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2004-02-03 

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SPIELTAG 03.02.2004

Vancouver - N.Y. Rangers 3-4 (1-1/0-2/2-1)

Bobby Holik(NYR) auf Gratulationstour.

Knapp drei Minuten vor Spielende bescherte Bobby Holik(32.pp/58.) mit seinem zweiten Tor in der Partie gegen die Vancouver Canucks den New York Rangers einen 4-3 Heimerfolg und beendete damit New Yorks Negativserie von drei Niederlagen in Folge.
Vorausgegangen war dem Siegtor ein Puckverlust von Gästekapitän Markus Naslund. Vorwürfe an ihn wären aber fehlangebracht gewesen, hatte der Topscorer der Liga doch maßgeblichen Anteil daran, dass die Canucks zuvor im Schlussabschnitt einen 2-Tore Rückstand aufholen konnten. Markus Naslund(43.) und Todd Bertuzzi(50.pp) ließen sie mit den Ausgleichstoren auf einen Punktgewinn hoffen.
Einen Assist verdiente sich Naslund beim 1-0 Führungstor durch Brendan Morrison(9.) nach acht Spielminuten. In der folgenden halben Stunde bestimmten die Hausherren das Geschehen auf dem Eis, wobei Jaromir Jagr(11.), Holik und Alexei Kovalev(40.pp) eine 3-1 Führung herausschossen.
Für die Canucks endete mit der heutigen Niederlage eine Siegesserie von fünf Spielen.

Tampa Bay - Philadelphia 2-1 (0-0/2-1/0-0)
Die Philadelphia Flyers kristallisieren sich langsam als Lieblingsgegner der Philadelphia Flyers heraus. Heute Nacht konnten die Lightning ihren bereits dritten Sieg in dieser Saison gegen das Topteam der Atlantic Division einfahren und untermauerten damit auch ihre eigene Spitzenstellung in der Southeast Division. Tampas Vorsprung auf die zweitplatzierten Atlanta Thrashers beträgt nun schon 13 Zähler.
Beide Treffer der Gäste aus Florida von Pavel Kubina(28.pp) und Ruslan Fedotenko(29.) fielen innerhalb von 102 Sekunden zur Mitte des zweiten Durchgangs als die Flyers eine kollektive Auszeit nahmen.
In der insgesamt an Torchancen armen aber taktisch hochklassigen Partie waren die Hausherren durch ein Tor von Michal Handzus(23.) mit 1-0 in Front gegangen. Gegen die kompakt stehende Abwehr ihrer Gäste sollte es aber ihr einziges Erfolgserlebnis bleiben und so mussten die Flyers am Ende zum ersten Mal seit fünf Partien ohne Punkte das Eis verlassen.

St. Louis - Minnesota 0-4 (0-2/0-1/0-1)

Keith Tkachuk(STL) wartet vergeblich auf den Rebound von Dwayne Roloson(MIN).

Die St. Louis Blues müssen ganz schweren Zeiten entgegensehen. Lange Zeit zu den Topteams der Western Conference zählend, müssen sie jetzt sogar um eine Playoffteilnahme bangen. Bereits am Wochenende waren die Blues auf Rang neun in der Western Conference abgerutscht und auch heute Nacht bei ihrem Gastauftritt im Xcel Energy Center gegen die Minnesota Wild konnten die Blues nicht punkten. Am Ende einer von beiden Seiten sehr ruppig geführten Partie mussten sich die Blues deutlich mit 4-0 Toren geschlagen geben.
Nach nicht einmal einer halben Stunde und drei Gegentreffern von Wes Walz(5./44.ps), er konnte zum Abschluss noch einen Penalty verwandeln, Sergei Zholtok(10.) und Pascal Dupuis(27.) war für Gästeschlussmann Chris Osgood die Partie beendet. Ihn ersetzte der Österreicher Reinhard Divis im Tor. Für Divis lief das Spiel besser, er hatte aber auch weniger Arbeit zu verrichten, da sich die Hausherren aufgrund der deutlichen Führung stärker auf ihre Defensivarbeit konzentrierten. Mit Erfolg. Minnesotas Goalie Dwayne Roloson konnte am Ende mit 24 Rettungstaten seinen dritten Saison-Shutout feiern.

Anaheim - Edmonton 1-2 OT (1-1/0-0/0-0/0-1)
Nur 36 Sekunden dauerte die Zusatzschicht, welche die Edmonton Oilers und Mighty Ducks of Anaheim bei ihrem Aufeinandertreffen im Rexall Place von Edmonton zu absolvieren hatten, dann beendete Jarret Stoll(61.) mit dem 2-1 Siegtor die Partie zu Gunsten der Hausherren. Ducks' Schlussmann Martin Gerber konnte Igor Ulanovs Schuss zwar noch parieren, beim Rebound hatte er jedoch keine Abwehrchance.
In der insgesamt eher schwachen NHL-Begegnung fielen die beiden Treffer der regulären Spielzeit bereits im ersten Durchgang. Ethan Moreau(4.) brachte die Westkanadier in Front und Joffrey Lupul(15.) nutzte die einzige Torchance der Kalifornier im ersten Drittel zum Ausgleich. Was folgten waren 40 langweilige Minuten, die manchen der knapp 16.000 Zuschauer auf die Geduldsprobe stellten.
Die Edmonton Oilers konnten ihre letzten 10 Heimpartien gegen die Mighty Ducks jeweils gewinnen. Die letzte Niederlage auf eigenem Eis gegen die Ducks datiert vom 21. Februar 1999.

Columbus - Phoenix 3-3 (1-2/1-0/1-1/0-0)
Die Phoenix Coyotes sehen ihre Playoffhoffnungen langsam davonschwimmen. Selbst gegen das mit drei Siegen und drei Unentschieden auswärtsschwächste Team der Liga, die Columbus Blue Jackets, kamen die 'Wüstenfüchse' nicht über ein 3-3 Remis hinaus.
Dabei verspielten die Hausherren zwei Mal eine Führung. Im Eröffnungsdrittel, nachdem Jan Hrdina(2.) und Ladislav Nagy(7.) getroffen hatten, betrug diese sogar zwei Tore. Mike Sillinger(42.) war im Schlussdrittel der Schütze zum 3-2.
Die Blue Jackets erwiesen sich aber als durchaus ebenbürdiger Konkurrent und gaben sich nie auf. Als zweifacher Torschütze konnte sich Anders Eriksson(14./54.) auszeichnen und David Vyborny(22.ps) erwies sich im Mitteldrittel beim 2-2 Ausgleichstreffer wieder einmal als sicherer Penalty-Schütze. Drei Mal durfte Vyborny in seiner bisherigen NHL-Karriere zum Penalty antreten und alle drei hat er auch verwandelt.

 

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