightning waren beim heutigen Aufeinandertreffen von Spielbeginn an das aktivere Team gewesen, konnten sich aber erst in den letzten 25 Spielminuten den entscheidenden Vorsprung durch Tore von Brad Richards(36.), Dan Boyle(47.) und Cory Stillman(54.) heraus schießen. Bis dahin hatten sich die Flyers als Meister beim Ausnutzen von Torchancen ausgezeichnet. Viele Gelegenheiten hatten sie in der ersten halben Stunde nicht, doch Mark Recchi(8.pp) und Tony Amonte(26.) nutzten ihre um zwei Mal den Spielstand zu egalisieren.
Die ersten zwei Führungen der Hausherren besorgten im Eröffnungsdrittel Fredrik Modin(3.) sowie Martin St. Louis(9.).

Ottawa - Washington 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0)
Washingtons Schlussmann Olaf Kölzig, zur Zeit stark in Wechselgerüchte involviert, gab heute Nacht in der Heimpartie seiner Capitals gegen die offensivstarken Ottawa Senators mit einer herausragenden Vorstellung eine gute Bewerbung für vermeintliche neue Arbeitgeber ab.
Bei dem 1-1 Remis wehrte Kölzig insgesamt 47(!) Torschüsse ab und war damit der Garant dafür, dass die Capitals nicht unter gingen. Erst knapp fünf Minuten vor Spielende fand Marian Hossa(56.) die Lücke und bugsierte die Scheibe ins Netz der 'Caps'.
Diese waren, den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellend, Ende des zweiten Durchgangs durch einen Powerplaytreffer von Sergei Gonchar(37.) mit 1-0 in Front gegangen.

Boston - Toronto 5-2 (3-1/2-1/0-0)
Im Kampf um die Tabellenführung in der Northeast Division haben die drittplatzierten Boston Bruins beim Spitzenreiter, den Toronto Maple Leafs, 5-2 gewinnen können. Lachender Dritter sind vorerst jedoch die Ottawa Senators, die durch den Punktverlust ihrer Lokalrivalen, den ersten Tabellenplatz übernommen haben.
Wohl noch mit den Gedanken in der Kabine waren die kanadischen Hausherren als Mike Knuble(1.) nach nur 32 Sekunden die Bruins in Front schoss. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem aber die Gäste in Andy Hilbert(12.) und Glen Murray(17.) die besseren Karten hatten, während bei den Leafs nur Owen Nolan(15.sh) einen 'Shorthander' erzielen konnte.
Auch im zweiten Durchgang erwischten die Bruins den besseren Start. Binnen 54 Sekunden sorgten Ted Donato(23.) und Joe Thornton(24.) für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Eine der wenigen Chancen der Maple Leafs im Mittelabschnitt schloss Matt Stajan(27.) mit dem Treffer zum 2-5 Endstand ab.
Das Schlussdrittel verlief torlos. Die Bruins mussten nichts mehr für die Offensive tun und Toronto zeigte sich meist ideenlos.

Atlanta - Montreal 4-1 (1-1/2-0/1-0)
Einmal Hui, zwei Mal Pfui. Heute bei ihrem Gastauftritt in Montreal konnten die Atlanta Thrashers wieder einmal eines ihrer besseren Spiele absolvieren. Sie bezwangen die Frankokanadier mit 4-1 Toren und das nachdem Jan Bulis(7.) die Hausherren sogar in Front gebracht hatte.
Die Führung vor gut 21.000 Zuschauern im Bell Centre währte jedoch nur 128 Sekunden, dann brachte Ilya Kovalchuk(9.pp) mit einem Powerplaytreffer die Thrashers zurück ins Spiel. Der Ausgleichstreffer ließ die Canadiens völlig den Faden verlieren. Atlanta war auch nach der ersten Pause das dominante Team.
Fast schon gezwungenermaßen mussten für sie Tore fallen, vor allem da auch Canadiens Schlussmann Jose Theodore nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte. Er musste nach Schüssen von Frantisek Kaberle(24.), Patrik Stefan(33.pp) und Dany Heatley(48.) noch drei Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen.

Minnesota - New Jersey 4-4 (0-1/3-2/1-1/0-0)
Gleich acht Treffer konnten die 12.426 Besucher in der Continental Airlines Arena von East Rutherford beim Aufeinandertreffen der vermeintlichen Defensivkünstler aus Minnesota und New Jersey bestaunen. Die Kontrahenten lieferten sich einen richtig unterhaltsamen Schlagabtausch bei dem am Ende ein leistungsgerechtes 4-4 Remis stand.
In den ersten zwei Durchgängen gingen die Hausherren drei Mal durch Tore von Erik Rasmussen(16.), Paul Martin(26.pp) und Brian Gionta(31.) in Front, wurden danach aber in der Defensive nachlässig und bekamen auch Marian Gaborik(23./39./53.pp) nicht in den Griff. Gleich drei Mal konnte der Slowake im Dress der Wild Devils' Schlussmann Martin Brodeur zur 4-3 Führung der Gäste bezwingen und seinen sechsten NHL-Hattrick einfahren. Als weiterer Torschütze der Wild zeichnete sich Sergei Zholtok(27.) aus.
Dank Brian Gionta(54.), der 6 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 4-4 ausglich kamen die Hausherren noch einmal mit einem blauen Auge und einem Punktgewinn davon.

 

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