Sergei Samsonov(BOS) erzielte zum zweiten Mal in Folge das Siegtor für die Boston Bruins.
Felix Potvin packte seine Chance am Schopfe und beendete einen seiner rar gewordenen Einsätze im Tor der Boston Bruins um seinen Kasten sauber zu halten. Für 27 Torschüsse der gastgebenden Buffalo Sabres war Potvin die Endstation, wobei er sich seinen 31. NHL-Shutout verdiente. Laut Potvin ein wichtiger Sieg: "Zur Zeit schaut es so aus, dass jedes Team in unserer Division gewinnt, um den Anschluss nicht zu verlieren müssen wir einfach nachziehen." Für das 'Goldene Tor' des Abends sorgte Sergei Samsonov(36.) im Mittelabschnitt, als er nach einem Schuss von Glen Murray für den Rebound genau richtig stand und Buffalos Schlussmann Mika Noronen kaum eine Abwehrchance ließ.
Das letzte 'Zu-Null' Spiel der Bruins in Buffalo lag fast elf Jahre zurück, es datierte vom 4. April 1993.
New Jersey - N.Y. Rangers 3-3 (0-1/2-0/1-2/0-0) Ein Derby, dass kaum noch Wünsche offen ließ lieferten sich die New Jersey Devils und die New York Rangers im Madison Square Garden von Manhattan. Viel Körpereinsatz ohne den Rahmen des Erlaubten übermäßig zu verlassen, zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten und Spannung bis zum Ertönen der Schlusssirene. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 3-3 Remis.
Matthew Barnaby(59.) bescherte dabei, mit seinem Ausgleichstreffer knapp zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, den Hausherren einen seltenen Punktgewinn gegen die Devils. Von den letzten 50 Aufeinandertreffen zwischen beiden Mannschaften konnten die 'Blueshirts' nur eine gewinnen.
Heute Nacht ließen die Rangers es nicht zu, dass New Jersey wie zuletzt häufiger davonzieht. Anson Carter(19.) gelang sogar die 1-0 Führung für die Hausherren. Die Devils antworteten darauf im Mitteldrittem mit zwei Treffern von Erik Rasmussen(26.) und Jay Pandolfo(29.). Dochauch diesen Rückstand konnten die Rangers durch Chad Wiseman(41.), seinem ersten Saisontor, ebenso ausgleichen wie das 3-2 von Sergei Brylin(45.) noch zu Beginn des Schlussabschnitts.
Carolina - Tampa Bay 4-5 (2-5/1-0/1-0) Einen miserablen Start erwischten die Carolina Hurricanes bei ihrem Gastauftritt in Tampa. Ehe sie sich umsahen lagen die Hurricanes auch schon scheinbar unaufholbar mit 1-5 im Hintertreffen. Innerhalb einer knappen Viertelstunde hatten Brad Richards(1.), Martin St. Louis(4./11./14.) mit seinem zweiten NHL-Hattrick sowie Dave Andreychuk(15.pp), für den NHL-Veteran war es der 1.300. Scorerpunkt, zunächst Gästeschlussmann Kevin Weekes und nach dessen Auswechslung mit zwei Gegentreffern und null Saves Jamie Storr fünf Mal bezwingen können. Auf der Gegenseite war Pavel Brendl(4.) mit seinem ersten Saisontor der Anschluss gelungen.
Den Hurricanes ist aber hoch anzurechnen, dass sie trotz des deutlichen Rückstands nie aufsteckten und sogar noch den Heimerfolg der Lightnings gefährden konnten. Noch vor der Pause Ron Francis(18.pp) und in den Folgedritteln Erik Cole(39.pp) sowie Josef Vasicek(50.) brachten Carolina bis auf ein Tor heran. Um noch einen Zähler mitnehmen zu können fehlte den Hurricanes jedoch das Quentchen Glück.
N.Y. Islanders - Ottawa 4-4 (2-0/2-1/0-3/0-0)
Turbulente Torszenen, hier kollidiert Zdeno Chara(OTT) mit Garth Snow(NYI), gab es zuhauf.
Einen kurzweiligen Schlagabtausch, zeitweise auch im wahrsten Sinne des Wortes, lieferten sich die New York Islanders und die Ottawa Senators vor 17.197 Zuschauern im Corel Centre der kanadischen Hauptstadt.
Durch die zahlreichen Strafzeiten auf beiden Seiten und den daraus resultierenden Überzahlsituationen waren auch Torchancen keine Mangelware gewesen. Nutzen konnten diese zunächst nur die Gäste aus Long Island. Zwei Mal Michael Peca(9./35.), Mattias Weinhandl(15.pp) und Mariusz Czerkawski(32.pp) sorgten für eine 4-0 Führung der Islanders bis zur Mitte des zweiten Durchgangs.
Die Gäste begannen aber nun den Fehler die Senators zu unterschätzen und dies sollte sich böse rächen. Die erste Nachlässigkeit der Islanders nutzte nur 17 Sekunden nach dem 4-0 Josh Langfeld(35.) um die Aufholjagd einzuläuten.
Vollenden konnten diese Todd White(44.pp), Martin Havlat(46.) und Zdeno Chara(49.pp) in den ersten Minuten des Schlussdrittels.
Columbus - St. Louis 3-5 (1-2/1-0/1-3) Gerade noch rechtzeitig konnten die St. Louis Blues einen Gang höher schalten um eine peinliche Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht der Western Conference, die Columbus Blue Jackets, zu verhindern.
