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2004-01-12 

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SPIELTAG 12.01.2004

Tampa Bay - N.Y. Rangers 2-1 OT (1-1/0-0/0-0/1-0)

Vladimir Malakhov(NYR) und Brad Richards(TAM) im Laufduell um den Puck.

Bei dem zweiten Nachschuss von Jassen Cullimore(63.) nach zwei Minuten in der Overtime war auch New York Rangers Goalie Mike Dunham machtlos und die New York Rangers mussten sich im mit 18.500 Besuchern ausverkauftem Madison Square Garden mit 2-1 Toren den Tampa Bay Lightning geschlagen geben. "Ich habe überhaupt nicht geschaut, wo das Tor offen ist sondern einfach drauf gehalten," gab Tampas Matchwinner anschließend zu.
Dunham war mit insgesamt 37 Rettungstaten der beste Mann auf Seiten der Hausherren gewesen, die sich glücklich schätzen konnten, zumindest noch einen Zähler ergattert zu haben.
Alexei Kovalev(5.) hatte die Rangers früh mit einem Handgelenksschuss aus Höhe des rechten Bullykreises in Front gebracht, doch die Führung währte nur 2 1/2 Minuten, dann rückte Dan Boyle(7.) die Kräfteverhältnisse zwischen den direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz zurecht.
Die folgenden zwei Durchgänge verliefen torlos, wobei die Gäste aus Florida das spielbestimmende Team waren.

Ottawa - Carolina 2-2 (0-0/1-1/1-1/0-0)
Aufgrund der Spielanteile wäre für die Ottawa Senators bei ihrem Besuch in Raleigh durchaus mehr drin gewesen als ein 2-2 Unentschieden. Die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt hatten mit 40 Torschüssen nach 65 Spielminuten doppelt so viele vorzuweisen wie die Carolina Hurricanes, doch nur Marian Hossa(30.pp/49.pp) war jeweils im Powerplay in der Lage Kevin Weekes im Tor der Hurricanes zu bezwingen.
Spielerisch konnten die Hausherren mit den Kanadiern nicht mithalten. Mit viel Einsatz und Kampfkraft kompensierten sie jedoch diesen Nachteil. Rookie Eric Staal(46.) und 3 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Eric Cole(57.) belohnten mit den Ausgleichstreffern die Hausherren für ihr Engagement.

Edmonton - Washington 0-1 (0-1/0-0/0-0)
20 Sekunden vor dem Ende des ersten Durchgangs gelang Robert Lang(20.) die 1-0 Führung für die Washington Capitals in ihrer Heimpartie gegen die Edmonton Oilers und dies sollte, wie sich in den folgenden 40 torlosen Minuten herausstellte das 'Goldene Tor' des Abends gewesen sein.
Capitals' Schlussmann Olaf Kölzig sorgte mit 26 Paraden dafür, dass sein Team erst zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewinnen konnten. Für den deutschstämmigen Goalie war es das erste 'Zu-Null Spiel' in der laufenden Spielzeit, sein 32. NHL-Shutout.
Die schwierigste Phase hatten die Hausherren im Mittelabschnitt zu überstehen, als sie drei Mal in Unterzahl agieren mussten und dies sogar einmal für vier Minuten in Folge. Das Überzahlspiel der Oilers ließ jedoch viele Wünsche offen und war an Harmlosigkeit kaum noch zu überbieten.

Atlanta - Phoenix 1-1 (1-0/0-0/0-1/0-0)
Atlanta Thrashers' Randy Robitaille(7.pp) erwies sich mit seinem Powerplaytor nach gut sechs Spielminuten als Spielverderber für Brian Boucher, der zuletzt fünf Partien in Folge ohne Gegentor geblieben war. Nach insgesamt 332 Minuten und einer Sekunde, ein neuer NHL-Rekord, war Bouchers Traum beendet. Robitailles Schuss wurde noch unglücklich von Phoenixs Verteidiger David Tanabe abgefälscht, so dass Boucher keine Abwehrchance hatte.
Sein Können konnte der Coyote aber noch zwei Mal gegen Ilya Kovalchuk unter Beweis stellen, als er mit zwei unglaublichen Paraden eine Niederlage der Coyotes verhinderte.
Das hoch verdiente Ausgleichstor der Hausherren erzielte nach einer Einzelaktion Daymond Langkow(47.).

