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2004-02-05 

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SPIELTAG 05.02.2004

Minnesota - N.Y. Rangers 4-3 (1-0/1-3/2-0)

Chris Simon und Brian Leetch(NYR) versuchen Pascal Dupuis(MIN) die Scheibe wegzunehmen.

Der zweifache Torschütze Sergei Zholtok(25.pp/41.pp) und Marian Gaborik(54.) bescherten mit ihren Toren im Schlussabschnitt den Minnesota Wild einen 4-3 Erfolg gegen die New York Rangers. Für Zholtok war es das zehnte 2-Tore Spiel seiner NHL-Karriere.
Die Rangers starteten sehr schwach in die Partie, nachdem zuvor in einer langen Zeremonie die Trikotnummer '35' des ehemaligen Schlussmanns der Rangers Mike Richter 'retired' wurde. In den ersten 20 Spielminuten konnten sich die Hausherren kaum eine nennenswerte Torchance herausspielen. So war es auch keineswegs unverdient, dass die Gäste aus St. Paul mit einer 1-0 Führung durch ein Tor von Antti Laaksonen(5.) in die erste Drittelpause gingen.
Gleich die erste Überzahlsituation der Wild im Mitteldrittel nutzte Zholtok um den Vorsprung auf 2-0 auszubauen. Erst jetzt erwachten die Rangers. Angeführt von ihrem Neuzugang und neuem Publikumsliebling in Manhattan, Jaromir Jagr(32./36.), kamen die Hausherren zurück ins Spiel. Zunächst bediente Jagr Petr Nedved(26.) und dann erzielte er die beiden Treffer zur 3-2 Führung der 'Blueshirts' selbst.
Im Schlussdrittel konnten die Gastgeber aber nicht mehr an diese Leistung anknüpfen und gaben die Partie wieder aus der Hand.

Washington - Philadelphia 1-5 (0-1/1-1/0-3)
Durch das Verletzungspech von Philadelphias Stammtorhüter Robert Esche durfte der vom Farmteam berufene Antero Niittymaki heute Nacht in der Heimpartie gegen die Washington Capitals sein NHL-Debut geben. Dem 23-jährigen jungen Finnen stellten die Gäste aus der US-Hauptstadt vor keine größeren Probleme. Nur Robert Lang(34.) war zur Mitte der Partie in der Lage ihn zum 1-1 Zwischenstand, Simon Gagne(15.) hatte die Flyers nach einer Viertelstunde in Front gebracht, zu bezwingen.
Die Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn in Philadelphia waren aber nur von kurzer Dauer. Nur 86 Sekunden nach dem Ausgleich rückte John Leclair(35.) die Kräfteverhältnisse wieder zurecht.
Nichts mehr anbrennen ließen die Flyers im Schlussdrittel, wo sie noch zwei Mal Gästeschlussmann Olaf Kölzig bezwingen konnten. Kim Johnsson(44.), Mark Recchi(50.pp) und Keith Primeau(56.en) schossen sie an die Tabellenspitze der Eastern Conference.

Columbus - Dallas 0-1 (0-0/0-1/0-0)
Mehr Mühe als ihnen recht und mehr Widerstand als sie erwartet hatten, bereiteten die Columbus Blue Jackets den Dallas Stars vor 18.000 Besuchern in der American Airlines Arena. Sicherlich die Texaner hatten über weite Strecken der Partie die größeren Spielanteile, ein ums andere Mal wurde aber auch ihre Abschlussschwäche mehr als deutlich.
Reihenweise vergaben die Texaner im Eröffnungsdrittel hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Erst Jason Arnott(27.) brachte im zweiten Durchgang mit dem Führungstreffer die Erlösung. Es sollte das einzige Tor des Abends bleiben. Die Blue Jackets hielten auch nach dem Rückstand gut mit, vor dem von Marty Turco gehüteten Kasten ihrer Gastgeber gingen ihnen jedoch die Ideen aus.
Turco, der bei jedem seiner sieben Auftritte gegen Columbus als Sieger das Eis verlassen konnte, benötigte nur 18 Paraden um zu seinem 17. NHL-Shutout, dem fünften in dieser Saison, zu kommen.

