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2004-01-14 

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SPIELTAG 14.01.2004

Philadelphia - Buffalo 2-6 (2-2/0-1/0-3)

Exemplarisch für die Vorstellung seiner Flyers wie John LeClair auf dem Hosenboden landet.

Die Philadelphia Flyers mussten heute Nacht eine ganz herbe 2-6 Niederlage bei den Buffalo Sabres hinnehmen und sind nun schon seit sechs Spielen in Folge ohne doppelten Punktgewinn. Vor allem das Zustandekommen der heutigen Auswärtspleite lässt die Flyers nicht besonders positiv in die nahe Zukunft blicken.
Mit einer völlig unnötigen überharten Gangart versuchten die Gäste den Sabres den Schneid abzukaufen. Im ersten Durchgang kamen die Flyers trotzdem noch zu einem Unentschieden. Kim Johnsson(3.) und Tony Amonte(10.) hatten für sie, Chris Drury(3.) und Curtis Brown(14.) für die Hausherren getroffen.
Die Vorentscheidung zu Gunsten der Sabres fiel zum Ende des Mittelabschnitts als zunächst Curtis Brown(39.) sein zweites Tor erzielte und kurz darauf Mike Comrie für vier Minuten herausgestellt wurde. Die ersten Minuten im Schlussdrittel standen die Sabres meist mit einem, manchmal sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis und ließen sich diese Chancen nicht nehmen. Binnen 21 Sekunden schossen Daniel Briere(45.pp) und Jason Botterill(45.pp) die Sabres 5-3 in Front.
Den Schlusspunkt setzte Chris Taylor(54.) knapp sieben Minuten vor Spielende.

N.Y. Islanders - N.Y. Rangers 1-4 (1-1/0-1/0-2)
Die New York Islanders sind in dieser Saison ein gern gesehener Gegner der New York Rangers. Auch das vierte stadtinterne Duell in Folge entschieden die Rangers mit 4-1 für sich und rutschten dadurch auf Platz acht in der Eastern Conference einen Punkt vor ihrem heutigen Gegner.
Dabei hatte es zunächst gar nicht schlecht für die Gäste ausgesehen. Mit einem 'Shorthander' brachte sie Jason Blake(10.sh) mit 1-0 in Front. Die Führung währte jedoch nur 72 Sekunden dann nutzte Eric Lindros(12.pp) die gleiche Überzahlsituation zum Ausgleich und zur Spielwende.
In der Folgezeit agierten nur noch die Rangers und erarbeiteten sich die klareren Einschussmöglichkeiten. Im Powerplay brachte sie Tom Poti(29.pp) erstmals in Front und Alexei Kovalev(47.) sowie Vladimir Malakhov(57.pp) machten mit ihren Treffern im Schlussabschnitt gegen die stehend K.O. wirkenden Islanders den Heimtriumph vor 18.500 Zuschauern im Madison Square Garden perfekt.

Calgary - Toronto 1-4 (0-1/1-0/0-3)
Eine über weite Strecken von den Defensivkräften beider Teams bestimmtes Duell lieferten sich die Toronto Maple Leafs und Calgary Flames im Air Canada Center von Toronto. Beide Mannschaften machten die Räume eng und zwei Drittel lang waren gute Torszenen Mangelware. Jeweils kurz vor der Pause fanden aber Bryan Mccabe(20.pp) sowie Shean Donovan(40.) doch noch die Lücke und mit einem 1-1 Remis ging es in den Schlussabschnitt.
In diesem konnten die Hausherren ihre nummerische und spielerische Überlegenheit auch in Tore ummünzen. Ein Powerplaytreffer, erneut von Bryan Mccabe(48.pp), und Nik Antropov(43.) sowie Tom Fitzgerald(57.) als weitere Torschützen sorgten letztendlich noch für ein deutliches 4-1 für die Leafs, die nach zwei Niederlagen in Folge heute ihre Spitzenstellung in der Eastern Conference wieder untermauern konnten.

