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2004-02-04 

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SPIELTAG 04.02.2004

Atlanta - Boston 4-5 (1-1/1-2/2-2)

Dany Heatley feiert sein erstes Saisontor mit Marc Savard und Ivan Majesky.

Dany Heatley(2.) trifft wieder. Der die ersten 51 Spiele seiner Thrashers pausieren müssende Stürmer konnte heute Nacht in Boston sein erstes Saisontor erzielen, zu einem Sieg der Gäste reichte es dennoch nicht. Atlanta verlor gegen die Bruins in einer torreichen Partie mit 4-5 und ist nun schon seit sieben Spielen in Folge ohne Sieg.
Brian Rolston(59.) bescherte den Bruins gut 1 1/2 Minuten vor Spielende den vierten doppelten Punktgewinn in Folge. Die Hausherren waren bereits zuvor zwei Mal in Führung gegangen. Im Mitteldrittel nach Toren von Patrice Bergeron(12.), Joe Thornton(33.) und Glen Murray(34.pp) lagen sie sogar schon mit 3-1 in Front.
Die Thrashers steckten aber nie auf und kamen wieder zurück ins Spiel. Ilya Kovalchuk(37.) vor der zweiten Pause und Marc Savard(41.pp) mit einem Powerplaytreffer konnten den Spielstand ebenso egalisieren, wie mit seinem ersten Saisontor Jean Grand-Pierre(51.), der das zweite Tor des Abends von Joe Thornton(43.), Bostons Teamkapitän war der auffälligste Akteur auf dem Eis, ausglich.

Vancouver - N.Y. Islanders 4-5 OT (0-0/2-1/2-3/0-1)
Ex-Canuck Adrian Aucoin(61.pp) beendete nach 36 Sekunden in der Overtime mit seinem 'Game Winning Goal' einen unterhaltsamen Schlagabtausch zwischen den New York Islanders und den Vancouver Canucks zu Gunsten der Hausherren.
Ohne taktische Zwänge boten die Kontrahenten den 12.853 Besuchern im Nassau Colisseum eine wilde Partie mit Offensiveishockey im Stile der 60er Jahre. Die erste halbe Stunde dominierten die westkanadischen Gäste, die auch durch Treffer von Martin Grenier(22.) und Wade Brookbank(33.) durchaus verdient mit 2-0 in Front gingen. Eine Führung die der Partie gut tat. Die Islanders mussten nun mehr für das Spiel nach vorne tun. Mit Erfolg. Nur zwei Minuten später gelang Dave Scatchard(35.) das Anschlusstor.
Bis zur Mitte des Schlussabschnitts hatte die knappe Führung der Canucks Bestand, dann vielen die Tore im Minutentakt. Innerhalb der letzten sieben Minuten der regulären Spielzeit mussten sich die beiden Schlussleute Johan Hedberg und Rick DiPietro gleich fünf Mal bezwingen lassen. Zu Gunsten der Gäste trafen Daniel(53.) sowie Henrik Sedin(59.) und für die Islanders konnten zwischenzeitlich Mariusz Czerkawski(56.), Arron Asham(57.) und Michael Peca(59.) eine 4-3 Führung heraus schießen.
Trotz der insgesamt vier Gegentreffer war Islanders Goalie Rick DiPietro noch nach der Partie begeistert: "Das war eines der besten Eishockeyspiele, das ich jemals gesehen habe, geschweige denn bei dem ich selbst auf dem Eis mitwirken durfte."

Tampa Bay - Washington 1-2 (0-1/0-1/1-0)
Mit einer Empfehlung von sechs Siegen in Folge waren die Tampa Bay Lightning bei den Washington Capitals angetreten und mussten in der US-Hauptstadt eine unglückliche 1-2 Niederlage hinnehmen. Jeff Halpern(6.), Heimkehrer Anson Carter(31.) und last but not least Washingtons Ersatzgoalie Maxime Oullet mit 38 Paraden erwiesen sich als Spielverderber für die Lightning, die über weite Strecken das Spielgeschehen bestimmt hatten.
Bei einem Torschussverhältnis von 39-14 zu Gunsten der Gäste konnte nur Vincent Lecavalier(53.) zur Mitte des Schlussdrittels Oullet bezwingen.
Überhaupt nicht zufrieden mit der Niederlage und untröstlich war Tampas Trainer John Tortorella: "Was heißt hier nach sechs Siegen ist es auch OK wenn man einmal verliert. Es darf nie OK sein, wenn man unterlegen ist. Der Sinn jeder Partie ist sie zu gewinnen und da spielt es keine Rolle wie die Bilanz zuvor war. Man darf sich während der Saison nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen."

