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2004-01-17 

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SPIELTAG 17.01.2004

Toronto - Philadelphia 1-4 (0-3/1-1/0-0)

Keith Primeau(PHI) bezwingt aus kurzer Distanz Ed Belfour(TOR).

Mit der Rückkehr ihres wiedergenesenen Kapitäns Keith Primeau(4.) fanden die Philadelphia Flyers auch wieder einen Weg um zu gewinnen. Mit 4-1 Toren bezwangen sie im heimischen Wachovia Center das punktbeste Team der Eastern Conference, die Toronto Maple Leafs und beendeten damit ihre Negativserie von zuletzt sechs sieglosen Partien.
Bereits nach gut zehn Minuten war die Begegnung zu Gunsten der Hausherren entschieden. Primeau, Patrick Sharp(7.) mit seinem ersten Saisontor und Tony Amonte(12.) ließen Gästeschlussmann Ed Belfour nur zu einem Kurzauftritt kommen. Er hatte nach dem 0-3 aus seiner Sicht genug und räumte seinen Kasten zu Gunsten von Trevor Kidd.
Entgegen ihres letzten Auftritts in Buffalo, als die Flyers kräftig Strafzeiten sammelten, agierten sie heute Nacht sehr diszipliniert. Eine der wenigen Situationen, als sie mit einem Mann weniger auf dem Eis standen, nutzte Joe Nieuwendyk(23.pp) zum Anschlusstor. Es sollte aber der einzige Treffer der Kanadier bleiben. Schon neun Minuten später, zur Mitte der Partie, gelang John Leclair(32.) der Treffer zum 4-1 Endstand.

Los Angeles - Columbus 2-3 OT (0-1/1-0/1-1/0-1)
Die Columbus Blue Jackets können doch noch zuhause gewinnen. Acht sieglose Heimspiele in Folge, seit dem 2. Dezember des letzten Jahres, stellten sie ihre Fans auf die Geduldsprobe.
Heute Nacht gaben sie Dank eines erneut seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellenden Rick Nash(48.pp/63.) den Los Angeles Kings mit 3-2 das Nachsehen.
Ein Overtimeerfolg der auch aufgrund der Spielanteile durchaus in Ordnung ging. Nach gut vier Spielminuten brachte Geoff Sanderson(5.) die Hausherren erstmals in Front, eine Fü,hrung die lange Zeit Bestand hielt. Erst kurz vor der zweiten Pause, 12 Sekunden waren noch zu spielen, nutzte Jozef Stumpel(40.) die Gelegenheit den Spielstand zu egalisieren.
Den Ehrenpunkt sicherte den Kaliforniern, die in ihren letzten vier Partien jeweils einen Zähler ergattern konnten, Sturmtalent Alexander Frolov(49.).

Carolina - Atlanta 4-3 (1-3/3-0/0-0)
Einen Mann der Carolina Hurricanes hatten die Atlanta Thrashers nicht auf ihrer Rechnung und mussten da sie ihn nie in den Griff bekamen dafür bitter bezahlen. Jeff O'Neill(5.pp/29./35.) bezwang mit drei Toren, seinem zweiten NHL-Hattrick, die Gastgeber fast im Alleingang. Der zweite Torschütze der Hurricane bei dem 4-3 Auswärtserfolg war Kevyn Adams(34.).
Dabei hatte es zur ersten Pause noch gar nicht nach einem Auswärtserfolg für Carolina ausgesehen. Die Thrashers zeigten nach dem frühen Rückstand Moral und konnten bis Drittelende noch mit 3-1 in Führung gehen. Shawn Mceachern(12.) und zwei Mal Ilya Kovalchuk(13./17.pp), der vor allem beim 2-1 seine Brillianz unter Beweis stellen konnte, als er gleich drei Spieler der Gäste alt aussehen ließ und mit einem platzierten Schuss Kevin Weekes bezwang, ließen die Thrashers auf ein Ende ihrer Talfahrt hoffen. Die Hausherren hatten aber damit ihr Pulver verschossen und fanden in den noch folgenden 40 Minuten kein Mittel mehr Weekes zu überlisten.

Phoenix - Detroit 3-3 (1-0/1-2/1-1/0-0)
Zu einem 3-3 Achtungserfolg und damit zu einem verdienten Punktgewinn kamen die Phoenix Coyotes bei ihrem Gastauftritt in der Joe Louis Arena von Detroit. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Sieg für das Team aus Arizona drin gewesen. Zwei Mal, mit 1-0 und 3-2, durch Tore von Brian Savage(20.), Daymond Langkow(30.) und Frederik Sjostrom(52.) waren die Gäste sogar in Front gelegen, doch knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Henrik Zetterberg(59.) den Spielstand doch noch aus.
Die zwischenzeitliche Führung der Hausherren im Mittelabschnitt hatten Kris Draper(21.) und NHL-Veteran Chris Chelios(24.) innerhalb von drei Minuten erzielt. Bei Drapers Ausgleichstor bekam teamkapitän Steve Yzerman einen Assist zugesprochen und konnte dadurch seinen 1.700. Scorerpunkt einheimsen.

Pittsburgh - Minnesota 2-4 (1-0/1-0/0-4)

Den Schuss von Andrew Brunette(MIN) konnte Marc-Andre Fleury(PIT) parieren.

Die Minnesota Wild verdarben Towarttalent Marc-Andre Fleury seine Rückkehr in die NHL. Der erst 19-jährige Schlussmann der Pittsburgh Penguins hielt zwei Drittel lang seinen Kasten sauber, musste aber dann im Schlussabschnitt gleich vier Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen.
Innerhalb von gut fünf Minuten konnten die Hausherren einen 0-2 Rückstand in eine 4-2 Führung umwandeln. Andrew Brunette(49.), Alexandre Daigle(53.), Filip Kuba(53.) sowie Antti Laaksonen(54.) erzielten die vier schnellsten Tore in der Franchisegeschichte der Wild und verdarben damit den Penguins deren Gastauftritt im Xcel Energy Center von St. Paul.
Die Penguins hatten fast 50 Minuten lang eine ihrer besten Auswärtsvorstellungen abgeliefert und richtig gut mitgespielt. Gar nicht einmal unverdient lagen sie zur zweiten Pause durch Tore von Tom Kostopoulos(18.) und Ryan Malone(39.pp) mit 2-0 in Front. Ein Eishockeyspiel dauert aber eben 60 Minuten und Unachtsamkeiten werden meist, so wie heute Nacht, schnell bestraft.

 

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