Colorado - Chicago 5-4 OT (0-3/2-1/2-0/1-0)
Selbst eine 3-0 Führung zur ersten Pause, nachdem Scott Nichol(6.), Mark Bell(19.) und Tuomo Ruutu(19.) Gästeschlussmann Philippe Sauve hatten bezwingen können, reichte den Chicago Blackhawks nicht aus um gegen die Coloado Avalanche bestehen zu können.
Die Avalanche nahmen sich die notwendige Pausenpredigt zu Herzen und kamen wie verwandelt aus der Kabine. Jetzt bestimmten sie das Geschehen auf dem Eis des United Centers und konnten verdient durch Steve Moore(26.) und einem verwandelten Penalty von Milan Hejduk(31.ps) den Rückstand verkürzen. Eine der wenigen gefährlichen Aktionen der Hausherren nutzte erneut Mark Bell(39.) um noch vor der zweiten Pause den Vorsprung wieder auf zwei Tore auszubauen.
Zu wenig um gegen die auch im Schlussabschnitt dominanten Avalanche bestehen zu können. Rookie John-Michael Liles(50.) und Karlis Skrastins(54.) retteten die Gäste in die Overtime, in der Alex Tanguay(64.) das 5-4 Siegtor gelingen sollte.

Columbus - Anaheim 2-2 (0-0/1-1/1-1/0-0)
Einen interessanten, offenen Schlagabtausch lieferten sich die Columbus Blue Jackets und die Mighty Ducks im Pond of Anaheim. An Torszenen mangelte es nicht beim Aufeinandertreffen der beiden Kellerkinder. Am Ende, nach 65 Minuten mit insgesamt 80(!) Torschüssen, trennten sich die Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 2-2 Unentschieden.
Zwei Mal schafften es die Hausherren nicht eine Führung über die Zeit zu bringen. Vitaly Vishnevski(30.) nach einer halben Stunde und Todd Simpson(48.) hatten die Ducks jeweils in Front gebracht. Die Blue Jackets, das punktschlechteste Team der Western Conference, steckten jedoch nie auf und hatten auch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite.
Nikolai Zherdev(37.) und der Toptorjäger der Liga im Team der Jackets, Rick Nash(55.) mit seinem 25. Saisontor, sorgten dafür, dass Columbus einen Punkt aus Kalifornien entführen konnten.
Obwohl die Ducks in den letzten drei Minuten der Overtime mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durften, schafften sie es nicht aus diesem Vorteil Kapital zu schlagen und sind nun schon seit sechs Spielen in Folge ohne doppelten Punktgewinn.

Florida - Vancouver 2-2 (1-0/1-0/0-2/0-0)

Valeri Bure(FLO) gibt Alex Auld(VAN) das Nachsehen.

Noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen sind die Vancouver Canucks mit dem heutigen 2-2 Unentschieden gegen die Florida Panthers im erneut ausverkauften General Motors Place von Vancouver. Dennoch bleibt der Wermutstropfen, dass sie nun schon seit fünf Spielen zuhause nicht mehr gewinnen konnten.
Mattias Ohlund(48.) und Henrik Sedin(54.) gelangen im letzten Durchgang der regulären Spielzeit die Ausgleichstreffer, die den Westkanadiern zumindest noch einen Zähler bescherten.
Völlig von der Rolle präsentierten sie sich im ersten Drittel, in dem Valeri Bure(20./39.pp) die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente 1-0 Führung für die Panthers gelungen war. Bure hatte aber noch mehr in peto: Im Mittelabschnitt war er erneut zur Stelle un dschloss eine von sieben Überzahlsituationen der Gäste mit dem 2-0 ab.
Die Führung war jedoch trügerisch. Das Team der Canucks bewies im Schlussabschnitt, dass sie zu mehr fähig sind, als sie bis dahin gezeigt hatten und egalisierten mit viel Engagement doch noch den Spielstand.

 

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