Miroslav Satan, umringt von Teamkollegen, avancierte zum Matchwinner für die Sabres.
Sechs Ausw/ärtsniederlagen in Folge waren die Buffalo Sabres im Fleet Center der Boston Bruins angetreten, wo es hauptsächlich das Verdienst von Miroslav Satan(55./59.pp) war, dass sie ihre Negativserie beenden konnten. Sabres' Teamkapitän konnte in den letzten fünf Spielminuten seine Mannschaft mit zwei Toren in Führung schießen und den Hausherren lief letztendlich die Zeit davon, um zumindest noch mit einem Remis davonzukommen. Das 2-3 Anschlusstor von Mike Knuble(60.) fiel erst sechs Sekunden vor Spielende.
Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie von dem sich Bostons Schlussmann Andrew Raycroft überraschen ließ brachte Rory Fitzpatrick(12.) das Tabellenschlusslicht aus der Northeast Division mit 1-0 in Front. Auch in der folgenden torlosen halben Stunde hatten die Gäste mehr Spielanteile und in Martin Biron einen sicheren Rückhalt. Eine unglückliche Figur machte Biron dagegen beim ersten Tor der Hausherren von Glen Murray(49.), der ihm den Puck durch die Schoner schob.
Pittsburgh - Ottawa 5-6 (2-3/1-3/2-0) Viel Kampf und Krampf aber auch elf Tore boten die Ottawa Senators und die Pittsburgh Penguins den 16.777 Besuchern bei ihrem Auftritt in der kanadischen Hauptstadt. Einen rabenschwarzen Abend erwischte dabei Penguins' junger Schlussmann Marc-Andre Fleury, der in den ersten zwei Dritteln von 23 Torschüssen der Gastgeber gleich sechs passieren lassen musste und beim Stande von 3-6 zur zweiten Drittelpause durch Jean-Sebastien Aubin ersetzt wurde.
Eine deutliche Führung für die Kanadier die aber auch zwingend nötig war, denn im Schlussdrittel konnten die Penguins unerwarteterweise noch einmal einen Zahn zulegen und durch Tore von Brian Holzinger(43.sh) und Dick Tarnstrom(58.pp) den Rückstand verkürzen. Am Ende fehlte den Penguins bei einem Pfostenschuss das Glück, um ihre fünfte Niederlage in Folge abzuwenden.
Die weiteren Torschützen der Gäste waren Milan Kraft(9.), Drake Berehowsky(15.pp) sowie Tom Kostopoulos(30.pp). Auf Seiten der Senators trafen in den ersten zwei Durchgängen Daniel Alfredsson(14.), Martin Havlat(17.pp/19.pp), Peter Schaefer(21./37.) und Josh Langfeld(40.).
Colorado - Atlanta 1-1 (0-1/1-0/0-0/0-0) Eine kollektive Auszeit nahmen die Torjäger der Colorado Avalanche bei ihrem Gastauftritt gegen die Atlanta Thrashers. Die Avalanche als eines der offensivstärksten Teams der Liga, konnten heute Nacht vor dem von Pasi Nurminen gehüteten Tor der Gastgeber nur ein laues Lüftchen produzieren.
Doch selbst eine eher schlechte Vorstellung reichte den 'Avs' um Dank eines Tores von Brad Larsen(29.) zumindest einen Zähler mitzunehmen.
Die qualitativ besseren Einschussmöglichkeiten hatten die Thrashers, die jedoch auch nur einmal durch Frantisek Kaberle(4.pp) gleich beim ersten Überzahlspiel erfolgreich waren. Thrashers Headcoach Bob Hartley zeigte sich zufrieden. "Das war eine unserer besten Defensivvorstellungen in diesem Jahr und darauf können wir aufbauen."
Philadelphia - N.Y. Rangers 4-2 (1-1/2-1/1-0) Die Philadelphia Flyers sind wieder auf der Erfolgsspur zurück. Nach ihrer Flaute von sechs sieglosen Spielen in Folge konnten sie heute Nacht im Madison Square Garden von Manhattan mit 4-2 Toren den dritten Sieg aus ihren letzten vier Partien einfahren.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen Begegnung sorgten im Mitteldrittel Mark Recchi(26.pp) und Simon Gagne(38.) für eine 3-2 Führung der Gäste, die sie sich auch im Schlussdrittel nicht mehr nehmen ließen. Im Gegenteil John Leclair(41.pp) baute sie unmittelbar nach der Pause weiter aus.
Das erste Tor der Flyers hatte Sami Kapanen(18.) nach einer guten Viertelstunde erzielt.
Über eine halbe Stunde lang waren die Rangers ihren Gästen durchaus ebenbürdig. Anson Carter(7.) und Brian Leetch(37.pp) ließen sie auf einen Punktgewinn hoffen.
Columbus - Chicago 0-7 (0-3/0-1/0-3)
Nikolai Zherdev(CLB) bringt Johnathan Aitken(CHI) zum Fliegen - am Ende hatten die Blue Jackets eine Bruchlandung.
Ein Offensivfeuerwerk ließen die Chicago Blackhawks im heimischen United Center gegen die Columbus Blue Jackets vor gut 11.000 Zuschauern abbrennen. Es schien fast als ließen die Blackhawks ihrem ganzen Frust wegen ihrer Erfolgslosigkeit, zuletzt fünf Spiele ohne Sieg und Schlusslicht in der Western Conference, auf einmal Luft.
