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2004-02-17 

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SPIELTAG 17.02.2004

Ottawa - N.Y. Rangers 4-1 (0-0/1-1/3-0)

Jussi Markkanen(NYR) vereitelt eine Großchance von Daniel Alfredsson(OTT)

Den Ottawa Senators kaum etwas entgegenzubieten hatten die New York Rangers bei ihrem Heimauftritt vor 18.200 Zuschauern im Madison Square Garden von Manhattan. Mit 4-1 Toren gingen die Hausherren sang und klanglos gegen die Kanadier unter, bei denen Verteidiger Zdeno Chara(48.) einen echten 'Gordie Howe Hattrick' mit einem Tor, einem Assist und einen Fight markieren konnte.
Die Senators waren von der ersten Minute an die dominierende Mannschaft mit der ausgereifteren Spielanlage und den schöneren Kombinationen. Einzig und allein ihre Trefferausbeute ließ in den ersten zwei Dritteln zu wünschen übrig.
Den Verlauf der Partie auf den Kopf stellte Bobby Holik(36.) mit der 1-0 Führung für die Blueshirts. Doch die Rangers schlugen sich in dem Zeitraum vor der zweiten Pause selbst. Gleich zwei Mann saßen auf der Strafbank als Martin Havlat(38.pp) mit seinem 20. Saisontor den Spielstand egalisierte.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Senators, die durch den heutigen Sieg vorerst den ersten Platz in der Northeast Division eroberten, besorgten Chara und Josh Langfeld(48.) innerhalb von 41 Sekunden im dritten Drittel.
Schließlich konnte sich auch noch Bryan Smolinski(55.) in die Scorerlisten eintragen. Die New York Rangers können nun, durch ihre dritte Niederlage in Folge, ihre Playoffhoffnungen begraben. Ihr Rückstand auf die achtplatzierten Lokalrivalen von Long Island beträgt mittlerweile elf Zähler.

Los Angeles - N.Y. Islanders 1-1 (0-0/1-0/0-1/0-0)
Zum Ende ihrer acht Spiele dauernden Auswärtstour kamen die Los Angeles Kings zu Gast im Nassau Colisseum der New York Islanders zu einem versöhnlichen 1-1 Remis. In dem durchaus sehenswertem Aufeinanderteffen zur Mittagszeit, in dem sich vor allem die beiden Schlussleute Rick DiPietro und Gästekeeper Cristobal Huet mehrfach in Szene setzen und brillieren konnten, gelang den Kaliforniern zu Beginn des zweiten Durchgangs, durch Trent Klatt(22.) die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 1-0 Führung.
Die Gäste versäumten es jedoch in den Folgeminuten ihren Vorsprung weiter auszubauen - Chancen hierzu hatten sie zuhauf. Effektiver trugen da die Islanders kurz nach der zweiten Pause ihren Angriff über Trent Hunter und Arron Asham(41.) vor. In den inclusive Overtime noch zu absolvierenden 25 Spielminuten waren die Hausherren das dominante Team, fanden aber bei weiteren 19 Torschüssen in Huet ihren Meister.

Atlanta - Buffalo 2-7 (0-2/0-2/2-3)
Von wegen Erfolgsdruck lähmt. Die Buffalo Sabres haben zur Zeit richtig Spass am Tore schießen und das obwohl sie oder vielleicht gerade weil sie auf jeden Punkt angewiesen sind, um doch noch in die Playoffränge zu rutschen.
Vor über 18.000 Zuschauern in der gut besuchten HSBC Arena fegten die Sabres ihre Gäste aus Atlanta mit sage und schreibe 2-7 Toren vom Eis. Als erfolgreichster Torschütze konnte sich der slowakische Nationalstürmer Miroslav Satan(15.pp/41./43./50.) auszeichnen. Gleich vier Mal, davon drei Mal im Schlussabschnitt, traf er ins Schwarze und verbuchte damit seinen ersten Saison-Hattrick.
Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber schon längst zu Gunsten der Hausherren entschieden gewesen. Daniel Briere(20.), Ales Kotalik(26.) und Andy Delmore(33.pp) hatten mit ihren Toren zu einer 4-0 Führung nach zwei Durchgängen für klare Verhältnisse gesorgt.
Dem Torhunger ihrer Gastgeber hatten die Atlanta Thrashers nur eine überharte Gangart entgegenzubieten. Doch auch die Hausherren zeigten sich nicht gerade als Kinder der Traurigkeit und mussten insgesamt elf Mal mit einem Mann weniger auf dem Eis auskommen. Zwei Überzahlsituationen nutzten die Thrashers durch Randy Robitaille(42.pp) und Ilya Kovalchuk(52.pp), um zumindest noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