St. Louis - Montreal 2-5 (1-1/0-3/1-1)
Nicht den Hauch einer Chance ließen die Montreal Canadiens ihren Gästen aus St. Louis, bezwangen diese deutlich mit 5-2 Toren und bewiesen damit ihren Aufwärtstrend. Aus ihren letzten neun Partien konnten die Frankokanadier 13 von 18 möglichen Punkten einfahren.
"Bei uns stimmt die Chemie. Das positive Umfeld schlägt auf die Mannschaft um und diese beweist dies Spiel für Spiel auf dem Eis," freute sich Montreals Topscorer und Torschütze zum 1-1 Ausgleich Mike Ribeiro(12.) nach der Partie.
Auf die siegerstraße kamen die Hausherren im Mittelabschnitt, als Richard Zednik(24.), Michael Ryder(27.) und Craig Rivet(30.pp) mit drei Toren den entscheidenden 4-1 Vorsprung herausschossen. Eric Nickulas(49.) konnte zwar noch einmal den Rückstand verkürzen, die Canadiens ließen sich aber dadurch nicht beeindrucken und antworteten darauf durch ein Tor von Jan Bulis(57.) zum 5-2 Endstand.
Die 1-0 Führung der Blues hatte Pavol Demitra(6.pp) während der ersten Überzahlsituation erzielt, war aber letztendlich nur ein Schönheitsfehler für die überzeugend auftretenden Kanadier.

Ottawa - New Jersey 4-0 (1-0/2-0/1-0)
Mit lauten Buhrufen machten die knapp 11.000 Besucher in der Continental Airlines Arena angesichts der desolaten Vorstellung ihrer New Jersey Devils ihrem Unmut Luft. Nicht nur, dass die amtierenden Stanley Cup Champions ihre fünfte Partie aus den letzten acht Spielen verloren, sondern sie wurden heute von den Ottawa Senators regelrecht vorgeführt.
In allen Belangen ihren Gastgebern überlegen kamen die Kanadier zu einem hochverdienten 4-0 Erfolg. In den ersten zwei Durchgängen konnten die Devils nur einmal durch einen Schuss von Turner Stevenson Gästeschlussmann Patrick Lalime, der seinen dritten Saison-Shutout feiern konnte, richtig prüfen und als sie im Schlussdrittel etwas mehr Druck aufbauen konnten war es bereits zu spät.
Zwei Mal Marian Hossa(9./40.pp) und Bryan Smolinski(38.) hatten mit ihren Toren klar gemacht, wer heute das Sagen auf dem Eis hat. Über ein persönliches Erfolgserlebnis, sein erstes Saisontor, durfte sich schließlich auch noch Josh Langfeld(57.) freuen.

Tampa Bay - Pittsburgh 3-1 (2-1/0-0/1-0)
Zum ersten Mal seit über vier Jahren, dem 6. November 1999, konnten die Tampa Bay Lightning wieder einmal beide Punkte aus der Mellon Arena von Pittsburgh entführen. Mit 3-1 Toren gaben sie dem Schlusslicht der Eastern Conference das Nachsehen und setzten ihre Erfolgsserie in fremden Arenen mit dem vierten Sieg in Folge, ein Franchiserekord, fort.
Wenig Freude hatten die nur noch 10.000 Zuschauer mit ihren Penguins, die zum fünftem Mal in Serie zuhause punktlos blieben. Die Penguins standen mangels spielerischer Möglichkeiten hauptsächlich hinten drin und konzentrierten sich nur darauf den Spielaufbau ihrer Gäste zu zerstören. Selbst dies nur mit wenig Erfolg. Es waren noch keine fünf Minuten absolviert da lagen die Gäste aus Florida auch schon durch Tore von Cory Stillman(4.) und Brad Richards(5.) mit 2-0 in Front. Die erste Torgelegenheit bot sich den Penguins nach einer Viertelstunde im Powerplay. Ein kleiner Lichtblick im Dunkeln, dass diese Ryan Malone(16.pp) zum Anschluss nutzte.
Damit war es aber auch schon vorbei mit der Herrlichkeit der Hausherren. In den folgenden 40 Spielminuten taten die Lightning nur noch das Nötigste um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Tampas NHL-Veteran Dave Andreychuk(58.) baute schließlich die Führung drei Minuten vor Spielende noch auf 3-1 aus.

Los Angeles - Nashville 0-0 (0-0/0-0/0-0/0-0)
Am Ende stand die Null. Wenig begeistert zeigten sich die 10.000 Zuschauer im Gaylord Entertainment Center von Nashville über den Auftritt ihrer Predators und deren Gästen aus Los Angeles, fehlte der Partie doch das Salz in der Suppe - die Tore.
Torgelegenheiten gab es auf beiden Seiten eigentlich genug. Ob nun bei fünf gegen fünf oder in Überzahl, die Predators standen sogar acht Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis, der Puck wollte einfach nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Auch das Verdienst der beiden Schlussleute Kings' Roman Cechmanek, der mit 29 Rettungstaten seinen Kasten sauber hielt, und Nashvilles Chris Mason, der 33 Paraden bei seinem ersten NHL-Shutout benötigte.