Chicago - Toronto 4-1 (1-0/3-1/0-0)

Trevor Kidd(TOR) verlässt unverrichteter Dinge das Eis.

Den Chicago Blackhawks macht es nun auch in der Fremde wieder Spass Eishockey zu spielen. Vergangene Woche auf den Geschmack gekommen auswärts zu siegen, gaben sie auch heute Nacht in Toronto den heimischen Maple Leafs, immerhin das punktbeste Team der Eastern Conference, mit 4-1 Toren das Nachsehen.
Ein Sieg, den die Blackhawks hauptsächlich ihrem jungen Schlussmann Craig Anderson zu verdanken haben. Es war schier unglaublich mit welchen Paraden Anderson eine Großchance der Kanadier nach der anderen vereitelte und diese bei 43 Torschüssen schier zur Verzweiflung brachte. Als sich Chicagos Schlussmann erstmals geschlagen geben musste, von Mikael Renberg(40.pp) während eines Powerplays, war die Partie längst entschieden.
Die ehemaligen Leafs Spieler Nathan Dempsey(20.), Steve Sullivan(28.), Bryan Berard(37.) und Mark Bell(31.) hatten zuvor die Gäste mit 4-0 in Front gebracht und dabei Trevor Kidd im Tor der Hausherren alt aussehen lassen.

Ottawa - New Jersey 1-2 (0-0/1-1/0-1)
Die beiden Divisionszweiten, Ottawa im Nordosten und New Jersey in der Atlantic Division, gaben sich heute Nacht vor 12.304 Zuschauern die Ehre in der Continental Airlines Arena von East Rutherford. In einer insgesamt sehr ausgeglichenen Partie, in der die Kontrahenten viel Respekt voreinander zeigten und nur selten viel riskierten, hatten am Ende die Hausherren mit 2-1 Toren die Nase vorn.
Patrik Elias(40.) unmittelbar vor der zweiten Pause und im Schlussdrittel Jeff Friesen(54.) erzielten die beiden Treffer des amtierenden Stanley Cup Champions.
Die Devils blieben auch nach dem Gegentreffer von Radek Bonk(35.) zum 0-1 gelassen und warteten geduldig auf die Konterchancen, die sich ihnen bieten sollten. Die Senators müssen sich dagegen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich nach der Führung von den Hausherren 'einlullen' ließen und ihre spielerische Überlegenheit nicht dazu nutzten den Vorsprung entscheidend auszubauen.

Montreal - Pittsburgh 4-3 (2-2/2-1/0-0)
Noch einmal gerade so, mit einem knappen 4-3 Erfolg, davongekommen sind die Montreal Canadiens bei ihrem Gastauftritt in der mit nur knapp 10.000 Besuchern schwach besetzten Mellon Arena von Pittsburgh. Das Tabellenschlusslicht der Eastern Conference bot den Frankokanadiern einen 'heißen' Tanz und war ganz und gar nicht bereit kampflos die beiden Punkte abzugeben.
zunächst sah es danach aber nicht aus: Steve Begin(1.) und Mike Ribeiro(3.) nahmen in der Eröffnungsphase der Partie zwei Geschenke der Hausherren dankend an und nach nur 123 Sekunden stand es bereits 2-0 für die Canadiens.
Wer aber nun dachte, dass die Gäste einen Kantersieg einfahren werden, sah sich in den Folgeminuten eines besseren belehrt. Eric Meloche(10.) und Konstantin Koltsov(14.pp) egalisierten noch in der ersten Viertelstunde den Spielstand.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnten die Penguins durch ein Powerplaytor von Rico Fata(23.pp) sogar mit 3-2 in Führung gehen, doch wie schon so oft in dieser Saison fehlte den Penguins in der Folgezeit das Quentchen Glück um den Vorsprung über die Zeit zu retten.
Saku Koivu(29.) und Niklas Sundstrom(36.) entschieden in der Folgezeit mit ihren Toren die Partie zu Gunsten der Canadiens, für die die zwei gewonnenen Zähler im Kampf um einen Playoffplatz das Wichtigste waren, nach dem Zustandekommen spricht bereits morgen niemand mehr.