Phoenix - St. Louis 2-4 (0-1/1-1/1-2)
Die Blues haben das Gewinnen scheinbar doch nicht ganz verlernt! Seit Mitte Dezember, als sie Columbus und San Jose hintereinander schlagen konnten, gelang ihnen jetzt endlich wieder ein zweiter Sieg in Folge, wobei der gestrige Erfolg mindestens genauso verdient war wie der am Samstag über Pittsburgh.
Sehr gefällig agierten die Hausherren und hatten die Partie jederzeit im Griff. Den Torreigen eröffnete Chris Pronger(5.) im ersten Drittel, ehe Doug Weight(27.pp) im zweiten Durchgang auf 2-0 erhöhte. Shane Doans(32.) Anschluss und der Einstand durch Brian Savage(45.pp) in der fünften Minute des letzten Durchgangs brachte die Blues dabei auch nicht von ihrem Weg ab. Sie gaben weiter Gas und wurden für ihre Bemühungen noch zwei Mal belohnt.
Nachdem Jamal Mayers(56.) aus spitzen Winkel den Puck im Gehäuse untergebracht hatte - die Scheibe prallte unglücklich von Goalie Brain Bouchers Schuh ins Tor -, markierte Mark Rycroft(60.en) 26 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den Schlusspunkt, als die Coyotes bereits versuchten mit sechs Feldspieler das Blatt noch zu wenden.

Florida - Carolina 1-3 (0-2/0-0/1-1)
Nach 40 Tagen ohne Heimsieg konnten die Hurricanes endlich wieder daheim zwei Punkte machen. Die Mannen aus Florida machten es den Hausherren dabei aber alles andere als einfach, denn sie standen gut in der Defensive und erspielten sich auch die ein oder andere Großchance. Das Quentchen Glück hatten sie im Gegensatz zu Carolina jedoch nur ein Mal, als Juraj Kolnik(60.) sich 50 Sekunden vor dem Ende gegen Goalie Kevin Weekes durchsetzen konnte und diesen seinen siebten Saisonshutout noch vermieste.
Sein Gegenüber Roberto Luongo musste schon nach weniger als fünf Minuten zum ersten Mal hinter sich greifen. Sean Hill(5.pp) erzielte im Powerplay seinen siebten Treffer, ehe fast zehn Minuten später Pavel Brendl(15.) sein fünftes Erfolgserlebnis feiern konnte. Eine Sekunde vor dem Ertönen der Schlusssirene stellte schließlich Rod Brind'Amour(60.en) noch den Endstand her.