Florida - Phoenix 5-4 OT (1-1/1-1/2-2/1-0)
98 Sekunden wären in der Overtime noch zu absolvieren gewesen, als Olli Jokinen(6.pp/64.pp) mit seinem zweiten Powerplaytor in der Partie gegen die Phoenix Coyotes, das Spiel vorzeitig beendete und die Florida Panthers zu einem 5-4 Sieg führte.
Die knapp 14.000 Zuschauer in der Arena von Glendale sahen eine unterhaltsame, spannende Partie zwischen zwei Teams, die sich wohl keine Hoffnungen mehr auf eine Playoffteilnahme machen dürfen. Aus Sicht der Coyotes Fans fehlte nur eines und das war das Happy End. Nachdem Paul Mara(56.) und Daymond Langkow(58.) die Hausherren spät mit 4-2 in Front geschossen hatten, dachte wohl niemand mehr, ob nun auf oder neben dem Eis, dass der Heimerfolg noch in Gefahr geraten könnte. Doch weit gefehlt. Die Panthers kämpften weiter und ein Doppelschlag von Juraj Kolnik(59.) und Mike Van Ryn(59.) in der vorletzten Minute der regulären Spielzeit rettete sie in die Verlängerung.
Die vier Treffer der ebenfalls ausgeglichenen ersten zwei Spielabschnitte erzielten auf Seiten der Coyotes Daniel Cleary(5.) und Chris Gratton(33.pp) Bei den Gästen konnten Jokinen und Eric Beaudoin(24.) zwischenzeitlich eine 2-1 Führung erzielen.

St. Louis - Edmonton 3-5 (1-0/2-4/0-1)

Als Keith Tkachuk(STL) gegen Ty Conklin(EDM) traf, war die Welt der Blues noch in Ordnung.

Die St. Louis Blues schlittern immer tiefer in die Krise. Heute Nacht, zu Gast in Edmonton, unterlagen sie auch den Oilers mit 3-5 Toren, sind nun schon seit acht Partien ohne doppelten Punktgewinn und bleiben in der Western Conference momentan auf Platz neun außerhalb der Playoffränge.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Westkanadier fiel im Mittelabschnitt als Ethan Moreau(22.), Radek Dvorak(24.pp), Ryan Smyth(34.pp) und Shawn Horcoff(39.) gleich vier Mal Gästetorwart Reinhard Divis zur 4-3 Führung bezwingen konnten. Die Gegentreffer hatten Keith Tkachuk(19.) im ersten Spielabschnitt, Jamal Mayers(30.) und Chris Pronger(33.pp) erzielt.
Im Schlussabschnitt hütete Chris Osgood das Tor der Gäste und blieb dabei fehlerfrei. Kaum etwas zu halten gab es für ihn beim Gegentor von Ryan Smyth(58.) zum 5-3 Endstand.

Carolina - Anaheim 2-3 (1-0/1-2/0-1)

Auch den Schuss von Cam Severson(ANA) kann Kevin Weekes(CAR) abwehren.

Carolinas Schlussmann Kevin Weekes gab als meist beschäftigster Mann auf dem Eis sein Bestes aber die Übermacht der Mighty Ducks of Anaheim war letztendlich doch zu groß. Samuel Pahlsson(56.) erzielte 4 1/2 Minuten vor Spielende den 3-2 Siegtreffer für die Kalifornier gegen Weekes und den Rest der Hurricanes.
Die Gäste aus North Carolina konnten vor allem durch ihre Effizienz im Abschluss überzeugen. Josef Vasicek(5.pp) nutzte gleich das erste Powerplay zur 1-0 Führung und nachdem zwischendurch Vaclav Prospal(23.pp) für die Ducks ebenso bei Überzahl getroffen hatte, nutzte nur eine Minute später Eric Cole(24.sh) seine Konterchance zum 2-1 für die Gäste.
In der letzten halben Stunde konnten jedoch nur noch die Ducks Akzente im Spiel nach vorne setzen. Insgesamt schossen sie 43 Mal auf das Gehäuse der Hurricanes. Im Mitteldrittel fand hiervon noch der Schuss von Vitaly Vishnevski(31.) zum 2-2 Gleichstand seinen Weg ins Ziel.

 

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