Anaheim - Colorado 1-3 (0-2/0-1/1-0)
Paul Kariya(26.pp) gab zu, dass es für ihn schon ein besonderes Gefühl war zum ersten Mal gegen die Mannschaft zu spielen, für die er neun Jahre lang auf Torejagd gegangen war. Die Mighty Ducks of Anaheim gaben sich heute Nacht die Ehre im Pepsi Center von Denver und mussten feststellen, dass es nicht genügt nur gut zu spielen um aus der Arena der Colorado Avalanche beide Punkte mitzunehmen.
Ganz clever warteten die Hausherren auf ihre Torchancen und abgeklärt nutzten sie diese auch aus. Die Ducks machten über weite Strecken das Spiel, die Tore schossen aber die Avalanche. Peter Forsberg(6.) sowie Rob Blake(9.pp) in den ersten zehn Minuten und Ex-Duck Kapitän Kariya im Mittelabschnitt.
Hoch anrechnen muss man den kaliforniern, dass sie sich auch nach dem deutlich Rückstand nicht aufgaben und weiter ihr Glück im Spiel nach vorne suchten. Jedoch nur ein schwacher Trost war das Ehrentor von Sergei Fedorov(45.) im Schlussdrittel, in dem sich die Gäste ein Torschussverhältnis von 14-1 herausarbeiten konnten.

Florida - Edmonton 2-4 (0-2/1-1/1-1)
Ihren ersten Heimsieg im neuen Jahr konnten die Edmonton Oilers heute Morgen mit 4-2 Toren gegen die Florida Panthers feiern. Den Grundstein hierfür legten Cory Cross(9.) und Raffi Torres(16.pp) bereits im ersten Durchgang, in dem die Hausherren ihre Gäste stetig beschäftigten.
Erst nach einer halben Stunde konnte Florida etwas mehr Akzente setzen und kam sogar zum Anschlusstreffer durch Mike Van Ryn(35.). Die Partie stand aber nur für 53 Sekunden auf der Kippe, dann stellte Fernando Pisani(36.) den alten 2-Tore Vorsprung wieder her.
Die Entscheidung zu Gunsten der Westkanadier besorgte aus einem Powerplay heraus Ryan Smyth(41.pp) unmittelbar nach der zweiten Pause, so dass die Ergebniskosmetik von Valeri Bure(59.) nicht mehr weiter ins Gewicht fiel.

Vancouver - Phoenix 4-1 (2-0/0-0/2-1)
Auf eigenem Eis lief es für die Vancouver Canucks zuletzt nicht so gut aber in der Fremde sind sie eine Macht. Das bewiesen sie auch heute Morgen gegen die Phoenix Coyotes in der Wüste von Arizona, wo sie mit 4-1 Toren ihren achten Auswärtssieg in Folge einfahren konnten.
Als Matchwinner und bester Mann auf dem Eis zeichnete sich Vancouvers Teamkapitän Markus Naslund(7./60.en) aus, der zwei Treffer selbst erzielte und zu Ed Jovanovskys(10.pp) Powerplaytor die Vorarbeit leistete. Dritter Torschütze im Bunde war Daniel Sedin(42.pp).
Der Auswärtserfolg war aber auch das Verdienst einer konsequenten Defensivarbeit bei den Canucks, die ihre Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen ließen. Schlussman Dan Cloutier musste in der gesamten Partie nur 20 Mal rettend eingreifen. Einmal, bei dem Powerplaytor von Brian Savage(45.pp), hatte er jedoch keine Abwehrchance.

Dallas - San Jose 3-0 (1-0/1-0/1-0)
Dass sie besser sind, als ihr momentaner Tabellenplatz in der Western Conference vermuten lässt, das bewiesen die Dallas Stars heute Morgen im HP Pavillon der San Jose Sharks. Gestützt auf eine gute Defensivabteilung mit einem hervorragenden Schlussmann Marty Turco, der alle 17 Torschüsse der Hausherren parieren konnte, kamen die Texaner zu einem verdienten 3-0 Sieg.
Den Kurs auf einen Playoffplatz steuerten Scott Young(18.) und Bill Guerin(28./51.) mit zwei Toren, darunter sein 300. NHL-Treffer, an.
Für die Sharks, die einfach kein Mittel fanden das Abwehrbollwerk ihrer Gäste zu knacken, war dies die erste Heimniederlage seit über zwei Monaten. Die letzte datierte vom 11. November 2003.

 

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