Nashville - Columbus 2-4 (0-3/0-0/2-1)
Vor Wochen noch ein mehr oder weniger sicherer Playoffkandidat geben sich die Predators immer mehr die Blöße und fielen jetzt sogar auf den neunten Platz im Westen ab. Individuelle Fehler durch Goalie Tomas Vokoun und Verteidiger Kimmo Timonen gingen diesmal der Niederlage voraus.
Nachdem Manny Malhotra(8./9.pp) das 1-0 erzielt hatte, gelang ihm sein zweiter Treffer des Abends nur wenig später im Powerplay, als sich der gegnerische Torhüter zu weit aus seinem Kasten wagte und dabei von dem Kanadier überlistet wurde. Timonen war anschließend maßgeblich am 3-0 durch Jaroslav Spacek(13.) beteiligt, indem er in nummerischer Überlegenheit den Puck zu nachlässig behandelte und diesen bei der Annahme über die eigene Torlinie lenkte.
Dem 0-3 folgten wütende Angriffe der Gäste, die alles versuchten die drohende Niederlage noch abzuwenden. Sie wurden immerhin zwei Mal im letzten Abschnitt für ihren Sturmlauf belohnt: Erst traf Greg Johnson(43.) zum 1-3, ehe David Legwand(57.sh) in Unterzahl noch einmal auf 2-4 verkürzte. Dazwischen hatte allerdings David Ling(55.) sein erstes Saisontor für die Blue Jackets erzielt.

Toronto - Pittsburgh 8-4 (3-0/2-3/3-1)
Einen neuen NHL-Rekord stellten die Penguins am gestrigen Abend auf, indem sie zum zwölften Mal in Folge zu Hause verloren. Die Maple Leafs hingegen demonstrierten ihre Klasse eindrucksvoll und bewiesen ihre Stärke besonders im Powerplay. Von fünf nummerischen Überlegenheiten konnten sie vier nutzen und erzielten zudem durch deren Kapitän Mats Sundin(34.sh) noch ein 'shorthanded goal'.
Die Gäste dominierten von Beginn an die Partie und führten bereits nach dem ersten Drittel mit 3-0. Die Torschützen waren Darcy Tucker(12.pp), Owen Nolan(14.pp/33.pp) und Mikael Renberg(16.), die den Maple Leafs schon früh ein beruhigendes Polster verschafften.
Im zweiten Durchgang keimte dann Hoffnung bei den Zuschauern auf, als die Hauherren in den Personen von Richard Jackman(24.pp) und Tomas Surovy(28.) sogar den 2-3 Anschluss schafften, wurden aber gleich wieder enttäuscht. Nolan zweites Tor des Abends sowie Sundins Unterzahltreffer stellten das 5-2 her, wobei die Penguins nicht locker ließen und Aleksey Morozov(37.) der abermalige Anschluss gelang.
Im letzten Abschnitt legten die Kanadier dann noch drei Treffer - diesmal trugen sich Nik Antropov(43.), Matt Stajan(47.) und Bryan Mccabe(53.pp) in die Scorerlisten ein - drauf, mussten aber erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Die eigentlich gute offensive Ausbeute von vier Erfolgserlebnissen für die Gelb-Weißen vervollständigte im Powerplay Dick Tarnstrom(47.pp).

Edmonton - Detroit 1-2 (0-1/0-1/1-0)
Torhüter Manny Legace durchlebte heute ein Auf und Ab in der Partie gegen die Edmonton Oilers. Es war weniger seine Leistung die schwankte, sondern eher die Tatsache, dass er von den Gästen im ersten und letzten Drittel viel und im Mittelabschnitt eigentlich überhaupt nicht beschäftigt wurde. Die Oilers blieben nämlich in dieser Phase ohne Torschuss, während zu Beginn mit 17 und zum Schluss mit 13 Torschüssen doch einige Arbeit auf Legace wartete.
Die Red Wings waren letztendlich froh, einen 2-1 Sieg nach Hause gebracht zu haben. Durch ein Unterzahltor von Kris Draper(14.sh) gingen die Hausherren in Führung, die Mathieu Schneider(34.) in der zweiten Periode ausbauen konnte.
Als die Oilers begannen wieder Eishockey zu spielen, ließ Legace nur noch einen Treffer durch Jarret Stoll(55.pp) zu, obwohl Chancen für weitere Tore durchaus vorhanden gewesen wären. Detroits Schlussmann hielt aber den Sieg für seine Farben fest.