Ein besonderer Abend war es auch für Chicagos Schlussmann Craig Anderson, der obwohl er schon neun Mal in dieser Saison zum Einsatz kam seinen ersten NHL-Sieg feiern konnte und dazu noch mit einem 'Shutout'. 30 Torschüsse der enttäuschenden Blue Jackets wurden Andersons Beute.
Die Treffer der Hausherren beim 'Blackhawks-Schützenfest' erzielten Travis Moen(6.), Bryan Berard(8.), Steve Sullivan(18.), Mark Bell(30.), Tyler Arnason(46.), Igor Korolev(54.) und Ryan Vandenbussche(60.pp).
Nashville - Calgary 0-4 (0-2/0-2/0-0) Die Nashville Predators übertrieben es bei ihrem Gastauftritt im Saddledome von Calgary mit ihrem Körpereinsatz und wurden hierfür von den Westkanadiern eiskalt bestraft. Gleich die ersten zwei Überzahlsituationen nutzten die Flames durch Matthew Lombardi(11.pp/32.) und Shean Donovan(15.pp/26.sh) zu einer 2-0 Führung und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Die beiden Stürmer hatten sogar noch mehr in peto und konnten im Mittelabschnitt ihre Torausbeute zum 4-0 Endstand verdoppeln.
Mit fortlaufender Spieldauer immer weniger Arbeit bekam Calgarys tschechischer Schlussmann Roman Turek. Nach elf im ersten, neun im zweiten, musste er im Schlussdrittel nur noch drei Torschüsse der Predators abwehren, um seinen 25. NHL-Shutout, der fünfte gegen die Predators, einfahren zu können.
Tampa Bay - Edmonton 3-2 (1-1/2-0/0-1) Was ihnen 24 Stunden zuvor gegen die Vancouver Canucks noch versagt geblieben war, ein doppelter Punktgewinn, das holten die Tampa Bay Lightning heute bei den Edmonton Oilers mit einem 3-2 Sieg nach.
Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Gäste aus Florida ausgesehen. Bereits nach 29 Sekunden gingen die Hausherren durch ein Tor von Brad Isbister(1.) mit 1-0 in Front. Die Lightning zeigten sich aber von dem Missgeschick nur wenig geschockt und 3 1/2 Minuten später egalisierte Pavel Kubina(5.) wieder den Spielstand.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Lightning fiel in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts, als sie Vincent Lecavalier(31.), er hatte bereits bei Kubinas Treffer assistiert, und Brad Richards(38.) mit 3-1 in Front schoss.
Die Oilers mobilisierten zwar im Schlussdrittel noch einmal alle Kräfte um die Heimniederlage abzuwenden, kamen aber nur noch zum Anschlusstor von Radek Dvorak(50.).
Detroit - Los Angeles 5-4 (1-2/2-0/2-2) 60 Minuten Eishockeyunterhaltung pur boten die Los Angeles Kings und die Detroit Red Wings den gut 18.000 Besuchern im Staples Center von L.A. Aus Sicht des Großteils der Zuschauer fehlte am Ende nur das hollywoodübliche Happy End. Die heimischen Kings verloren nach einem offenen Schlagabtausch und einer spannenden Schlussphase knapp mit 4-5 Toren.
Knapp zwei unachtsame Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts, die Brett Hull(24.pp) und Mathieu Schneider(26.) zur Führung der Red Wings nutzten, waren, wie sich am Ende herausstellte, spielentscheidend. Den Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Anders im Eröffnungsdrittel als Trent Klatt(16.pp) und Stürmertalent Alexander Frolov(17./59.), er durfte auch noch den Schlusspunkt setzen, eine passende Antwort für Detroits 1-0 von Steve Thomas(7.) parat hatten.
Das Schlussdrittel verlief wiederum ausgeglichen Jamie Rivers(44.) mit seinem ersten Saisontor sowie Mathieu Schneider(54.) trafen für die Red Wings und neben Frolov traf Luc Robitaille(47.pp) bei einer Überzahlsituation der Hausherren.
Phoenix - San Jose 2-1 (0-0/2-1/0-0) Die Phoenix Coyotes konnten heute Morgen mit einem 2-1 Erfolg im HP Pavilon der San Jose Sharks Revanche für ihre 2-4 Heimpleite vom Mittwoch gegen die Kalifornier nehmen. In einer eher auf mäßigem Niveau ablaufenden NHL-Partie fielen alle drei Tore der Begegnung im Mittelabschnitt. Mike Sillinger(25.) sowie Ladislav Nagy(32.) brachten die Coyotes zwei Mal in Front und zwischenzeitlich war Wayne Primeau(29.) der 1-1 Ausgleich gelungen.
Geschickt verteidigten die Coyotes ihren Vorsprung über die Zeit, wobei vor allem Gästeschlussmann Brian Boucher im torlosen Schlussdrittel mehrmals Gelegenheit hatte seine Qualitäten zu zeigen. Insgesamt wurden 34 Torschüsse der Sharks, hiervon allein 15 in den letzten 20 Minuten, die Beute von Boucher.