Detroit - Nashville 4-1 (0-0/3-1/1-0)
Elf Spiele in Folge waren die Nashville Predators zuhause ungeschlagen. Heute Nacht beendeten die Detroit Red Wings mit einem 4-1 Erfolg in Tennessee die eindrucksvolle Serie der Predators. Die letzte Heimpleite der Predators datierte vom 16. Dezember des letzten Jahres gegen Vancouver.
Heute fiel die Entscheidung zu Gunsten der Gäste in den ersten Minuten des Mittelabschnitts. Nach einem torlosen, auch nach den Spielanteilen sehr ausgeglichenem ersten Durchgang, sorgten Brett Hull(22.), Brendan Shanahan(23.) sowie Kirk Maltby(27.) innerhalb von fünf Spielminuten für die Vorentscheidung zu Gunsten der Red Wings und ließen Tomas Vokoun im Tor der Predators gar nicht wie einen 'All-Star' aussehen.
Zwar konnte Wyatt Smith(37.sh) mit einem 'Shorthanded Goal' den Rückstand noch einmal verkürzen, zu einer Wende der Partie fehlte es den Predators jedoch heute an spielerischer Klasse.
Den Schlusspunkt setzte Pavel Datsyuk(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

Carolina - Colorado 1-3 (0-1/0-2/1-0)
Zehn Minuten lang machten die Carolina Hurricanes ihrem Beinamen alle Ehren und wirbelten durch das Verteidigungsdrittel der Avalanche. In der ersten Hälfte des Eröffnungsdrittels schossen sie insgesamt elf Mal auf das von David Aebischer gehütete Gehäuse - ohne zählbaren Erfolg.
Wie man effektiv stürmt machte den Gästen Milan Hejduk(13.pp) vor, der die erste nennenswerte Aktion bei einer 5 gegen 3 Überzahlsituation der Avalanche mit der 1-0 Führung abschloss.
Völlig frustriert gingen die Hurricanes mit dem Rückstand in die Pause und das Frusterlebnis sollte sich auch danach fortsetzen. Steve Konowalchuk(26.pp), erneut im Powerplay, und Steve Moore(30.) sorgten bis zur 30. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren.
Die im Angriff nur noch ein laues Lüftchen produzierenden Hurricanes kamen im Schlussdrittel immerhin noch zum Ehrentreffer durch Pavel Brendl(47.pp). Colorado konnte in diesem Spielabschnitt kein einziges Mal mehr auf das Tor ihrer Gäste schießen.

Los Angeles - Calgary 4-4 (2-2/2-2/0-0/0-0)
Ein Hattrick ihres Teamkapitäns Jarome Iginla(6./8.pp/25.) und ein 2-Tore Vorsprung genügte den Calgary Flames im heimischen Saddledome nicht um gegen ihre punktgleichen Tabellennachbarn, die Los Angeles Kings, im heimischen Saddledome zu gewinnen. Am Ende teilten sich die Kontrahenten mit einem 4-4 Unentschieden die Zähler.
Alle acht Treffer der Partie fielen in den ersten zwei Durchgängen. Zwischenzeitlich, nach den Treffern von Eric Belanger(13.) und Esa Pirnes(17.), waren die kalifornischen Gäste sogar mit 2-1 in Führung gelegen. Sie konnte diese aber ebenso nicht halten, wie ihre Gastgeber zu Beginn des Mitteldrittels als diese Dean Mcammond(22.) und Iginla mit 4-2 in Front schossen.
Die Kings zeigten sich hiervon unbeeindruckt und antworteten darauf mit den Ausgleichstreffern von Alexander Frolov(28.) und Luc Robitaille(38.).
Im torlosen Schlussabschnitt waren die Gäste dem Siegtor sogar näher als die Flames, scheiterten aber neun Mal an Calgarys Schlussmann Jamie McLennan.

Florida - San Jose 0-3 (0-1/0-1/0-1)
Nichts zu erben gab es für die Florida Panthers, zur Zeit auf Tour im Westen der Staaten, im HP Pavillon von San Jose. Mit 0-3 Toren unterlagen sie den heimischen Sharks deutlich. Schön verteilt auf die drei Spielabschnitte erzielten Nils Ekman(13.), Alyn Mccauley(31.) und der Dingolfinger Marco Sturm(53.sh) bei Unterzahl die Treffer der Hausherren.
Das vierte Tor der Kalifornier hatte 2 1/2 Minuten vor Spielende Alex Korolyuk auf dem Schläger, er scheiterte jedoch an Gästeschlussmann Roberto Luongo, der erneut eine gute Partie absolvierte und an dem es wahrlich nicht lag, dass die Panthers ihre viertes Spiel in Folge verloren.
Luongos Gegenüber, Evgeni Nabokov im Tor der Hausherren, wehrte bei seinem 6. Saison-Shutout 26 Torschüsse der Panthers ab.

 

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