San Jose - Philadelphia 5-2 (2-1/1-0/2-1)
Die San Jose Sharks haben die fünf Spiele andauernde Serie von Siegen der Philadelphia Flyers in deren Wachovia Center jäh gestoppt. Ohne ihre Topstürmer Jeremy Roenick und Keith Primeau, die beide mit Kopfverletzungen fehlen, präsentierten sich die Gastgeber äußerst harmlos in der Offensive und konnten den geschickt und von Trainer Ron Wilson gut eingestellten Sharks keine Paroli bieten. Patrick Marleau(2.) und Marco Sturm(9.) legten sich gegenseitig jeweils einen Treffer auf zur frühen Führung der Gäste. John LeClair(16.pp) verkürzte zwar im Powerplay, aber San Jose blieb die agilere Mannschaft und kam folgerichtig zu weiteren Treffern. Scott Thornton(34.), Jonathan Cheechoo(51.) und Mike Ricci(55.) schraubten den Spielstand bis auf 5-1, ehe Simon Gagne(56.) noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte.
Neuzugang Sean Burke im Gehäuse der Flyers konnte insgesamt nur 15 der 20 Torschüsse der Sharks abwehren und wieß somit zum Schluss eine dürftige Bilanz aus, während Evgeni Nabokov bei 20 Saves einen besseren Eindruck hinterließ.

Dallas - Anaheim 1-3 (0-0/0-2/1-1)
Die Dallas Stars müssen sich an die letzten Playoffs erinnert haben, angesichts der heute gezeigten Form von Mighty Ducks Torhüter Jean-Sebastien Giguere. Nach dem Gewinn der Conn Smythe Trophy für den besten Spieler der Playoffs, u.a. mit starken Leisungen gegen die Dallas Stars im Conference Halbfinale, durchlebte Giguere in dieser Spielzeit eine Schwächephase. Doch mit seinen 36 Saves in diesem Saisonspiel knüpfte er an die damaligen starken Leistungen an und verhalf seinen Ducks damit zum Heimsieg gegen die Stars.
Einzig Gästestürmer Bill Guerin(47.) war im Schlussabschnitt in der Lage, den Torhüter zu bezwingen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Stars aber nach einem Doppelschlag von Sergei Fedorov(24.pp) und Petr Sykora(24.) innerhalb von 19 Sekunden in der 24. Spielminute mit 0-2 in Rückstand. Gerade im ersten Abschnitt hatte es Dallas versäumt aus seiner vorherrschenden Überegenheit Kapital zu schlagen.
Nach dem Anschluss versuchten die Texaner zwar noch einmal heran zu kommen, aber Giguere war kein weiteres Mal zu bezwingen. Mike Leclerc(60.en) machte 34 Sekunden vor dem Ende mit seinem Empty-Netter zum 3-1 Endstand alles klar.

Vancouver - Colorado 1-0 (0-0/0-0/1-0)
Der Kapitän hat gesprochen und die Mannschaft ist gefolgt. Canucks Spielführer Markus Naslund hatte vor der Partie gegen den Spitzenreiter des Westens die Devise ausgegeben zu gewinnen, um den Negativtrend der Kanadier zu stoppen. Drei Spieler sind bei diesem Erfolg besonders hervor zu heben. Zum einen Torhüter Dan Clouthier. Der häufig gescholtene hielt heute bei 23 Torschüssen der Gastgeber seinen Kasten sauber und verbuchte seinen vierten Shutout der Saison. Zum anderen Stürmer Daniel Sedin(43.), der zu Beginn des Schlussabschnitts das Tor des Abends markierte, indem er seinen eigenen Nachschuss nach Abwehr von Avs Torhüter David Aebischer verwerten konnte. Schließlich Jarkko Ruutu, der es über die gesamte Spieldauer hinweg geschickt verstand, die Schaltzentrale von Colorado, nämlich Stürmer Peter Forsberg in Schach zu halten.
Schuld an der Niederlage der Avs war ihr heute mangelndes Powerplay, denn sieben Überzahlsituationen, inklusive einer vierminütigen Periode nach einem Stockfoul von Matt Cooke gegen Derek Morris im zweiten Drittel, konnten nicht genutzt werden.

 

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