50 Minuten lang war nichts davon zu spüren, dass zwischen den Kontrahenten 21 Punkte Unterschied liegen. Im Gegenteil die Gäste aus Ohio zeigten die bessere Spielanlage, gingen engagiert zu Werke und verdienten sich auch nach Toren von Nikolai Zherdev(14.pp), Todd Marchant(32.) und Geoff Sanderson(42.) eine 3-2 Führung. In die erste Pause waren die Blues, Dank den Powerplaytreffern von Eric Boguniecki(8.pp) und Chris Pronger(18.pp) noch mit einem 2-1 Vorsprung gegangen.
Erst in den letzten zehn Minuten ließ die Kraft und damit einhergehend die Konzentration der Gäste sichtlich nach. Gegen ein Spitzenteam wie die Blues kann man sich dies nicht erlauben. Die Strafe folgte auf dem Fuß durch Mark Rycroft(49.), Eric Boguniecki(50.) und Dallas Drake(60.en), die den 5-3 Endstand herstellen konnten.
Phoenix - Nashville 3-4 (1-2/2-1/0-1) Eine Vergehen von Jan Hrdina führte in der Schlussphase der Partie zu einer Überzahlsituation der Nashville Predators und diese Chance ließ sich Scott Hartnell(60.pp) nicht entgehen. 47 Sekunden vor Spielschluss gelang Hartnell das 4-3 'Game Winning Goal' und die Phoenix Coyotes standen am Ende mit leeren Händen da. Dies in einer Partie, in der sie auch schon in Führung gelegen waren.
Daymond Langkow(17.pp) und Brian Savage(26./33.pp) mit einem Doppelschlag hatten zwischenzeitlich das Blatt zu Gunsten der Coyotes gewendet, nachdem die Hausherren im ersten Drittel durch Andrew Hutchinson(5.) und Marek Zidlicky(11.pp) 2-0 in Führung gegangen waren.
Als weiterer Torschütze der Hausherren konnte sich Martin Erat(38.) zum Ende des Mittelabschnitts auszeichnen.
Dallas - Colorado 1-4 (0-0/0-2/1-2) Gegen die Colorado Avalanche gibt es für die Dallas Stars zur Zeit nichts zu gewinnen. Nach ihrer Heimniederlage vom letzten Wochenende mussten sich die Texaner auch im Pepsi Center von Denver den Avalanche deutlich geschlagen geben.
Für Colorado war der heutige 4-1 Triumph, an dem ihr Schweizer Schlussmann David Aebischer mit 29 Rettungstaten einen wesentlichen Anteil hatte, bereits der vierte doppelte Punktgewinn in Folge.
Unter Dach und Fach brachten diesen Peter Forsberg(38./50.) mit zwei Toren, Dan Hinote(30.) und Brad Larsen(58.), der sein erstes Tor seit zwei Jahren zum Abschluss feiern durfte. Zwischenzeitlich war Dallas' Verteidiger Sergei Zubov(55.) das Anschlusstor gelungen. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt, fünf Minuten vor dem Spielende, jedoch bereits zu Gunsten der Hausherren entschieden.
Anaheim - Edmonton 0-1 (0-1/0-0/0-0) Dass die Edmonton Oilers im Kampf um einen Playoffplatz nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten dafür sorgten in der Heimpartie gegen die Mighty Ducks of Anaheim ihr letztjähriger Rookie Ales Hemsky(15.) mit dem einzigen Tor des Abends und Schlussmann Tommy Salo, der zu seinem zweiten Shutout aus den letzten vier Partien kam. 28 Torschüsse der dem frühen Rückstand verzweifelt hinterher rennenden Kalifornier wurden die Beute des schwedischen Schlussmanns in den Diensten der Oilers.
Vor allem im Mitteldrittel, als sich die Hausherren kaum noch aus ihrer Verteidigungszone befreien konnten, schien der Ausgleich mehrmals in der Luft liegend. Den Angriffsbemühungen der Ducks blieb jedoch der Erfolg verwehrt und so blieb es bei dem Sieg der Westkanadier mit dem denkbar knappesten Ergebnis von 1-0.
Vancouver - San Jose 1-3 (0-2/0-0/1-1) Nach einer beeindruckenden Auswärtsserie von acht Siegen in Folge fanden die Vancouver Canucks heute Morgen im HP Pavillon von San Jose in den Sharks ihre Meister und verloren dadurch auch ihre Tabellenführung in der Northwest Division an die Colorado Avalanche.
Den Grundstein für ihren Heimerfolg legten die Kalifornier, die sich in einer ausgezeichneten Form befinden, mit zwei Treffern von Alex Korolyuk(12.) und Jonathan Cheechoo(13.) binnen 59 Sekunden bereits im ersten Durchgang.
In der Folgezeit konnten die Sharks mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ihre Gäste in Schach halten. Die Vorentscheidung zum doppelten Punktgewinn legte schließlich Alyn McCauley(44.) mit dem 3-0 im Schlussdrittel. So fiel auch der postwendende Anschlusstreffer von Canucks Teamkapitän Markus Naslund(44.) nicht mehr weiter ins Gewicht. Darüber ärgern musste sich hauptsächlich San Joses Schlussmann Evgeni Nabokov, dessen gute Gesamtleistung, er wehrte 34 Torschüsse ab, nicht mit einem Shutout belohnt wurde.